Beiträge von diabolusUmarov

    Unser Schulsystem ist brutal verweichlicht. Ich hab ja noch Kinder in der Schule. Enkel ist in der Grundschule, mein kleinstes Kind hatte jetzt gerade ihr Schulpraktikum und die mittlere Tochter ist auf dem Gymnasium. Ich kann dazu nur eins sagen. Kaum noch ein Lehrer ist wirklich noch ein Lehrer. Zu meiner Zeit wurden Konflikte dadurch vermieden, dass Lehrer Respektspersonen waren. Das wollen die aber in meinen Augen heute gar nicht mehr sein. Ein Kind ist irgendwie auffällig, muss man es von der Schule abholen. Wenn ein Kind beim Stoff nicht mitkommt, sein Problem. Gibt es Probleme auf dem Schulhof, geht kaum ein Lehrer dazwischen sondern wartet, bis die Sozialarbeiter kommen, falls die kommen. Elternabende verkommen zu Werberunden für irgendwelche Fördervereine, was in der Schule so passiert ist, wird gar nicht mehr besprochen, selbst Nachfragen werden mit hohlen Phrasen abgespeist. Ist ein Kind dann mehrfach auffällig, wie mein Kleinstes (introvertiert usw. dank dem Grundschullehrer), wird der Schulpsychologe eingeschaltet. Dumm nur, wenn die Lehrer sich damit selbst ins Knie schiessen und bei der anschliesenden Besprechung mit den Lehrer die darauf hingewiesen werden, dass sie einen Lehrauftrag haben und den mal besser ausfüllen würden.

    Das ist Problem Nr. 1. Direkt gefolgt von Problem Nr. 2. Die Helikopter-Eltern. Was ich da immer wieder erlebe geht auf keine Kuhhaut. Zum einen, es muss so nah wie möglich mit den dicken SUVs an der Schule geparkt werden. Das ist so ein Problem, dass sie an der Gemeinschaftsschule für über 30.000€ Steuergelder die Gehwege mit Pollern versehen mussten, damit die Eltern dort nicht mehr parken. Witziger Fun-Fact, ich habe dort auch zweimal geparkt. Beide Male, weil meine Kinder dort schon gewartet haben. Natürlich wurde ich beide Male von netten Polizisten darauf hingewiesen, dass dort uneingeschränktes Halteverbot ist. Beim ersten Mal durfte ich fahren, beim zweiten Mal bezahlen. Keine Ahnung, wie die Helikoter das ungestraft immer machen können. Damit aber nicht genug. Die tragen ihren Kindern auch den Ranzen bis in die Klasse. Ich durfte auch schon miterleben, ich hatte mit einem Lehrer da etwas zu klären, dass eine Mutter eben diesen Lehrer komplett zur Minna gemacht hat, weil der sich erlaubte, ihr armes Kind im scharfen Ton zu ermahnen. Das geht ja mal gar nicht, wie kann der Lehrer sich so etwas nur erlauben.

    Alles zusammengenommen ergibt dann das, was man (zumindest bei uns), an den Schulen sehr deutlich erkennt. Die Lehrer haben keinen Bock und kriegen beide Hände hinter den Rücken gefesselt. Was lernen die Kinder daraus? Sie können machen was sie wollen. Denn entweder duldet es der Lehrer, weil es sonst Mecker von den Eltern gibt oder die Kinder werden nachhause geschickt. Ganz ehrlich? Wie oft hatte ich keinen Bock auf Schule. Wenn ich da gewusst hätte, dass ich mich einfach nur der Arbeit verweigern muss und dann nachhause geschickt werde, hätte ich auch auf Stur geschaltet.

    Zu meiner Zeit lief das noch irgendwie anders ab. Wenn ich da Mist gebaut hatte, musste ich eine Stunde länger bleiben. Also nichts da mit früher nachhause. Nein, länger da bleiben und im Lehrerzimmer die Stunde absitzen, ohne irgendwas machen zu können. Da hatte ich keinen Bock drauf. Ausserdem war klar, wenn ich nachsitzen darf, dann gibt es daheim einen Anschiss. Generell auch, wenn ein Lehrer sich negativ über mein Verhalten geäussert hat. Da bekam ich die Mecker und nicht der Lehrer. Um es anders zu sagen, für mich waren meine Lehrer Personen, die mir echt Probleme bereiten konnten und da ich darauf keine Lust hatte, habe ich eben mitgespielt.

    Dann noch ein paar Worte zum Unterricht im Allgemeinen, was auch der besagte Schulpsychologe ganz genauso sieht wie ich. Die lernen einen Mist heute. Das ist unglaublich. Addieren und Subtrahieren untereinander? Keine Chance. Das schreibt man heute nebeneinander. So ein Schwachsinn. Lesen lernt man heute auch, indem man Buchstaben schreibt und dann irgendwelche Bögen drüber und drunter malt. Ehrlich gesagt wundert es mich, dass meine Kinder und mein Enkel überhaupt lesen können. Ich verstehe diese Vorgehensweise komplett gar nicht. Wenn mein Nachwuchs Probleme mit den Hausaufgaben hatte, musste ich erst einmal herausfinden, was die da überhaupt wollen, bevor ich helfen konnte. Dann war das Helfen natürlich falsch, denn ich hab es meinem Nachwuchs nicht exakt so erklärt wie die Lehrer. Oder die geilen Mathehausaufgaben. Peter geht zum Markt und kauft 40 Wassermelonen. Wtf? Hat der einen Tieflader dabei? Die Textaufgaben sind stellenweise so abstrus, dass mein Nachwuchs sich oft mehr über die Sinnlosigkeit Gedanken gemacht hat, als um die eigentliche Aufgabe. Mein kleinstes Kind zum Beispiel hat überhaupt nicht verstanden, was dieses Mathe überhaupt soll. Bis ich mal mit ihr einkaufen war. Sie hatte 2€ dabei und suchte sich Schoki für 1,99€ raus. Ich habe sie dann mal Preise zusammenzählen lassen und schau an, da verstand sie, was man mit dem Mathe machen kann. Denn für diese 2€ bekam sie quantitativ deutlich mehr, als nur eine Tafel.

    Zum Abschluss dann noch die Digitalisierung. Ach, was hab ich da schon den Kopf geschüttelt. 600€ HP Laptop pro Kind. Ganz gute Geräte, hat mich wirklich gewundert. Werden die benutzt? Nein. In Informatik ja etwas. Aber da wird dann auch auf Windows getrimmt und was genau die da eigentlich lernen, verstehe ich bis heute nicht. Die Mittlere jetzt auf dem Gymnasium lernt etwas Python. Das ist bislang das sinnvollste, was ich da gefunden habe. Zudem verwenden die OSS oder wie das heisst. Jedes meiner Kinder hat einen Account. Wird da drin was gemacht? Nö.

    Um das jetzt zu beenden, unser Schulsystem ist die Ausgeburt dessen was man alles falsch machen kann.

    Mahlzeit!

    Ich habe mir gerade erneut diesen Film auf Disney+ angeschaut. Schon als Kind fand ich den total toll und finde, er hat von seinem Charme bis heute nichts verloren.

    Mir ist aber noch etwas aufgefallen. Kein CGI, hier und da echt gruselige Effekte. Trotzdem, die Geschichte, die Stimmung, die Sets. Der Film hat so viel mehr Tiefe, als viele Filme aus heutiger Zeit, wo es nur noch um Effekte und mehr, mehr, mehr geht. Eigentlich schade, dass man heute mehr auf Effekte setzt, als auf die Geschichte selbst.

    Star Trek ist da für mich ebenfalls ein gutes Beispiel. Original, TNG, DS9, Voyager, Enterprise. Überall sieht man in den Sets klare Strukturen. Mit der neuen Zeitlinie (die ich allerdings sehr gut finde), ist auch alles so auf Effekte aus. Die Brücke ist nur noch ein Gewirr transparenter Irgendwas, bei schnellen Schwenks verschwimmen die Komponenten regelrecht ineinander. Bei Discovery scheint die Brücke so gross, dass man während den Flügen dort auch wandern und zelten kann. Bei Strange New World geht es dann halbwegs wieder. Aber trotzdem. Früher war das irgendwie nachvollziehbarer in meinen Augen.

    Ich hatte das auch mal vor einiger Zeit. Also das nach dem Start alles unglaublich zäh lief. Allerdings in der VM. Den Fehler habe ich nicht gefunden, aber nach einem Update ging es dann auf wundersame Weise wieder. Unter Arch hätte ich den Status vom NetworkManager gecheckt, aber keine Ahung wie das mit Void funktioniert. Pingen war auch zäh ohne Ende. Habe es schlussendlich aus Bequemlichkeit auf die VM geschoben, aber wenn es bei dir mit nativer Hardware auch so ist, wird es wohl nicht daran gelegen haben.

    Ja, KI wird vieles verändern. Aber bis dahin muss sich die KI auch noch deutlich verändern. Was sie auch tut, doch in meinen Augen im Moment eher zum schlechten.

    Ich nutze KI ganz gerne, um Tools mit massig Parametern effizient zu nutzen. Zum Beispiel bei qemu habe ich meine Windows 11 Maschine, also der Startcode von ChatGPT prüfen lassen und da kamen interessante und sehr nutzbringende Dinge bei raus. Wer meine Software unter Void Videos kennt weiss aber, dass die virtuelle Maschine da hakt. ChatGPT hat mir das schwer verhagelt. Das finde ich dann schon schwach, wenn es vor ein paar Monaten ein echt brutal gutes Ergebnis geliefert hat und jetzt Parameter setzt, die in qemu gar nicht drin sind.

    Nach dem Einführen der Canvas war das gemeinsame Arbeiten mit ChatGPT ein Traum. Im Moment ist es für mich echt ein Alptraum. Vorher hab ich da einfach meinen Code rein geworfen und zum Beispiel um das lokalisieren eines Fehlers gebeten. Da kam dann, dass in Zeile x ein Fehler war. Super Sache. Heute werden mir 200 Kommentare rein geflickt, die ich gar nicht haben wollte, ChatGPT ändert meine Allman-Formatierung sofort in diese für mich grausame Formatierung ab, schlägt mir weitergehende Verbesserungen vor, sucht aber gar nicht nach dem Fehler. Die Meldung, dass man die Zeit für das Mdell 4o überschritten hat wird auch oft unterschlagen. Auf einmal kommen total abstruse Antworten und wenn ich dann frage, was in einer bestimmten Zeile im Canvas steht, kommt nur Blödsinn raus, da das ältere Modell nicht drauf zugreifen kann. Keine Ahnung, was die da gerade am machen sind, aber es ist in meinen Augen eine Verschlimmbesserung.

    Deepseek zeichnet sich derweil als übereifriger Assistent aus. Zum Beispiel möchte ich ein Vorschlag für ein Icon für Bootstrap haben. Da ich eine 0 in Sachen Design bin und keinen Plan habe, welches Symbol man für was verwenden könnte, ist Deepseek für mich da eigentlich eine grosse Hilfe. Doch die Frage nach einem Icon endet in einem Monolog. Ich frage explizit nach einem Vorschlag für ein Icon. Deepseek schlägt mir dann ein paar Icons vor und damit wäre die Anfrage korrekt beantwortet. Doch Deepseek baut mir auch gleich noch einen Beispielcode in Python, zeigt mir wie man einen Webserver aufsetzt, Bootstrap einbindet. Das ist schon schwer anstrengend.

    Ich nutze Deepseek auch hin und wieder, um mir Vorschläge für Tools machen zu lassen. Oder eben um Parameter zu setzen. Zum Beispiel ffmpeg hat so viele Parameter, da ist es angenehm, sich Vorschläge machen zu lassen. So hat mich kürzlich interessiert, ob ffmpeg unsere Lets Plays schneiden kann. Wir machen zwischen jedem Tag immer eine kurze Pause, was im Video selbst einen deutlichen Cut verursacht und ich dachte, vielleicht kann ffmpeg das ja erkennen und danach schneiden. Habe mir die ganzen Parameter angeschaut, was zusammengebastelt und natürlich hat das nicht funktioniert. ChatGPT war schon wieder über dem Limit, also habe ich Deepseek gefragt und zur Sicherheit erwähnt, dass ich Arch verwende und ffmpg bereits installiert ist.

    Natürlich hat mir Deepseek sofort erklärt, dass das kein Problem ist und es mir sagt, wie ich das mache. Natürlich habe ich dann zuerst einmal gesagt bekommen, dass ich mit apt update und apt upgrade meine Paketquellen aktualisieren soll. Dabei habe ich doch extra Arch und das bereits installierte ffmpg erwähnt. Dann soll ich mit apt install ffmpeg eben das Paket installieren. Aber, ich habe es doch schon drauf und das unter Arch, was ich extra dazu geschrieben habe. Dann bekam ich erklärt, wie ich unter Cinamon ein Terminal öffne. Hä? Mir erst sagen, dass ich im Terminal aktualisieren und installieren soll dann von Cinnamon ausgehen, was ich mit keinem Wort erwähnt habe und mir dann erklären, wie ich ein Terminal öffne? Okay. Dann kam eben die Kommandozeile für ffmpeg und was dabei raus kam war Schwampf. Obwohl mir Deepseek am Ende vollmundig garantiert hat, dass ich damit zielsicher Cuts in Videos erkenne.

    Auch eine wirklich amüsante Geschichte war, als ich mir eine Folge Airwolf angeschaut habe und den Gedanken hatte, die Turbos sind ja eigentlich der Oberschwachsinn. Kein Jet-Triebwerk der Welt ist per Knopfdruck sofort angelaufen und kann mit Nachbrenner davon eilen. Klar. Es ist eine Serie die ich liebe und das ist eben alles fiktiv. Ich wollte nun aber wissen, ob man solche Turbos nicht besser mit einem elektro Fan realisieren könnte. Ein E-Motor ist per Knopfdruck sofort auf hoher Drehzahl. Weiss ich vom Modellflug. Mit ChatGPT war ich auch schon auf einem guten Weg, bis dann natürlich wieder meine Zeit abgelaufen ist. Der Switch auf Deepseek hat mich dann sofort belehrt. Energiedichte, Akku, thermische Belastung usw. Irgendwie scheint Deepseek etwas gegen elektrische Antriebe zu haben. Nachdem ich dann gut eine halbe Stunde diskutiert habe, dass es mir einzig um die Frage geht, ob ein elektrischer Antrieb die Turbos realistischer machen könnte, bekam ich dann schnippische Antworten von wegen, wenn ich das einbauen würde, dann könnte ich Airwolf ja auch einen elektromagnetischen Schutzschild einbauen, Energiewaffen und keine Ahnung.

    Das ist genauso, wie wenn ich Deepseek bitte, in seinen Antworten die Allman-Formatierung zu verwenden. Also einfach

    Code
    if(bla == blubb)
    {
        irgendwas();
    }
    
    statt
    
    if (bla == blubb) {
        irgendwas();
    }

    Ich finde diese Formatierung um längen angenehmer und besser leserlich. ChatGPT macht das in der Regel dann auch eine Zeit lang brav, bevor es die Formatierung wieder ändert. Deepseek kontert dann mit schnippischen Antworten wie "Ich werde den Code im gut deutschen, buchhalterischen Format generieren" und dann kommen Kommentare mit ISO und DIN Normen. Dabei will ich doch nur, dass die öffnende Klammer eine eigene Zeile bekommt.

    Ein Beispiel hier aus dem Forum ist auch zu köstlich. So habe ich Deepseek gefragt, warum nach der Installation gdm einfach keine deutsche Tastatur haben will, obwohl bei der Installation alles richtig gesetzt ist. Dazu habe ich Deepseek gesagt, dass es sich um Void Linux handelt, der Display Manager gdm und der Desktop Gnome ist.

    In der Antwort war der erste Schritt, lighdm.conf zu editieren. Hä? Von LightDM war nie die Rede. Dazu kann ich mit apt install noch diverse Tools installieren. Unter Void? Zum guten Schluss kann ich mit

    Code
    sudo systemctl restart lightdm

    LightDM neu starten und testen. Hä? Seit wann hat Void denn systemd? Das habe ich dann natürlich Deepseek gefragt und darauf hingewiesen, dass es um GDM und Void geht und Void kein systemd verwendet. Sofort bekam ich als Antwort eine Entschuldigung. Das wäre natürlich etwas anderes und ich soll dann doch lightdm.conf ändern und unter Void kann ich LightDM dann mit

    Code
    sudo systemctl restart lightdm

    neu starten. Irgendwie hab ich dann die Lust verloren.

    Um aber noch kurz auf das Thema Literatur zu kommen. Da habe ich mir so 1996 mit meinen ersten Gehversuchen unter NetBSD ein UNIX Buch im Karstadt geholt. Fragt mich nicht, wie das hiess. War das einzige, was die zu dem Thema hatten. Hat aber geholfen. Da bestätigt sich auch das, was Sergio aus dem Linux-Talk gerne erwähnt. Seit damals hat sich an der grundlegenden Anwendung nichts geändert. Es gibt nach wie vor ls, ln, rm, mv, cp usw. Man kann Benutzer noch mit adduser oder useradd (je nach Distro) anlegen, es gibt nach wie vor chmod, chown und Co sowie passwd. Also, wenn es um die Grundlagen geht, kann man wahrscheinlich mit keinem dieser Bücher gross was falsch machen. Wie erwähnt wurde, gibt es aber hier und da auch Unterschiede. Zum Beispiel ifconfig ist mittlerweile ja wirklich in vielen Distros nicht mehr zu finden. Aber grundlegend sollten die Bücher passen. Wenn sie nicht auf eine spezifische Distro zugeschnitten sind, die man selbst nicht verwendet.

    Ist bei mir ähnlich. Nano benutze ich, um auf meinen Servern oder so eine Config anzupassen. Vielleicht bin ich verwöhnt, aber wenn es um Code geht dann will ich schon Komodo oder VS Code haben. Es spart mir einfach oft sehr viel Zeit bei der Fehlersuche, wenn eine Zeile mit Fehler direkt angezeigt wird und auch die farbliche Hervorhebung macht vieles einfach praktischer. Wobei ich auch schon eine ganze Homepage mit nano geschrieben habe und zu Amiga Zeiten alles mit GoldED gemacht habe. Ausser C, da hatte ich schon immer StormC mit integrierter IDE.

    Ich sehe das so. Den ganzen Krempel kann ich auch mit einem puren Editor wie nano oder was auch immer. Ich sehe aber keinen Vorteil darin. Es gibt so viele IDE, warum die nicht nutzen?

    m Gegensatz zu Arch wie bei dir laufen die bei mir getrennt

    Was aber irgendwie komisch ist, denn normalerweise definiert man die Shell im Benutzer selbst, woraufhin diese dort eingestellte Shell verwendet wird. Gut, man kann in einigen Terminals die Shell einstellen, aber als Standard sollten die das nehmen, was im Benutzer vorgegeben ist. Macht Void ja auch, nur dort erst nach dem Neustart.

    Also es ist eigentlich recht simpel.

    Code
    sudo xbps-install -S fish-shell
    sudo usermod -s /usr/bin/fish <benutzer>
    reboot

    Was ich aber interessant finde, wenn ich unter Arch die Shell wechsle, ist jeder neue Terminal dann sofort diese Shell. Unter Void musste ich erst neu starten.

    Wenn ich meinen Dunstkreis hinzuziehen darf, der geht von 15 (jüngstes Kind) bis hin zu 40+ (meine Wenigkeit). Mein Nachwuchs zockt mit Freunden übers Netz. AmongUs, Roblox, Raft, Ark, Factorio, Minecraft, Genshin Impact usw. Alles an PC und Laptop. Die Generation 25+ (Gwen und ihr Mann) zocken ebenfalls über PC, wie man ja auch an meinen Videos sehen kann, aber auch am Handy. Wobei aber gerade Gwen auch sehr viel anderes Zeugs mit ihren Geräten macht. Sei es die eigenen Dokumente verwalten, programmieren, uvm. Meine Frau zum Beispiel macht den ganzen Kram für ihre Druckerzeugnisse (Tassen, Tumbler, T-Shirts und was weiss ich noch alles) alles an ihrem Laptop und benutzt ihren PC eigentlich nur für Secondlife. Wohingegen viele in unserem Alter eigentlich nur noch Smartphones zum zocken verwenden.

    Wo du Konsolen erwähnst. Was ich da immer wieder feststelle ist, dass viele gerne die Konsole nutzen, weil man damit noch gemütlich im Wohnzimmer sitzen und auch mit Freunden daddeln kann. Also nicht übers Netz, sondern mit physischer Präsenz. Irgendwie ist die Bereitschaft, wie in meiner Jugend, sich zusammen vor den PC zu quetschen nicht mehr so gegeben. Zumal man da auch viel bequemer Online zocken kann. Die Konsole lädt dann aber doch zum gemeinsamen spielen ein, was ich sehr befürworte.

    Aber um beim Thema zu bleiben. Mittlerweile habe ich vielen Leuten schon die Pinguin-ISOs ans Herz gelegt. Da gab es immer eine massive Kritik, für die unser Pinguin aber nichts kann. Die Festplatte. Das ist bei Void wirklich kompliziert gelöst. Da muss man schon wissen, um was es eigentlich geht und das Wissen haben viele nicht.

    Also vim finde ich auch gruselig. Im Terminal verwende ich nano. Aber warum nicht gedit? Du kannst dir auch mal geany anschauen oder atom. Ist da oft einfacher mit dem einrücken und so. Finde ich.

    Heute nur ein Video

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    Mahlzeit!

    ich habe gerade mein Tägliches Update gemacht. Da sind einige neue Geräte hinzugekommen. Kernel 6-15-3.

    Code
        linux-firmware-cirrus: Firmware for Cirrus Logic audio devices
        linux-firmware-liquidio: Firmware for Cavium LiquidIO server adapters
        linux-firmware-marvell: Firmware for Marvell devices
        linux-firmware-mellanox: Firmware for Mellanox Spectrum switches
        linux-firmware-nfp: Firmware for Netronome Flow Processors
        linux-firmware-qcom: Firmware for Qualcomm SoCs
        linux-firmware-qlogic: Firmware for QLogic devices

    Datenschutz ist so eine Sache. Auf der einen Seite kriegen wir die DSGVO vor den Bug geschossen, auf der anderen Seite nutzen sämtliche Ämter Windows. Toller Witz.

    Ich sehe das mal von der anderen Seite. Den Datenkraken. Warum machen die das? Nun, wegen Geld natürlich. Ich habe mich mal mit Big-Data-Mining beschäftigt. Das ist schon ein Wahnsinn, was man da alles erreichen kann. Inspiriert hat mich ein Talk von David oder Daniel Kriesel. Netter Typ übrigens, der hat mir schon einige Fragen zum Thema neuronale Netze beantwortet.

    Okay. Was kann man denn da alles herausfinden, wenn man mal einfach wild Daten speichert? Nun, ich habe über einen längeren Zeitraum Bots auf Twitter laufen lassen. Stichwort AFD. Aber auch Stichwort Anschläge. Da ist es schon sehr interessant, welche Verbindungen man daraus ziehen kann. Das ist voll witzig. Auf andere Belange angelegt kann man da mit Sicherheit Metadaten zusammen kriegen, mit denen man auf dem ein oder anderen Weg echt Geld machen kann.

    Aber gut. Die Frage ist, was sind die Motive? Wie viele beklagen sich denn zum Beispiel darüber, dass Facebook so ein Datenmonster ist? Man kann es aber mal aus Sicht des Betreibers sehen. So eine Plattform erzeugt massive Kosten. Die wollen ja gedeckt werden. Was wäre denn, wenn Facebook jetzt auf einmal sagen würde, sie verkaufen keine Daten mehr, dafür wird Facebook kostenpflichtig? Da wäre Polen aber offen.

    So ist es für mich auch witzig, wie viele sich gegen Kameras an öffentlichen Plätzen beklagen, dann aber durch die Kaufhäuser flitzen, wo überall Kameras hängen? Wie viele beschweren sich über Datensammeln, benutze dann aber Payback und wie die ganzen Karten heissen, um etwas Geld zu sparen?

    Ich weiss noch gut damals, als Google+ (ach wie ich es vermisse) aufkam und so viele dann da hin gestürzt sind, weil Facebook ja so schrecklich ist. Sagen wir mal, G+ hätte keine Daten gesammelt. Was haben die Leute da alles gepostet? Ich hatte da einen in den Kreisen, der hat restlos alles gepostet. Da konnte man ganz genau sagen, wann der wo war. Auf der einen Seite über Datenklau jammern, dann aber sein ganzes Leben öffentlich machen.

    Seien wir mal ehrlich. Sobald wir den Computer anmachen oder das Handy Strom hat, werden Daten gezogen. Vielfach, um kostenlose Dienste anbieten zu können. Schlussendlich ist die Sache aber die. Machen die etwas "böses" mit den Daten? Unschuldig bis zum Beweis der Schuld heisst es ja. Also sagen wir mal, die wollen wirklich nur Kohle damit verdienen. Dann kann ich damit leben.

    Du kannst machen was du willst. Benutzt du das Internet, gehen dir Daten flöten. Auch wenn es nur Meta Daten sind. Ich habe auch schon einen Talk gesehen, wo man alleine über die Stärke von Bluetooth und Wlan rückschlüsse ziehen kann, wann sich jemand beim schlafen umdreht. Wer wirklichen Datenschutz will, der lässt die Finger vom Internet. Jeglichen Finger. Dann aber auch keine Rabattkarten mehr. Betreten von Geschäften nur noch mit Mütze und Sonnenbrille und am Besten mit Maske. Autos haben Nummernschilder. Die kann man dann auch stehen lassen. Am Besten zieht man nach Sibirien oder auf eine einsame Insel.

    Ich sehe das so. Der Preis für den Luxus, den wir heute geniessen, müssen wir einen Preis bezahlen.