Beiträge von diabolusUmarov

    Mahlzeit!

    Wie hatten es ja kürzlich erst von der guten, alten Zeit, in der man die Hardware seines PCs noch persönlich kannte und entsprechend programmiert hat.

    Gestern musste ich dann schmunzeln. Ein Online-Bekannter von mir, mit dem ich mich viel über programmieren unterhalte, hat mir gestern von einem seiner Projekte erzählt, welches er seit einigen Jahren betreibt. Kern des Ganzen ist ein Arduino Nano wegen der Bauform, ein Display und eine ganze Reihe von Sensoren. Von Temperatur und Feuchtigkeit bis Blitzdetektoren, CO2, Windgeschwindigkeit und keine Ahnung was auch sonst noch. Mit einem Pi Pico oder ESP32 wäre das so gar nicht so schwer zu realisieren. Aber mit dem Nano rennt man da schnell in zu wenig Speicher oder Rechenleistung. Aber, man kennt das ja. Das Projekt wurde eben auf einem Nano gestartet, da es zu Projektstart noch nichts ähnliches in der Grösse gab, da sind jetzt schon Tonnenweise Arbeitsstunden eingeflossen, da wirft man das nicht einfach weg und baut es auf dem Pico neu.

    Ich kenne den Nano auch und gerade wenn man da mittels Bibliothek ein Display ansteuert, kommt der Kleine sehr gerne ins Schwitzen. Das hat mich dann an den Atari VCS erinnert, auf dem es auf einmal Spiele gab, die schon rein von der Hardware unmöglich waren. Das Zauberwort heisst tricksen und genau das macht der auch.

    Der für mich normale Schritt, so etwas zu entwickeln wäre, erst alle Daten der Sensoren abrufen, die aufbereiten und auf dem Display anzeigen. Natürlich geht das, aber der kleine Nano stösst bei der Menge alleine wegen seines geringen Speichers da ganz schnell an seine Grenzen und das dann auch noch grafisch auf einem Display ausgeben, da schwenkt der Kleine gerne die weisse Fahne.

    Dennoch konnte ich mich in einem kleinen Video davon überzeugen, dass er eine flimmerfreie und schnelle Ausgabe auf seinem Display zustande gebracht hat. Mit Grafik. Der Code dahinter ist schon fast abartig gross. Anstatt alles auf einmal zu sammeln, liest er bei jedem Schritt immer nur ein Sensor aus, speichert die aufbereiteten Daten in einer Datei und wenn dann alle Sensoren abgefragt sind, wird im letzten Schritt die Datei ausgelesen und der Inhalt grafisch auf das Display gepinselt. Effizienz ist dabei echt gross geschrieben bei dem. Er betreibt einen ziemlich grossen Aufwand, um wirklich jedes mögliche Byte zu sparen. Ich will nicht wissen, wie viele Stunden er da in die Optimierung versenkt hat. Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre ein Umstieg auf einen anderen Controller deutlich schneller gewesen. Aber nein, er wollte es mit dem Nano realisieren und hat es geschafft, was mich tief beeindruckt.

    Das Fazit ist aber klar. Er geht da den harten Weg und hat Erfolg. Von so etwas wie "Die Spezifikationen geben es nicht her", halten ihn nicht auf und er trickst so lange herum und optimiert so hart, dass es ja dann doch geht. Zugegeben, ich hätte auch gesagt, sein Vorhaben ist mit dem Nano nicht zu machen. Damit hätte ich mich aber geirrt. Es geht! Ich versuche ihn jetzt davon zu überzeugen, sein Vorgehen in einem oder mehreren Videos zu präsentieren, denn seine Erfahrung ist in meinen Augen Gold wert. Leider gehört er zur schüchternen Sorte und hat grosse Bedenken, denn wie er im Gespräch immer wieder betont hat "Wahrscheinlich kann das ein anderer besser und kritisiert ihn". Ja, er ist nicht gerade Kritikfähig. Allerdings kann ich in diesem Beispiel nur sagen, so etwas muss erst einmal jemand hinkriegen. Er hat da Wege eingeschlagen, auf die wäre ich im Leben nicht gekommen. Oder anders gesagt, auch wenn ich mich schon viele Jahre teils sehr intensiv mit den Mikrocontrollern beschäftige, gegen den sehe ich aus wie ein Schuljunge und sein Projekt hätte ich wahrscheinlich niemals auf einem Nano realisieren können. Er sieht seinen Code aber eher als Dirty und nicht vorzeigbar an. Er erinnert mich da an das typische Klischee von Frauen. Sehen top aus, kriegen immer Komplimente, finden sich aber hässlich. Genauso kann man seine Art mit seinem Code betrachten.

    Eigentlich macht er genau das, wofür mein Hirnfrei steht. Sein Hirn ist frei und lässt sich von Aussagen wie "Das geht nicht", "So etwas ist unmöglich" usw. nicht aufhalten.

    Mir zeigt das aber eines ziemlich deutlich. Wenn man wirklich lernen will, so effizient wie Möglich zu programmieren und Tricks zu finden, wie man etwas unmögliches dann doch realisieren kann, dann sollte man sich mit Mikrocontroller beschäftigen, gross denken und sich nicht aufhalten lassen. Natürlich nützt das aber nur dann etwas, wenn man auch auf dem PC mit C++ arbeitet. Mich motiviert das aber tatsächlich sehr. Ich habe schon einen Nano raus gekramt und aufs Brechbrett gesteckt. Mal schauen, was ich dem Kleinen alles antun kann. Ich hab auch schon eine Idee. Eine Datenbank. Ich will doch mal schauen, wie viel Daten ich mit dem kleinen Ding verwalten kann. Dazu nehme ich einfach das, was mein Stromzählerausleser so her gibt. Da liegen mir jetzt schon 2 Jahre fast durchgehend ausgelesene Daten vor. PHP kann das schon nicht mehr ohne erhöhen des Speichers verarbeiten. Da gibt es also sehr viel, wo ich optimieren und tricksen muss. Bin mal gespannt, wie weit ich das bringe.

    Den Gedanken hatte ich auch schon. Verstehe aber nicht wirklich, wieso es zum Beispiel bei Schedule I ausbremst, wenn Prey und Starfield, wo ja echt Action am Start ist, keine Probleme damit haben. Ich habe auch noch keinen Weg gefunden, wie ich das testen könnte. Wenn ich mir die CPU Auslastung beim spielen anschaue, da komme ich auch eher selten auf 10% oder mehr. Bei keinem Spiel.

    Mahlzeit!

    Ich habe da ein seltsames Verhalten, welches ich mir nicht wirklich erklären kann. Meine Grafikkarte wird von manchen Spielen laut Anzeige nur mager benutzt. Spiele wie Farming Simulator 25 oder Schedule I benutzen von meiner Grafikkarte laut MangoHUD gerade einmal 15-30%. Andere Spiele wie ARK, Prey, Starfield, OnceHuman, Kerbal Space Programm usw. hingegen hauen das Ding auf 95-99%, wodurch der Lüfter dann natürlich ordentlich Gas gibt. Eben im Vergleich zu Spielen wie Starfield, Prey und so sehe ich gerade bei Schedule I die Grafik als keine grosse Herausforderung bei Schedule I. Dennoch laufen die erst genannten Spiele mit FPS jenseits der 70, Schedule I gerade einmal 30. Bei dem einen Spiel fliegen die Partikel in Form von Feuer, Rauch, Explosionen usw. im Dauerfeuer durchs Bild, bei Schedule I dampfen ein paar Gullis.

    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? 30 FPS würden mich im Prinzip da nicht stören, ich kann Schedule I und Farming Simulator 25 flüssig spielen. Aber wenn die Grafikkarte doch noch jede Menge Ressourcen hat, dann dürfen die Spiele die auch gerne benutzen.

    Zitat

    Meine Frau ist Freie Autorin

    Oh, eine Kollegin :D. Du kannst sie beruhigen. Ich habe schon versucht, ein Buch von 150 Seiten rein durch KI zu erzeugen. Dafür habe ich eines meiner Bücher genommen, als Grundlage verwendet und die KI sollte daraus ein neuer Teil generieren. Was ein Desaster. Ja, da kam lesbarer Text heraus. Qualitativ war das aber eher minderwertig. Kontinuitätsfehler ohne Ende, zusammenhangslose Passagen bis hin zu Teilen, wie mal massiv am Thema vorbei gingen. Dazu kam alles in irgendwie Aalglatt daher. Wie von einem Diplomat formuliert. Alles extrem politisch korrekt mit der Spannung und Witz eines Sargnagels. In der ersten Fassung hat das Ding sogar gegendert. Die Dialoge zwischen den Personen waren gefühllos, Höhepunkte konnte ich überhaupt keine Finden und auf einmal war der Text beendet und ich weiss eigentlich gar nicht, worum es überhaupt ging.

    Möchte jetzt einen Zeitungsverlag vollautomatisch mit der KI nachbilden.

    Moment! Das war meine Idee :rolling_on_the_floor_laughing:. Letztes Jahr, bevor mir meine neuen Projekte rein gegrätscht sind, hatte ich so etwas vor. Eine Lokalzeitung hier aus meiner Region. Dafür hab ich sogar schon einen Bot für Twitter gebaut, den ich einfach mit Hashtags füttere und dann Posts speichere, die per KI dann zu Artikeln aufbereitet werden sollten. Dazu war auch ein Arch-Teil angedacht, ein Teil für UFO-Sichtungen und Meteoriten über uns. Auch hatte ich im Blick, News zum AmigaOS mit einzubauen. Alles in fremder Sprache natürlich ins Deutsche übersetzt.

    Aber, die liebe Zeit. Wenn du das durchziehst, bin ich sehr gespannt auf das Ergebnis.

    Makepkg -si kann doch grundsätzlich nicht als Root ausgeführt werden

    Korrekt. Makepkg wird als Benutzer ausgeführt, nicht als Root. Damit soll wohl verhindert werden, dass man als Root Code baut, der dann Schaden verursacht oder etwas in der Art.

    Mit Makepkg -si machst du im Prinzip folgendes in einem Schritt:

    Code
    makepkg
    sudo pacman -U irgendwas.tar.gz

    Du kannst makepkg also problemlos als Benutzer ausführen. Nachdem das Paket fertig gebaut ist, wirst du nach deinem Passwort gefragt, denn dann wird zur Installation pacman gestartet. Also alles gut, installier das Ding einfach als Benutzer.

    ob es auch komplett ohne Bootloader funktionieren würde

    Müsste mit EFI eigentlich gehen. Anstatt Grub direkt von vmlinuz starten. Theoretisch vielleicht so:

    Code
    efibootmgr --create --disk /dev/sda --part 1 --loader /vmlinuz --label "Linux" --unicode "root=/dev/sda3 initrd=/initramfs.img"

    Festplatten und Partitionen müsste man vielleicht bei Bedarf anpassen. Hab ich aber nie versucht.

    viel lieber - das hat(te) Stil!

    Oh ja. Der Schmollmodus vom Amiga. Wenn ich dazu komme auf dem AmigaOS zu programmieren, ist er nach wie vor mein Begleiter, wenn auch in der Emulation.

    Also ich wüsste nicht, wie man ein "Linux" mit nur einer Datei abschießen könnte - noch dazu mit einer txt Datei

    Das geht schon, zumindest wenn man verhindern will, dass er fertig bootet. Schreib mal Quatsch in die fstab. Zum Beispiel ein Zeichen einer UUID löschen oder so. Dann geht der Bootvorgang bis genau zu dieser Stelle. Allerdings gibt es dann keinen Bootloop. Es wird einfach nur bis dahin gebootet und man bekommt auch in der Regel die Möglichkeit, dann sofort einzugreifen. Ein weniger versierter Nutzer dürfte damit aber seine Schwierigkeiten haben. Wobei, bei Windows, wenn man es in den Reperaturmodus schafft, könnte man die Datei auch mit der Eingabeaufforderung löschen.

    Was haben ein Elektro-Auto und Durchfall gemeinsam ?

    In beiden Fällen hofft man, dass man es noch nachhause schafft.

    Mittlerweile sind die Reichweiten gut angestiegen.

    Kann ich durch die Fahrt durchaus bestätigen. Anders wie ja gerne getönt wird, muss man E-Autos langsam mit maximal 130 Km/h fahren, um auf eine halbwegs angemessene Reichweite zu kommen. Wie ich hier ja selbst erleben durfte, ist das nicht korrekt. Mit Klima und Musik bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 160 Km/h war die restliche Reichweite noch ordentlich.

    Wenn ich mir jetzt mal so anschaue, was die Leute in meinem Umkreis an Kilometer im Monat fahren liegt der Wert zwischen 500 und 1000 Km. Was bei diesem Fahrzeug dann 1-2x laden im Monat bedeuten würde. Da von meinen Bekannten niemand einen Diesel fährt, entspricht das auch in etwa dem, was wir im Monat an die Tankstelle fahren.

    Mit jedoch einem Unterschied. Ich zum Beispiel könnte mir eine Wallbox ans Haus bauen. Dann hätte ich nicht 600 Km Reichweite im Monat, sondern pro Tag. Wie mein Nachbar eben. Der startet jeden Tag mit einem vollen Auto. Meine Tochter aber könnte das nicht, die wohnt in einem mehrstöckigen Mietshaus. Das stellt aber eigentlich auch kein nennenswertes Problem dar. Viele kritisieren ja, dass der Ladevorgang bei so einem Fahrzeug seine Zeit dauert. Dem kann man natürlich nicht entsprechen, denn es ist nachweislich so. Wenn ich aber hier bei mir in der Umgebung mal schaue, da hat fast jedes Geschäft Ladesäulen auf dem Parkplatz, die man zum Teil sogar kostenlos nutzen kann, insofern man auch in dem Laden einkauft. Je nach Grösse des Einkaufs ist man zwischn 30 und 60 Minuten im Laden (in manchen Fällen auch länger). Da kriegt man schon gut Saft in so eine Kiste. Also auch als Mieter sollte man gut über den Monat kommen, ohne irgendwo seine Zeit an einer Ladesäule verbringen zu müssen.

    Allerdings hängt das sehr vom Fahrzeug ab, wie ich gesehen habe. Gerade deutsche Fahrzeuge scheinen sich mit angemessener Reichweite sehr schwer zu tun, ist aber Hörensagen von "Bei uns in der Firma" usw. und stammt teilweise von Personen die E-Autos quasi abgrundtief hassen, warum auch immer.

    Zudem muss ich ja zwischendurch auch Pause machen, essen trinken Toilettengänge, um sicher anzukommen.

    Das sehe ich sehr ähnlich. Ich bin jetzt kein grosser Freund von Urlaubsreisen. Früher bin ich mit meinen Eltern immer an den Lago Maggiore gefahren. Gletschersee, super Wasserqualität, malerische Umgebung mit den ganzen Bergen und das Wetter war in den meisten Fällen auch immer sehr gut. Zudem finde ich Italiener, genau wie Spanier, sehr freundlich. Doch hat das immer den unangenehmen Nebeneffekt, ab der Hälfte sehe ich nur noch die Rückreise vor Augen und das trübt mir massiv die Stimmung.

    Aber gut. Nachdem ich dann ohne meine Eltern in Urlaub gefahren bin, waren die Reiseziele auch Tarragona in Spanien oder Cuxhaven an der Nordsee.

    Lago Maggiore = ca 600 Km

    Tarragona = ca 1400 Km

    Cuxhaven = ca 800 Km

    Da man ja nicht auf der Flucht ist, haben wir diese Wege immer als Reise betrachtet und nicht als rasen. Entsprechend so Geschwindigkeiten um die 130 Km/h, was man nach Spanien dank Frankreich ja auch muss. Je nach Strecke auch nach Italien. Also mit 130 Km/h dürfte das Fahrzeug meines Nachbars die Strecke nach Italien in einem Rutsch schaffen können. Der Jaguar meiner Mutter damals sah das anders. Der kam mit 90 Liter kaum auf 500 Km Reichweite, egal wie man fuhr. Aber auch später dann mit dem BMW meines Vater, meinem eigenen oder dem gemieteten Kleinbus wären die Ziele unter 1000 Km in einem Rutsch machbar gewesen. Aber mal ganz ehrlich. 600 Km am Stück? 5-6 Stunden nur im Auto sitzen? Das will ich gar nicht. Wir haben immer Stopps eingelegt, zum essen, Toilette, Beine vertreten. Nach Italien haben wir zum Beispiel immer vor dem Gotthard Rast gemacht und sind was essen. Verweildauer zwischen 30 und 60 Minuten. Das essen auf dem Rastplatz dort war aber auch unverschämt gut, da hab ich mich jedes Mal immer schon sehr drauf gefreut.

    Was Dienstreisen angeht, kann ich nicht wirklich was sagen. Ich hatte noch nie Dienstreisen grösserer Distanz.

    Ich sehe es, zumindest bei einer Urlaubsreise, keines Wegs kritisch, mal irgendwo anzuhalten und nachzuladen. Denn ich persönlich will gar nicht zu lange am Stück im Auto sitzen. Egal jetzt ob als Fahrer oder Beifahrer. Das ist wohl aber eine persönliche Sache.

    In den sozialen Medien gibt es ja quasi ein richtiger Krieg zwischen E-Auto und Verbrenner, wobei da die sogenannten Diesel-Dieter ganz besonders herausstechen. Wenn man die hört, fahren die mit ihrem VW oder Audi Diesel mittlerweile 1800 Km mit 250 Km/h am Stück und müssen dann erst 5 Minuten nachtanken, um gleich wieder 1800Km mit 250 Km/h zu fliegen. Da merkt man eigentlich immer wieder, welch Geistes Kind die Verfasser sind. Oder Content-Creator, wie ja viele genannt werden wollen. Ich meine es ist absolut Richtig, dass Diesel gerade mit einem grösseren Tank eine krasse Reichweite haben. Der Onkel meines besten Freundes war zum Beispiel als Vertreter tätig und kam mit seinem Diesel, ich weiss jetzt aber nicht mehr welche Markt oder Modell, tatsächlich 1400 Km weit, bevor sein Auto nach einer Tankstelle rief. Da kann man noch so ein E-Auto Fan sein, es gibt einfach kaum E-Autos mit einer solchen Reichweite und die, die es dann doch können, kann man als Normalsterblicher nicht bezahlen. Es ist auch richtig, dass tanken weit schneller geht als laden. Ich persönlich kenne aber niemand, der 1400 oder 1800 Km durchgehend mit 250 Km/h unterwegs ist. Das geht schlicht von der Geschwindigkeitsbegrenzung auch auf deutschen Autobahnen nicht und selbst wenn man sich an die Schilder mit den Zahlen nicht hält, 250 Km/h auf 1000 Km?

    Wie ja schon gesagt. Ich bin zwar ein E-Auto Fan, aber weder finde ich ein Verbrennerverbot sinnvoll, noch habe ich etwas am Verbrenner auszusetzen. Ich bin mein leben Lang Verbrenner gefahren, logisch, fahre jetzt auch und habe keine Probleme mit meinem Auto. Es ist alt, hat aber kaum Macken und bringt mich jedes Mal einwandfrei an mein Ziel. Da ich in meinen jungen Jahren über mehr finanzielle Mittel verfügte, bin ich auch lange einen 750iL gefahren, hatte einen DeLorean und einen Landrover Discovery. Alles einfach top Autos. Meine Mutter fuhr damals einen Jaguar, den sie von meinem Papa geschenkt bekam. Sehr gemütlich, aber irgendwie eine Gurke. 300 PS auf 12 Zylindern und ein Anzug wie ein Traktor. Keine Ahnung, was die da an Getriebe rein gesteckt haben, die Fahrleistung war für den Motor einfach richtig mies. Der 750i meines Vaters hatte ebenfalls 300 PS auf 12 Zylindern und das war gegen den Jaguar eine Rakete. Mein 750iL dann mit 326 PS war ein echtes Monster. Ich bin aber auch schon mehrfach einen BMW Z4 M Roadster gefahren. Das Teil ist echt übel. Das tut beim Beschleunigen schon echt weh.

    Wenn ich dann aber sehe, was dieses E-Auto kann, darauf stehe ich einfach. Der hat einmal an der Ampel unvermittelt einfach drauf gelatscht und das war wie ein Raketenstart. Noch eine ganze Nummer schmerzhafter, als beim Z4 und selbst mein 750iL war dagegen eine Schnecke. Klar. E-Motoren bringen ihr Drehmoment ab der ersten Umdrehung und das spürt man. Genau das geht mir einfach extrem gut ab. Nichts da mit, den Motor vor dem Start erst in seinen Wohlfühldrehzahlbereich bringen und im richtigen Moment schalten, insofern man Schaltgetriebe hat. Die Dinger drücken einfach schon Start weg durchgehen. Das finde ich total irre.

    Ist schon lässig, wenn du locker einen Porsche an der Ampel stehen lässt - ja.

    Das ist genau mein Punkt. Ich war noch nie der, der auf Höchstgeschwindigkeit aus war. Mir gefällt es einfach, zum Beispiel an der Ampel zu stehen und dann schon hinter der nächsten Kurve oder der nächsten Ampel zu sein, wenn die Anderen erst losfahren. Ich bin also eher der viertel Meilen Typ, könnte man sagen. Da sind die Dinger einfach so krass.

    Da fällt mir wieder meine Jugend ein. Bei uns in der Nähe gibt es ein Burger King. Vor diesem gab es eine zweispurige Strasse, welche am Ende auf eine Spur zusammen lief. Schön mit Insel, also nichts da mit einfach weiter fahren. Wenn man von der Autobahn kam, musste man erst durch einen grossen Kreisel und kurz hinter dem war eine Ampel. Das war damals für viele Hobby The Fast and the Furios Leute eine Rennstrecke und der Parkplatz vom Burgerking sah gerade am Wochenende Nachts auch entsprechend aus. Getunte Golf, Corsa und Co. Bevor ich mich in die Fänge einer Ehe begeben habe, war ich an Wochenenden eigentlich immer zum zocken bei Freunden und da ich gerne Auto fahre habe ich mich dann auch oft des Nachts angeboten, was vom MD oder BK zu holen. Auch aus Eigennutz, ich esse das nämlich ganz gerne.

    Okay. So war ich dann eines schönen Samstag Abends mit einem Freund dort, um Essen zu holen. Während wir warteten konnte ich zwei Typen an einem Tisch hören, wie sie sich über meine Karre von der Stange lustig gemacht haben. 3 Tonnen schwer, zieht keine Wurst vom Brot usw. Ich bin dann zu den Jungs hin und habe gefragt, ob sie ihre Worte auch mal in Taten umsetzen würden. Wenn ich gewinne, bezahlen die mein Essen, wenn nicht kriegen sie den Gegenwert in Bar. Das klang für die Jungs nach einer totsicheren Wette. Ich bat also meinen Freund zu warten, während ich kurz das Essen verdiene.

    Was soll ich sagen? Wir runter vom Parkplatz, hin zum Kreisel und die Ampel so angefahren, dass sie rot war. Ich links, also auf der Spur, welche mit der Insel endete. Mein Gegner war ein zumindest optisch schwer hochgezüchteter Golf. Von dem kam auch viel Brumm, Brumm während die Ampel rot war. Gut. Ampel grün, ich weg. Auf dem Parkplatz hat der sich dann aufgeregt. Er hätte das Grün zu spät gesehen, da er zu mir rüber geschaut hat und diese Ausflüchte. Nett wie ich nun einmal bin, bot ich ihm eine zweite Runde an, ohne neuen Wetteinsatz. Also das Ganze noch Mal Herr Ober. Das Ergebnis war das Gleiche. Zack, einmal Essen umsonst.

    Witzigerweise hat sich das dann mehrfach wiederholt. Wenn wir also am Wochenende Nachts dort waren, gab es immer jemand, der mich herausfordern wollte. Mein Auto hatte RR auf dem Nummernschild, was der Kiste dann den Spitznamen RidgeRacer einbrachte. Verloren habe ich dort auch nur 1x gegen einen M5 und das eigentlich auch nur, da ich knapp an Strasse war. Aber egal, verloren ist verloren.

    Wo ich das jetzt so schreibe muss ich gestehen, ich vermisse die Zeiten doch irgendwie schon. Der Eck war super dafür. Nachts so gut wie kein Verkehr, definitiv kein Gegenverkehr der kreuzende Fahrzeuge, eine echte Startampel und Fussgänger waren dort auch keine zu befürchten. Ich hätte auch nie von einem Polizeieinsatz dort gehört. Leider ist die Strecke mittlerweile umgebaut. Die Strasse bleibt zweispurig, führt über die Gleise der Strassenbahn und die Kurve dort ist recht eng. Ausserdem wurde die Ampel weiter nach vorne gesetzt, da hat man jetzt kaum noch Strecke. Mittlerweile tummeln sich dort auch keine Tuner mehr und das BK macht auch am Wochenende Punkt 1 zu. Früher war es bis 4 offen. Dort mal mit so einem E-Auto? Ach hätte ich meinen Spass.

    Natürlich weiss ich, dass es illegale Strassenrennen waren und so aus heutiger Sicht war das auch schon ein bisschen fragwürdig. Kontrollierte Bedingungen hin oder her, sicher war man trotzdem nicht. Passieren hätte da viel können, gehört habe ich davon aber nichts.

    Da konnte man eigentlich aber auch sehen, wie sich viele überschätzt haben. Ja, ein gut getunter Golf mit 150 PS und weniger als 1000 Kg Gewicht ist schon ein strammes Teil. Konnte ich bei einem Freund auch schon erleben. Aber jetzt mal rein logisch betrachtet. 150 PS auf 1000 Kg gegen 326 PS auf 1500 Kg? Ja, mein BMW hatte keine 3 Tonnen. Zudem trifft Frontantrieb auf Heckantrieb. 195 Reifen auf 275 Reifen. 1,6 Liter Hubraum auf 5 Liter, 16 Ventile gegen 48 Ventile. Hab ich was vergessen, mit dem so um sich geworfen wird? Keine Ahnung, wo die sich da ihre Chancen ausgerechnet hatten.

    Jetzt muss ich aber aufhören, bei mir ist schon das Wasser gestiegen :(.

    aber ich bin (!!für meine Begriffe!!) so tief in Debian drin

    Ich bin mittlerweile auf dem Punkt, gäbe es kein Arch wäre ich bei Void. Wäre zwar am liebsten wieder bei Gentoo, aber es ist dann doch zu viel Bastelei. Aber nach Arch steht bei mir auf jeden Fall Void und da ist der Pinguin auch dran schuld ;).

    Doch während ich und der Rest der Truppe hier jedem seine Distribution lässt, gibt es eben leider auch jene, die militant vorgehen. Da es wenig Sinn macht, jemanden von den Vorteil seiner geliebten Distribution zu überzeugen, macht man ihn eben schlecht. Zu zart Besaitete kriegt man damit bestimmt auch abgeschossen. Hilft zwar keinem, aber wie bei den Verschwörungstheoretikern lassen sich viele einfach von Fakten nicht aufhalten.

    Bildschirm bleibt schwarz beim Start

    Oh ja. Die Legacy-Treiber. Als meine Frau noch die GT 9800 Karte drin hatte, kam das immer mal wieder vor. Da habe ich die AUR Pakete aber noch von Hand eingebaut und nicht über yay oder pamac, also Updates auch von Hand. Hab ich das vergessen, kam es eben zu jenem Effekt.

    Ein ehemaliger Bekannter von mir, der durch mich dann auch zu Linux und Arch gekommen ist, ist genau deshalb dann wieder zurück zu Windows. Immer wieder die gleiche Aussage von ihm. Nach einem Update startet das System nicht mehr. Was allerdings völliger Quatsch ist. Natürlich startet das System, nur eben der grafische Teil nicht. Aber wir wissen ja. Keine GUI, kein System.

    Ich hab es gelesen und dachte sofort "Klar". Dann hab ich ein bisschen nachgedacht. So direkt wüsste ich es dann doch nicht. Mein Gedanke war, Schrott in die fstab schreiben. Das kann man aber beim nächsten Start dann doch ohne Hilfsmittel beheben. Theoretisch geht es bestimmt. Nur welchen Weg man dafür jetzt gehen müsste weiss ich nicht. Vielleicht einen Schrott als .service bauen und den beim booten ausführen? Das wäre aber dann schon kein Bug mehr.

    Mahlzeit!

    Ich bin eigentlich schon ewig ein grosser Fan vom elektro Antrieb. Ganz früher fand ich es immer komisch, wenn ich mit meinen Modellen irgendwo auf einem Platz stand und dann kam einer mit einem Elektromotor. Bis ich dann selbst eines hatte und seither bin ich Fan. Kein Schmutz, kein Benzin mitschleppen, kein Gestank, kein Einstellen vom Vergaser, kein Anlassen usw.

    Mir gefallen aber von jeher auch E-Autos und ich durfte schon das ein oder andere fahren. Dieses Gefühl am Gas finde ich besonders bemerkenswert. Nicht wie beim Verbrenner, wo du drauf trittst und die Reaktion braucht ein bisschen. Auch bin ich schon immer ein Fan von Automatik gewesen und im E-Auto ist das ja normal, da kein Getriebe. Also schon Getriebe aber eben keine Schaltung. Braucht ein E-Motor ja nicht.

    Nun hatte ich das Vergnügen, mit einem meiner Nachbarn eine Spritztour in seinem Model Y zu drehen. Optisch gefällt der mir jetzt nicht so gut, aber vom fahren her hat mich das echt begeistert. Ca. 150 Km eine Strecke über die Autobahn, was trinken und so und zurück. Eben ein kleiner Ausflug. Mein Nachbar ist dabei auch nicht gerade zimperlich mit dem Gas. Ich fand es dabei beeindruckend, die Reichweite zu beobachten. Die Stand zu Beginn irgendwo bei 650 und nach der Tour bei etwas über 290 Km. 300 Km bei höherem Tempo, da kann man ja nicht meckern. Ich bin, so 1998 oder so, die gleiche Strecke mit dem 750i von meinem Vater gefahren. Ebenfalls nicht gerade zimperlich, wenn auch doch etwas schneller als mein Nachbar. Der rief da dann nach einer Tankstelle.

    Auch der Fahrkompfort, dieses leise dahin gleiten, ich fand es echt toll. Sollte ich mal in den Bereich kommen, wo ich mir so eine Kiste oder eine ähnliche anschaffen kann, steige ich um. Da bin ich mir schon sehr sicher. Werde jetzt mal in naher Zukunft mit meiner Frau eine Probefahrt klar machen. Ich bin schon schwer auf ihre Reaktion gespannt.

    Bevor jetzt aber Missverständnisse aufkommen. Mir geht es weder um die Umwelt oder was auch immer. Ich bin einfach vom Fahren total begeistert. Wobei das auch keine Abneigung gegen Verbrennungsmotoren ausdrücken soll. Ich mag meinen 206 nach wie vor und sehe in einem Verbrennungsmotor auch definitiv nicht schlechtes. Mich beeindruckt der E-Antrieb einfach mehr. Das ist alles.

    Vielfalt ist ein Grundfeiler von Open Source

    Vielfalt ist ohnehin ein starker Motor für Innovationen. Leider ist die Lagerbildung nach wie vor stark etabliert. Wir nutzen Linux und fragen uns, wie man Windows Nutzer den Umstieg schmackhaft machen könnte. Android konkurriert mit Apple, Vegan gegen Fleisch usw. In aller Regel gibt es ein gutes nebeneinander, aber dann ist dann doch wieder der ein oder andere, der neben seiner keine andere Meinung zulässt.

    „Ich finde, dass soziale Medien eine seelensaugende Leere bedeutungsloser Bestätigung sind“

    Ganz falsch ist das nicht. Ich sehe das oft im Bereich der Verschwörungstheorien. Da entsteht dann auch eine sogenannte Bubble und jeder erklärt dem Anderen wie Recht er doch mit allem hat. Wissenschaftlich fundierte Kommentare werden dort sofort mit Antworten wie "Systemmitläufer" und anderen bösen Bezeichnungen belegt. Ich hatte im Usenet da mal eine wirklich tolle Diskussion miterlebt. Jemand kam mit dem Beweis, dass die Raumfähre niemals auf dem Mond gelandet ist, denn unter dem Triebwerk ist kein Krater. Das wurde dann mit Formeln und das alles entkräftet und schon war der Shitstorm da.

    Das man das auch auf Youtuber anwenden kann sieht man bei richtig grossen Kanälen mit echten Fans. So gesehen bei Kay, den ich eine ganze Zeit lang sehr gerne wegen seinen Ark Videos geschaut habe. Der hat ein Mousepad designt und in einem Shop, natürlich mit Kooperation, angeboten. Das hat er während eines Livestreams dann bekannt geben. Das Mousepad an sich fand ich jetzt nicht so toll, aber die Grösse hat mir gefallen und ich wollte nach dem Preis schauen. Etwa 5 Minuten nach der Ankündigung waren 500 Stück weg und das Ding damit ausverkauft. Das sind echte Groupis würde ich sagen. Ich habe dann in einem anderen Stream die Frechheit bessesen zu fragen, warum er sich alle 10 Sekunden an die Nase fasst. Oha. Ich wurde sofort mit Fackeln und Mistgabeln aus dem Stream getrieben.

    Auf unseren Pinguin kann man das auch anwenden. Es gibt mit Sicherheit viele, die seine Videos aus Interesse und Informationsgewinnung schauen. Andere schauen die Videos, weil es eben unser Pinguin ist. Dazu zähle ich in den meisten Fällen. Es gibt aber auch garantiert viele, für die ist Void einfach ein Konkurrent. Unser Pinguin macht nun tolle Videos und Void sieht damit immer besser aus, also muss man dagegen stänkern.

    Genau DA liegt der "Hase im Pfeffer" (oder so) ... ich kritisiere auch schnell und umfänglich ... aber a) versuche ich sachlich alles zu begründen und b) bin ich IMMER bereit, meine Meinug auf den Prüfstand zu stellen und in den Diskurs zu gehen !!!

    Das ist auch, zumindest von mir, absolut erwünscht. Mein erstes, richtiges Grossprojekt hat mir den Vorteil davon auch klar gezeigt. Ich habe die GUI so entwickelt, wie ich sie für sinnvoll und logisch erachtet hatte. Aber, ich bin der Entwickler, nicht der Benutzer. Als das Ding dann an jene ging, die es auch benutzen sollten, kam Kritik über Kritik. Aber, eben sachliche. Warum ist das hier? Wieso muss ich, um dorthin zu kommen, diesen langen Weg gehen? Kann man das nicht so und so machen. Im Endeffekt war das ein kompletter Neubau der Oberfläche. Die Kritik war jedoch absolut berechtigt. Wie gesagt, ich entwickle, ich benutze nicht. Aber, ich hab das Projekt ja für die Benutzer und nicht für mich entwickelt. Heute gilt die Nutzung dieser Software als logisch aufgebaut, klar strukturiert und allgemein sehr benutzerfreundlich. Aber nicht, weil ich so ein toller Entwickler bin, sondern weil mich die Nutzer kritisiert haben.

    Eine Kritik wie: "Das sieht aber kacke aus", hätte mir da nicht geholfen.

    In sozialen Netzwerken kannst Du gar nichts mehr schreiben, ohne einen Shitstorm zu riskieren.

    Besser kann man das eigentlich nicht sagen.

    Mir wäre es so was von egal.

    Ich kann da jetzt nur für mich sprechen. Aber ja, egal ist es eigentlich. Es gibt ja auch viele Kritiker wo man eigentlich direkt merkt, die wollen nur kritisieren, aber die Kritikpunkte sind lächerlich. Die zu ignorieren ist eigentlich wirklich kein Problem. Es gibt aber leider auch die schlauen Kritiker. Die hauen dir dann Dinge um die Ohren, die irgendwo auch tatsächlich ihre Berechtigung haben. Die zu ignorieren ist für mich nicht ganz so einfach. Da mache ich mir dann schon meine Gedanken, ob der Kritiker jetzt einen wichtigen Punkt aufzeigt oder doch einfach nur stänkern will.

    Ein schöner Punkt ist da in meinen Augen die Pinguinsche Gnome-ISO von Void. Das GDM einfach nicht die deutsche Tastatur annehmen will. Das ist ein wirklicher Kritikpunkt. In einer deutschen ISO sollte nach der Installation ja auch die deutsche Tastatur verfügbar sein. Das ist ein absolut nachvollziehbarer Punkt. Mit den richtigen Worten versehen kann so etwas durchaus Bauchschmerzen verursachen. Nimmt man die Sache aber mal global, dann ist es eine Randnotiz. Ich weiss, da ist die englische Tastatur, also tippe ich z statt y, wenn ich so etwas im Passwort habe. Problem gelöst und im Arbeitsalltag tritt das ja auch in der Regel nur 1x am Tag auf. Kann man also vernachlässigen. Ist blöd, aber kein Beinbruch. Zumindest bei mir ist es aber so, wenn mir jemand eine Kritik um die Ohren haut, die eben nicht nur "du bist dumm" beinhaltet, mache ich mir meine Gedanken, die irgendwann auch mal zu Selbstzweifel führen können. Bis ich mir dann selbst bewusst mache, dass die Kritik zwar korrekt, aber eben doch eigentlich lächerlich ist.

    Ich konnte aber auch schon die Erfahrung machen, wer echte Kritik äussert, der ist in aller Regel auch zu einem Dialog bereit. Stänkerer hingegen geben nur selten eine Antwort.

    Ignorieren und weitermachen.

    Das ist aber nicht immer einfach, denn viele dieser Hater haben ja ein Level erreicht, wo sie genau wissen womit man jemand echt verletzen kann. Diese Schulkinderverschnitte, die einen als Person angreifen sind ja im Endeffekt noch Amateure. Die mit Boss-Level kritisieren deine Arbeit auf eine Art, wo du dann selbst anfängst zu grübel, ob da was dran sein könnte. Wenn diese Hater dann so gnädig sind und auf Antworten reagieren, kann man sie mit gezielten Fragen dann ins Stocken bringen und man merkt, da ist nichts dran. Reagieren die aber nicht, bleiben oft auch die Gedanken. Da hilft dann, wenn man sich andere Kommentare und Mails mit positivem Inhalt anschaut. Wenn die überwiegen, macht man seinen Job wohl doch nicht so ganz schlecht.

    Schönes Beispiel für mich ist da mein Video, wie man seinen Stromzähler mit einem Mikrocontroller auslesen kann. Da gab es einen, der hat daran viel kritisiert. Eine wirklich lange Mail mit beschriebenen Unzulänglichkeiten. Leider hat der sich nicht auf ein Gespräch eingelassen und seine angegebene E-Mail Adresse war offensichtlich auch nicht korrekt, da meine Antworten nicht ankamen. Der wollte wohl nur kritisieren. Gerne hätte ich seine Kritikpunkte ausgemerzt, doch leider hat er nur die Kritik geäussert und mich ohne Lösungsvorschläge stehen lassen. So schlecht kann das Video aber letzten Endes nicht gewesen sein. Zwei andere Zuschauer haben mir von ihren Projekten erzählt, wie sie meine Methode dort verwendet haben und die ausgelesenen Werte dann in ihr Homeassistant eingebaut haben. Ein anderer hat es nachgebaut und konnte einen Stromfresser dadurch identifizieren und ersetzen. Dann gibt es auch ein paar, die meine Firmware auf andere Mikrocontroller angepasst haben usw. Auch gibt es welche, die mein Projekt weiterentwickelt haben und die Ausgabe über ein eigenes Display am MC anzeigen. Das sieht so gut aus. Also, so schlecht kann mein Video ja nicht sein. Der Kritiker hatte es, so meine Meinung, wohl einfach auf Haten abgesehen.