Das kenne ich von der Telekom. Damals, als mein Vater noch die grosse Firma hatte und noch vor E-Mail und Co, haben wir auf ISDN umgestellt. Kam einer, hat da rum gebastelt mit dem Endeffekt, nichts ging mehr. Mein Telefon, weder privat noch geschäftlich, kein Fax und bei uns im Ort war Mobilfunk quasi nicht existent. Das hiess, egal wer versucht hat uns zu erreichen, hatte keine Chance. Was bei einer Firma mit 80 Angestellten (Tiefbaufirma), doch zu einem Problem wurde.
Ein Telefonat vom Nachbar aus bei der Telekom brachte das Ergebnis, als der Typ ging, hätte alles funktioniert, wir hätten da was manipuliert. Mein Vater meinte dann, die sollen her kommen und das richten, die Schuldfrage könne man dann klären. Aber eben, es sei wirklich wichtig und geschäftsschädigend. Natürlich kam keiner. Ein erneuter Anruf förderte nur die Antwort zu Tage, wir müssten eben warten, wir wären ja nicht die einzigen Kunden. Mein Vater und ich dann direkt zur Telekom gefahren und so lange gewartet, so um die zwei Stunden, bis dann ein Verantwortlicher mal Zeit hatte. Mein Vater dem Polaroids auf den Tisch geknallt die gezeigt haben, dass noch alles genau so ist, wie der Typ es hinterlassen hat. Entweder hatte der Friedrich schiss, da mein Vater schon gut Ladung im Bauch hatte, oder er war wirklich hilfsbereit, hatte aber nichts zu melden. Auf jeden Fall, kein Techniker, kein Telefon, riesige Probleme mit der Firma. Das hiess also, jeden Tag 40Km aufs Lager fahren, weil dir dort ein funktionsfähiges Telefon und Fax hatten.
Nach locker einer Woche ohne Erfolg, hat mein Vater dann eine Firma beauftragt, unser Problem zu lösen. Wurde auch gemacht, hat auch nur 1.500 DM gekostet. Fragt mich nicht warum, der war aber auch wirklich lange da am Werk. Ob gerechtfertigt oder nicht, sei mal dahin gestellt.
Okay. Mein Vater also bei der Telekom angerufen, wieder vom eigenen Telefon, dort gesagt, dass wir Schadenersatz geltend machen wollen. Nicht nur die 1.500 DM, sondern auch die Umsatzverluste, die wir dadurch hatten und das war nicht gerade wenig. Da kam dann auch der Spruch, wir hätten ja in Eigenmacht gehandelt und den Termin für die Reparatur nicht abgewartet. Tja, die Termine waren "zeitnah". Ein Datum haben wir nie genannt bekommen immer nur, so schnell es geht oder eben zeitnah.
Was soll ich sagen? Mein Vater hat bis zu seinem Tod mit denen gestritten, leider erfolglos.
Die Sache hat aber einen witzigen Nebeneffekt. Ich persönlich kriege nichts mehr von der Telekom. Als ich damals umgezogen bin und in der neuen Wohnung einen Telefonanschluss beantragt hatte, wurde der aus Firmeninternen Gründen abgelehnt. Fand ich klasse. Aber gut, die Telekom ist heute ja kein Muss mehr.
Beiträge von diabolusUmarov
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Solange ich die Wahl habe, kommt mir Vodafone nicht ins Haus!
Ersetze Vodafone durch 1&1 und es ist eine Aussage von mir
. Wo ich vorher gewohnt habe, hatte ich 1&1. Anfangs eine 6000er Leitung. Kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen. Auf einmal kamen nur noch 3000 an, dann nur noch 1200. Jeder Versuch, irgendwie mit denen das zu regeln lief ins Leere. Einmal war es angeblich mein Router, der wäre zu Alt und die neue Software wäre zu heftig für den, ich würde Ersatz bekommen. Warte ich bis heute drauf. Andere warfen mir unsachgemässe Handhabung vor, wieder andere meinten, ich solle prüfen, ob sich nicht jemand in mein Netz einklinkt und Filme zieht usw. Dann, kurz bevor ich umgezogen bin, haben sie auch einfach mal de Preis meines Vertrages erhöht. Mittlerweile habe ich bei Vodafone die Nummer von dem Vertreter. Auch wenn der viel redet, klappt alles.mit einem Wireguard VPN auf einem Mini VPS erschlagen
Ich mache das mit TincVPN.
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Mahlzeit!
Ich habe hier ja schon meinen Frust wegen Vodafone kund getan. Wahrscheinlich war ich da aber nicht immer ganz korrekt, denn wie ich, dank TP-Link feststellen durfte, war offensichtlich das tolle W-Lan hin und wieder mit Schuld an meinen Problemen. Oder anders gesagt, seit ich TP-Link dran habe, hatte kein keinen nennenswerten Ausfall mehr vom Netz.
Damit aber nicht genug. Vor ein paar Wochen stand ein Vertreter von Vodafone bei mir vor der Tür und in einem Anflug an Freundlichkeit, hab ich ihn nicht sofort abgewimmelt. Was ein Glück! Der hat sich meinen Vertrag und alles angeschaut und mir dann gesagt, dass ich viel zu viel für zu wenig bezahle. Nach einem doch recht langen Gespräch hat er dann meinen Vertrag umgestellt. Ich hab ja Kabel und da läuft auch der Fernseher und so drüber. Jetzt habe ich nicht nur Gratis die neusten Boxen bekommen, sondern statt einer 100/10 MBit Leitung eine 150/75 Leitung. Der Klopper ist aber, ich bezahle jetzt fast 40€ weniger im Monat. Das finde ich doch tatsächlich verdammt nice. Das umstellen war sogar schon während dem Gespräch erledigt und ich kann nur sagen, 75 MBit Upload ist echt der Hammer. Ich hatte auch noch keine Einbrüche oder so und wenn Ark und Co mal wieder ein Update will, was ja gerne mal eine grosse Zahl an GB bedeutet, gerade bei Ark, geht das so ruck zuck, dass es fast schon Spass macht.
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wäre dann nicht eine andere Optik und eine andere Bedienung besser
Da würde ich jetzt die Frage stellen, warum? Nur um sich abzuheben? Oder weil anders Vorteile bietet?
Ich vertrete hier die Meinung, wenn es Vorteile bietet dann ja, nur um anders zu sein nein. -
Ich teile die Vermutung. Allerdings sehe ich da noch einen Punkt. Microsoft gibt sehr, sehr viel Geld für Design aus.Vieles von dem, was sie da eingebaut haben, macht auch irgendwo Sinn. Ich selbst bin ja kein Fan von Windows, was man schon daran sieht, dass ich zwischen AmigaOS und Linux vielleicht gerade einmal ein Jahr mit Windows aktiv unterwegs war und ich es einfach nur mies fand. Auch vorher schon habe ich den Hype um Windows nie verstanden. Trotzdem. Das Start-Menü oder auch Docs machen absolut Sinn. Eine Taskleiste ist ebenfalls sehr förderlich.
Schlussendlich ist es dann wohl nur eine Sache des Geschmacks, wo man zum Beispiel die Leiste oder das Dock haben will usw. Ob das jetzt aussieht wie Windows oder Mac oder beides, kann man ja letzten Endes selbst entscheiden. Aus meiner Sicht, wenn ich einen Desktop bauen würde, würde der in der Standard-Konfiguration auch nach Windows aussehen. -
Respekt! Du hast es verdient!
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Sysop einer Mailbox
Da sagst du was. Ich hatte eine eigene Mailbox laufen. Da ging es vorwiegend um den DraCo. Die Idee hinter der Mailbox war, dass sich Leute mit einem DraCo austauschen können. Erfahrungen, Tipps und Tricks, Tools usw. Da lief am Anfang wirklich super. Ich hatte relativ schnell über 100 Registrierungen und von denen waren jeden Tag viele aktiv. Mir wurde das dann zu stressig und ich habe mir Verstärkung ins Boot geholt. Ende vom Lied, die Herren Helfer haben jeden dumm angepöbelt, dessen Frage oder Tool oder was auch immer nichts mit Videoschnitt zu tun hatte. Das ist so eskaliert, dass ich die Hochkant alle gesperrt habe. Ich habe von Anfang an gesagt, dass Videoschnitt natürlich ein Thema ist, aber das Hauptthema die Nutzung des DraCo im Allgemeinen. Jeder Versuch, die Sache zu regeln, schlug fehl.
Das ist auch etwas, was bei Linux immer wieder das gleiche Muster zeigt. Es kommt eine Distribution raus, die sehr gute Ansätze hat, da kommt eine Community dazu und auf einmal sind da welche, die auf biegen und brechen die ganze Kiste in eine bestimmte Richtung pressen wollen. Kommen sie nicht durch, forken sie und splitten die Community.Ich sehe das als Schattenseite von Open Source. Man veröffentlicht einen Code, der Anklang findet, es gibt dann Leute, die sich dann etwas anderes darunter vorstellen, Forken es und schon gibt es zwei Lager. Selbst wenn man in der Lizenz ausdrücklich sagt, dass Forks nicht erlaubt sind, wer hat denn die Zeit zu prüfen, ob ein neues Projekt ein Fork ist?
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Außerdem ist es doch dass, was Linux ausmacht: Jeder kann es so machen / haben wie er will.
Aber nur solange man es so macht, wie die anderen das gut finden. Allerdings bezieht sich das nicht nur auf Linux-Foren. Gerade auch bei Mikrocontrollern traut man sich fast gar nicht, eine Frage zu stellen. Da fühlt man sich dann wie ein Anwalt, der zur Frage auch gleich noch eine Liste an Beweisstücken für die bisherige Suche auf eigene Faust beilegen muss, um eine Antwort zu bekommen.
Ich war immer grosser Fan von Foren. Das geballte Wissen der Nutzer war sehr oft ein grandioser Problemlöser. Auch wenn man hier und da etwas auf eine Antwort warten musste, war man immer gut beraten. Mittlerweile nutze ich dafür dann doch lieber KI. Da taugen die Antworten am Anfang nicht immer und man muss etwas Zeit investieren, aber dafür umgeht man die herablassende Art.
Ich hatte da schon ganz tolle Erlebnisse. Ich bitte um die Hilfe bei einem Code, da der einfach nicht macht, was er machen soll. Ich poste also den entsprechenden Code-Schnippsel und was passiert? Die ersten 5 Antworten kritisieren meine Bezeichnungen für Variablen, weil ich die deutsch benenne und nicht englisch. Die nächsten 5 machen sich über die Formatierung lustig, weil ich die Allman/BSD-Formatierung verwende, also die öffnende geschweifte Klammer in eine eigene Zeile anstatt direkt hinter die Funktion und dann kommt vielleicht eine sachliche Antwort. Das macht keinen Spass.
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übrigens...tolle Beiträge hier zum Thema
Das findet man tatsächlich auch selten in Foren in der heutigen Zeit. In aller Regel gibt es da immer schnell heftigen Shitstorm
fast nur aus diesem Grund
Das ist eine interessante Aussage, denn wie ich ja schon geschrieben habe, für sehr viele ist das Look&Feel weit entscheidender, als was drunter steckt. Ich muss zugeben, ich baue auch gerne hier und da etwas um, damit es etwas mehr so aussieht, dass ich mich wohl fühle. Microsoft hat das ja gut erkannt und viel Geld ins Design gesteckt. Bei Linux ist das eben schwierig. Da steht man oft zwischen zwei Stühlen. Grundlegend und Stabil oder Hübsch und eventuell problematisch mit Umbauten.
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Vermutlich ginge eine Neuinstallation von Arch Linux per archinstall schneller und wäre dann auch definitiv sicherer.
Wenn man mich fragt, ist das für die Nutzung von Arch ohnehin sinnvoll. Man umgeht damit alles, was um Arch herum dazu gebastelt wurde und oft Quell von Problemen ist, die dann Arch zugerechnet werden. Allerdings ist hier wieder das Problem, bei Arch basierten Distributionen ist in aller Regel alles schon schön eingerichtet, konfiguriert und oft auch optisch stimmig. Das kriegt man bei einer "echten" Arch Installation nicht und das ist das, was eben sehr viele wollen. Installieren und loslegen. In vielen Gesprächen habe ich schon erfahren, dass das Look&Feel für viele wichtiger ist, als der Unterbau selbst. Gerade Unstimmigkeiten in der Optik sind für viele wirklich kritisch und wenn ich mir überlege, wie Cinnamon nach einer cleanen Installation aussieht, da kriegt man ja Augenkrebs.
Gerade das hat Manjaro eigentlich immer super gemacht. Es sah alles aus wie aus einem Guss.
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Funktionieren müsste es eigentlich und Tools wie die Sprachaktualisierung und das setzen des Kernels sind eigentlich nur Luxus-Features, die man auch ohne problemlos setzen kann. Was da noch an Tools dabei sind, weiss ich so aus dem Stehgreif nicht. Problematisch könnte hier sein, wenn diesen Tools die Erweiterungen weglaufen und sie nicht mehr gepflegt werden, funktionieren sie irgendwann nicht mehr.
So etwas hab ich gerade bei Tilix gesehen. Das wurde erst aus den offiziellen Quellen ins AUR verschoben und vor kurzem startet es nicht mehr, da Abhängigkeiten knallen. Das könnte bei solchen Tools wahrscheinlich auch passieren. Wenn man das verhindern will, könnte man die Tools mit hart verdrahteten Abhängigkeiten bauen, aber dann werden sie trotzdem nicht mehr gepflegt.
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Tool geladen, um ein Upgrade auf Windows 11
Das war eigentlich nicht notwendig. Einfach das originale Installationsmedium laden, unter Windows 10 einhängen und im Terminal im eingehängten Laufwerk
setup.exe /product server
eingeben schon werden alle Hardwareprüfungen deaktiviert. So habe ich schon manchen unnötigen Neukauf eines PCs verhindern können. Nein, da war nichts mit einem Umstieg zu machen.Aber Manjaro eine Chance zu geben ist bestimmt nicht verkehrt.
Ganz sicher nicht. Das Problem ist aber, es soll sich ja an Anfänger richten und wenn sich einer da ein bisschen einliest, bevor er es auswählt, stolpert er im Moment vermehrt über negative Meldungen und da ist es mit der Chance dann dahin.
Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Wenn man umsteigen will und nicht nach dem einen Linux sucht, dann schaut man sich vorher auch Informationen zu einer Distribution an. Habe ich früher auch gemacht, als ich mein Linux gesucht habe. Ich weiss nicht, ob ich mich zu Manjaro hätte verleiten lassen, wenn da viel negatives zu finden gewesen wäre. Gerade weil ich ja nicht auf dem Trip war testen zu wollen, sondern ich wollte weg von Windows und das so schnell es geht. Ich war damals auch immer stark gefrustet, wenn ich sofort in Probleme gerannt bin. Damals hat mich aber auch extrem genervt, dass man für viele Distributionen ganze DVDs ziehen musste und am Ende dann ein mit Software voll gestopftes OS hatte. Fedora hat mich da am Meisten gestesst. Ich glaube, es waren 7 DVDs. Da man dort aber auswählen konnte, welche Software installiert werden soll, habe ich glaube nur 2 davon gebraucht. Aber gut, an lernt und heute ist das ja anders. -
von Manjaros Ruf profitieren
Genau das ist das Problem. Der Ruf war zurecht lange sehr gut, wird aber im Moment stark demontier.
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Vor einigen Jahren habe ich Alpine in einer VM genutzt. Ich finde den wirklich sehr kleinen und schnellen Ansatz wirklich toll. Zumindest damals war Alpine aber eher das, was sich die Meisten unter einem Linux vorstellen. Nichts ging bei mir Out-Of-The-Box. Für quasi alles musste ich irgendwo noch was basteln oder händisch konfigurieren. Meine Erfahrung war jedoch, es geht! Es geht und es rennt. Beeindruckend schnell. Mit dem Verlust einer Festplatte und dem damit einhergehenden Verlust der VM, habe ich es aber sein lassen. Noch einmal dieser anstrengende Weg hin zum laufenden Desktop war mir doch zu anstrengend.
Wie hier aber schon erwähnt wurde, in Docker ist es unschlagbar. Egal wann ich einen neuen Container baue, es ist immer Alpine an Board. Kleiner und schneller findet man es einfach nirgends.
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Genau genommen ist das Fehlen von Fragen zu Problemen und ähnliches ja ein gutes Zeichen. Der Pfeil zeigt zu "es funktioniert" und das ist ja eigentlich das, was man haben will.
Das nicht viel los ist, kann ich so eigentlich nicht sagen. Zumindest im "Welche Distro..." und "Euer Desktop" ist eigentlich dauernd was los. Da kann man dann jetzt drüber streiten, ob es Sinn oder Unsinn ist. Womit ich damit sagen will, dort werden keine Probleme gelöst oder etwas nennenswertes Erklärt. Für die Eingesessenen ist es selbst Verständlich kein Unsinn, sondern lieb gewonnene Bereiche. Informativ kann man es natürlich auch sehen, denn es spiegelt einen kleinen Einblick in die Nutzung verschiedener Distributionen wieder und kann Anregungen für die Gestaltung des Desktops liefern.
Für Neulinge kann es verwirrend sein, wenn der Wechsel der Distributionen zu einem Hobby wird und man unter Umständen noch gar nicht nachvollziehen kann, was es mit Distributionen eigentlich auf sich hat. Das sehe ich aber nicht als Problem an.
Was ich über die Zeit hier im Forum aber als absolut Positiv ansehe ist, wenn denn eine Frage zu einem Problem auftaucht, kommen sachliche und fundierte Antworten wirklich sehr schnell und nicht nur von einer Person. Das hat dieses Forum vielen anderen voraus. Auch wenn eine Frage schon behandelt wurde habe ich noch nie gesehen, dass die erste Antwort aus der Frage besteht "Hast du schon die Suchfunktion benutzt" oder noch fieser "Ich google das mal für dich". In vielen Foren gehört das schon zum Standard. Wenn man in seiner Frage nicht explizit darlegt, was man selbst schon zur Lösung des Problems für Wege beschritten hat, wird man dort oft sehr respektlos behandelt, was hier im Forum nicht der Fall ist.
Hier im Forum sind die aktivsten Mitglieder eben auch die, die sich in der Materie weit genug auskennen, um viele Probleme selbst zu lösen oder im Falle eines Problems einfach zur nächsten Distribution wandern. Von daher ist das Stellen von Fragen oft nicht nötig.
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Da hat Manjaro ja ein echtes Problem. Es wird ja auch schön genannt. Manjaro war, zumindest aus meiner Sicht, immer die Disrtriburtion, die ich dann eingesetzt habe, wenn ich keine Zeit oder Lust hatte, Arch von Hand zu installieren. Es lief lange Zeit auf einem meiner Laptops und hat in dieser Zeit gute Dienste geleistet. Ist mittlerweile auch einem reinen Arch gewichen.
Das Problem für Manjaro, zumindest aus meiner Sicht ist, vor einigen Jahren noch sprachen die Meisten, wenn es um ein Arch Derivat ging, eigentlich nur von Manjaro. Heute? Heute sprechen die Meisten von CachyOS und das sieht man auch vermehrt bei Heise und C't. Da wir in der Linux-Welt unterwegs sind, werden sich viele gar nicht mehr die Mühe machen, Manjaro zu verwenden, da sie zu CachyOS geführt werden. Wenn Manjaro dann auch noch vorwiegend Negativ von sich reden macht, trägt das der Verbreitung nicht wirklich bei.
Meine Prognose, Manjaro wird immer weiter in den Hintergrund treten oder sogar ganz verschwinden. Es wird ein Fork kommen, da bin ich mir jetzt schon ziemlich sicher. Wahrscheinlich unter anderem Namen mit anderem Branding. Natürlich Community gestützt, aber von Anfang an mit einem Problem. Es muss gegen CachyOS und Co antreten und Vertrauen gewinnen, was diese Distributionen jetzt aber schon haben. Distro-Hopper werden es sich anschauen, vermutlich auch als gut befinden, zumindest wenn dieser Fork die Wurzeln von Manjaro wieder herstellen können, dann aber schon bald zur nächsten Distro springen und so weiter. Ich wage es zu bezweifeln, dass Manjaro oder ein Fork wieder so mächtig werden wird, wie es Manjaro früher um Zusammenhang mit Arch war.
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Mahlzeit!
Ich bin immer mehr von der sinkenden Qualität der KIs verwundert. Gerade ChatGPT und Gemini zeigen immer mehr Qualitätsverlust.
In der Haupsache verwende ich KIs zum coden. Hauptsächlich zum Debuggen oder um mir Einstiegspunkte neuer Bibliotheken oder ähnliches zu erstellen. Das lief bislang auch immer ganz hervorragend. Gerade bei PHP hat mir das sehr oft geholfen, schnell einen Zugang zu einer Bibliothek zu schaffen oder Tipps und Tricks für eine solche zu bekommen. Schon etliche Ideen konnte ich auf diese Weise schnell umsetzen. Wobei ich auch sagen muss, es hatte bislang immer nur soweit gereicht, dass ich die Richtung gesehen habe oder eben beim Debuggen einen Fehler in grossem Code schnell finden konnte.
Seit nun gut zwei Wochen merke ich aber, wie die Antworten immer und immer schlechter werden. So hatte ich letzte Woche die Herausforderung, etwas in eines meiner grossen Projekte einzubauen, was ich bislang noch nie gemacht habe. Schon im Laufe der Woche habe ich mich dahingehend von ChatGPT beraten lassen, wie es am einfachsten und stabilsten funktionieren würde. Ich bekam natürlich auch gleich mehrere Bibliotheken vorgeschlagen und Code, wie man diese einbindet und wie leicht das doch ist. Also war der Plan, am Freitag Nachmittag oder Samstag das schnell einzubauen. Ende vom Lied? Ich bin gestern, also Sonntag Abend fast kurz vor Mitternacht fertig geworden.
Der Ratschlag bezüglich der Bibliothek war sehr gut. Der gezeigte Code fast in jedem Aspekt falsch. Also nichts da mit, wird mal schnell eingebaut.
Aber gut. So eine KI ist ja auch nur ein Mensch. Also bin ich vorgegangen, wie ich es in den letzten Monaten immer getan habe. Wenn die KI veralteten Mist ausgespuckt hat, habe ich ihm einfach die entsprechenden, neuen Anleitungen verlinkt, dann hat es funktioniert. Dieses Mal hingegen wurden die gezeigten Lösungen immer noch schlechter. Vollkommen unbrauchbar. Trotz der gezeigten Anleitung wurden Funktionen erfunden, Funktionsparameter völlig falsch gesetzt usw.
Nun gut. Nachdem ChatGPT mich da munter im Stich gelassen hat, hab ich bei Gemini nachgefragt. Ende vom Lied, nutzlos. Auch da wurden mir völlig falsche Vorgehensweisen gezeigt. Da wurden dann Klassen völlig falsch initialisiert mit Parametern, die es gar nicht gibt. Zudem bekam ich immer wieder veralteten Code gezeigt, obwohl ich die neuste Quelle als Referenz angegeben habe.Ich hatte also keine Wahl, als mich dann persönlich durch die eher merkwürdige Anleitung und den noch schlechter zu lesenden Code zu quälen.
Generell kann ich damit leben. KI hat mir mein Leben dahingehend immer nur erleichtert und ich musste mich nie drauf stützen. Aber, während gerade ChatGPT über die Zeit immer besser und präziser wurde, wird es langsam aber sicher immer schlechter. Claude ist hier eine Ausnahmeerscheinung. Aber, die haben ein neues Modell mit freien Nachrichten. Ist das Kontingent aufgebraucht, was überraschend schnell geht, muss man eine Woche warten, bis man wieder ran darf. Wobei ich aber auch sagen muss, Claude ist tatsächlich in der engeren Wahl, dass ich dafür bezahle.Es ist aber nicht nur bei Code so. So habe ich mich am Wochenende auch mit ChatGPT über den Starfighter unterhalten. Ich finde das Flugzeug schon immer sehr faszinierend und wollte mir von ChatGPT mal die ganzen Änderungen Der G Version, also der deutschen Version nennen lassen. Beeindruckend, dass der Starfighter in der deutschen Version sogar die AMRAM verwenden konnte. Die gab es damals zwar noch nicht, aber bitte. Auch die IRIS-T nannte mit ChatGPT als Bewaffnung der deutschen Version. Auch lustig, die gab es damals auch noch nicht. Viel weiter habe ich dann auch nicht gelesen.
Erklären kann ich mir das auch. Ich meine, die neuen Modelle werden ja auch trainiert, erben in der Regel von den Vorgängern usw. Für mich ist hier ganz klar, die kommen langsam aber sicher mit ihren Trainingsdaten durcheinander. Die schöne neue Welt, wo die KI als Helfer in allen Lebenslagen zur Seite steht, scheint gerade schwer ins Wanken zu kommen.
Wer aber mal Richtig Spass haben will, der nutzt dieses KI Teil aus WhatsApp. Was man da einen Schwachsinn zu lesen bekommt, ist wahrlich beeindruckend.
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Oh. Das macht die ARC Karten dann direkt noch ein Stück interessanter.
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Gut, Terminal sehe ich jetzt weniger als Anwendung. Aber bei Terminator oder Tilix kommt es durchaus auch vor, dass ich den im Vollbild nutze und dann darin mehrere Terminals offen habe. Lohnt sich bei mir also auch kein Tiling. Anstatt eines einigen riesigen Monitor habe ich drei Monitore angeschlossen, was es mir einfacher macht, Anwendungen zu verteilen. Auf einem einzigen Monitor kann das natürlich dann durchaus sinnvoll sein, mehrere Anwendungen auf einer Arbeitsfläche zu nutzen. Da könnte ich mir auch vorstellen, dass Tiling bei mir einen gewissen Reiz haben könnte.
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oder auch Sinnvoll?
Das kommt wohl auf die Arbeitsweise an. Ich selbst kann damit nichts anfangen. In der Regel habe ich die Anwendungen in Vollbild und verteile sie auf die Arbeitsflächen. Von daher macht das bei mir keinen Sinn.