Beiträge von diabolusUmarov

    Ich muss da ins Blaue feuern. Wenn mich aber nicht alles täuscht, hat KDE für die Lüfter ein eigenes Tool an Board und wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt habe ich schon einmal irgendwo gelesen, es wäre zu sensibel eingestellt. Ist jetzt keine Lösung, aber vielleicht bringt es dich ja auf den richtigen weg.

    Firefox verwende ich eigentlich nur für Youtube. Um meine Videos hochzuladen und Videos unterstützenswerter Kanäle zu schauen. Da geht bei mir aber nichts hoch. Auch die Temperatur nicht.

    Threadtripper Pro 7995WX

    Der Prozessor alleine kostet ja mehr als alles, was ich hier stehen habe. Den habe ich zwar auch im Auge, aber wenn ich überlege, was da Prozessor, Speicher, Mainboard und Netzteil kostet, dafür kaufen sich andere Autos. Dann will man da natürlich auch schnelle NVMes drin haben und die Grafikkarte soll auch mithalten können.

    Klar, wenn man so etwas hat, dann ist kompilieren lächerlich. Aber eben, wenn man so einen hat. Ich kann mich über meinen Xeon mit seinen 14 Kernen da eigentlich nicht beschweren. Wenn ich jeden Tag meine Updates durchziehe, ist das auch eine überschaubare Zeit. Wenn du dann aber mal Wochen den Kram aus dem AUR ignorierst, dauert es eben etwas länger.

    Dem sollte nichts im Weg stehen, sollten da nicht irgendwelche Abhängigkeiten kollidieren. Allgemein sind es aber ja zwei eigenständige Tools und sollten sich bei der Ausführung, ausser du versuchst sie parallel zu starten, nicht in die Quere kommen. Getestet habe ich es allerdings nicht.

    Bin ich voll bei dir. So war ich auch super erfreut, als Hyperion bekannt gab, dass Amiga OS 3 weiterzuentwickeln. Das ist ja absolut mein Betriebssystem. Da hingt es aber massiv an Browser, also fürs Internet kaum zu gebrauchen. Aber ansonsten nach wie vor super.

    Haiku ist da deutlich voraus. Ist ja auch nicht auf 68k Hardware beschränkt. Die machen das super und ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn da irgendwann mal Grafikkarten Treiber für auftauchen, da für viele das Interesse steigen könnte.

    reactOS finde ich klasse. Habe ich auch in einer VM. Ich wollte das mal nutzen, um meine Retro-Spiele zu spielen. Das kannst du dann aber leider doch vergessen. Anno 1602 läuft ein bisschen, Rebell Assault schmiert dauernd ab. Da ist noch Arbeit fällig. Aber generell finde ich das Projekt sehr interessant und schaue immer mal wieder rüber.

    Haiku

    Haiku habe ich in einer VM und bin immer wieder überrascht, wie gut das funktioniert. Der Browser ist überraschend kompatibel, es gibt für alle Belangen Software und das Ding ist so fies schnell. Aber eben, kein Drucker, keine Grafikkartentreiber, da wird es dann schon blöd. Ich habe sogar schon eines meiner Programme dorthin portiert und das ohne wirkliche Anpassungen. Das ist ohnehin portabel geschrieben. Ich entwickle es unter Linux und muss es nur unter Windows kompilieren. Gleiches dann auch fast für Haiku. Das hat mich echt beeindruckt.

    brauch' man dies so?!

    Braucht man strikt die Tools, welche eine Desktop Umgebung mitbringen? Ich bin zum Beispiel kein Fan vom Dateimanager von Gnome. Also habe ich mir einfach einen anderen genommen. Das ist ja im Endeffekt das schöne. Nimm das, was am Besten zu dir passt.

    Ich will hier auch mal wieder was schreiben.

    Was benutze ich aktuell? Folgendes:

    - Haupt-PC: Arch

    - Thinkpad: Arch

    - Lifebook: Arch

    - Futro: Arch

    - Vaio: Debian 12

    - VM: Void

    Arch geht dabei auf meinem Hauptrechner in das 6. Jahr ohne Neuinstallation und läuft einfach wunderbar. Jeden Tag Updates, nie Probleme. Ganz am Anfang mit Cinnamon, danach Gnome (dank dem Pinguin) und da Gnome ja nur noch Wayland mag jetzt wieder Cinnamon. Da sind sowohl Programme von AUR drauf wie auch hier und da ein Flatpak und irgendwas von Snap läuft auch noch, glaube ich zumindest, müsste ich mal nachschauen.

    Grösstes Problem dieses Jahr, kürzlich hat Pamac gemeckert, es könnte die Abhängigkeiten nicht auflösen, was das Update abgebrochen hat. Die Lösung war einfach. Pamac deinstallieren mit "pacman -Rs", danach Update machen, Pamac mit yay wieder installieren, läuft wieder. Das System selbst war davon nicht wirklich beeinträchtigt, lediglich das updaten wollte eben nicht. Ansonsten startet mein Arch seit seinem Beginn jeden Morgen problemlos. Auch den Umstieg damals, von der 9800 GT hin zur 1015Ti erforderte lediglich das entfernen des Legacy-Treiber und die Installation des aktuellen Nvidia-Treibers. Auch der Umstieg von AMD ähm ich meine Athlon II zum Intel i5 und jetzt zum Xeon verliefen problemlos.

    Thinkpad und Lifebook kriegen immer mal wieder ihre Updates. Thinkpad läuft mit TDE, Lifebook mit Cinnamon. Egal wie lange ich die liegen habe, ohne etwas daran zu machen, ich muss sie nur starten und aktualisieren und das geht immer problemlos. Je nachdem, wie lange ich keine Updates gemacht habe, ist ein "sudo pacman -Sy archlinux-keyring" vor dem Update fällig, mehr aber auch nicht.

    Der Futro hatte ja kürzlich erst seine Probleme. Wenn man unbedarft Verzeichnisse löscht, kann das ja schon einmal passieren. Das liess sich jedoch simpel beheben, einfach einmal mit dem Installationsmedium "fsck" drüber laufen lassen, läuft wieder tadellos. Hausgemachtes Problem gerade auf dem Gerät, welche ich ja als sicherer Hafen für meine Arbeit haben will. Habe ich gut gemacht oder?

    Der Vaio mit Debian 12 dient eigentlich nur zum Spass. Hin und wieder krame ich den raus, mache die Update und verwende Mate darauf. Läuft soweit prima, hat aber effektiv keinen wirklichen Nutzen mehr. In der Regel liegt der in seiner Tasche im Auto, falls ich dann doch mal von irgendwo aus mal schnell an meine Entwicklerumgebung muss. Da tut er seinen Dienst aber ausgezeichnet.

    Was nun die VM angeht. Die habe ich deshalb aufgeführt, weil ich einige Dinge meines alltäglichen Lebens darüber regele. Müsste ich nicht, aber so bleibt mein Bezug zu Void bestehen und hier kann ich auch nur sagen, es läuft und läuft und läuft. Es ist fast jeden Tag im aktiven Einsatz, kriegt seine Updates und hat mir noch nie Schwierigkeiten bereitet.

    Zu Void kann ich in dem Zusammenhang auch noch sagen, mein Bekannter mit seiner Firma nutzt es ja jetzt auch schon eine ganze Zeit aktiv in seinem Laden auf allen Rechnern und ist ebenfalls mehr als zufrieden. Wie er gerne betont, alleine die Kosten für neue Lizenzen und was eben bei Windows so anfällt, fallen weg und sparen ihm mächtig Geld. Zudem spart er auch jede Menge Zeit, da er die Updates über ssh von seinem Platz aus durchführt, quasi parallel. Das mag unter Windows mit Fernzugriff auch funktionieren, aber einfach nur ein Terminal mit entsprechend vielen Unterteilungen zu haben, wo die Updates durchlaufen, findet er persönlich deutlich angenehmer. Auch er konnte zu Void bislang nie etwas negatives berichten. Von dem Sammeln der Kernel abgesehen, aber da gibt es ja eine sehr einfache und bequeme Lösung von Hause aus. Der hat sich auch von einem absoluten Neuling zu einem kleinen Fuchs entwickelt und musste sich schon lange nicht mehr melden, um mich um eine Erklärung oder Hilfe zu bitten.

    So. Dann habe ich hier auch mal wieder meinen Senf dazu gegeben. Das ist jetzt auch keine Werbung für Arch oder Void.

    Wie ist dein Plan, wenn zB alle für dich relevanten Desktops auf Wayland umgestellt wären?

    Dem sehe ich entspannt entgegen, da ich mit Cinnamon wohl die nächsten Jahre kein Wegfall von X11 zu befürchten habe. Wayland wird dort kommen und wahrscheinlich auch irgendwann zum Standard werden, aber eine Absicht, die X11-Sitzung zu entfernen habe ich noch nirgendwo gesehen. Demnach sollte mir Cinnamon da noch eine ganze Zeit gute Dienste leisten.

    Falls dann aber doch der Tag kommen sollte und Cinnamon kein X11 mehr bereitstellen, wechsle ich zu TDE. Ich habe mittlerweile viel damit gearbeitet und bin so überzeugt davon, dass auf meinem Laptop schon TDE zum Standard geworden ist. Was dort anfangs altbacken wirkt, zeigt in der Nutzung aber oft tatsächlich Vorteile. Davon abgesehen ist das Ding einfach richtig schnell und klein. Um das zu verdeutlichen. Ich habe, für meine Tochter, deren Entwicklungsumgebungen auf meinem Futro mit Xfce ausgestattet. Wenn sie beide Umgebungen im Betrieb hat und ich meine mit AwesomeWM, kommt der Futro übel ins schwitzen. Der Speicher läuft voll, die Kerne laufen unter hoher Last. Ich habe deshalb auf TDE umgestellt. Nicht nur ihre, sondern auch eine von meinen. Das Resultat ist spürbar. Sie kann beide betreiben, ich meine beiden mit AwesomeWM und die dritte mit TDE und die CPU Auslastung wie auch der Speicherbedarf liegen im grünen Bereich.

    Demnach, wenn Cinnamon wirklich umstellen sollte, geht es einfach zu TDE. Da sehe ich nicht einmal einen Hinweis darauf, dass die überhaupt etwas mit Wayland übernehmen. Dazu kommt noch der Vorteil von Arch. Die Wahrscheinlichkeit, dass da X11 aus den offiziellen Repositories fliegt halte ich für äusserst unwahrscheinlich und falls doch ist die Wahrscheinlichkeit extrem gross, dass es einfach nur ins AUR wandert. Also auch da sehe ich keinen Grund zur Veranlassung.

    Es kommt aber noch ein Punkt ins Spiel. Da ist davon ausgehen kann, dass ich die nächsten Jahre nicht zu Wayland gezwungen werde, heisst das aber auch, sowohl Wayland und vielleicht auch einige Tools erreichen in der Zeit einen Stand, in dem es für mich nutzbar ist. Dann würde ich X11 zumindest aus Nostalgie nachweinen, aber dann wäre ein Umstieg für mich letzten Endes auch machbar. Ich mag vielleicht störrisch rüber kommen, aber schlussendlich muss es einfach nur laufen und wenn es das dann unter Wayland tut, kann ich damit leben.

    das du schon spezielle Abläufe hast.

    Na ja, was heisst spezielle Abläufe? Ich habe eben meine Entwicklerumgebungen und diverse andere Dinge nicht auf meinem Hauptrecher, sondern zum Beispiel auf meinem Futro und greife mittels TigerVNC darauf zu. Das hat diverse Gründe. Einmal will ich, dass ich auch mal an meinem Arch basteln kann ohne Angst haben zu müssen, dass was kaputt geht und ich dadurch nicht mehr arbeitsfähig bin. So kann ich dann einfach meinen Laptop nehmen und auf dem weiter arbeiten, bis mein Rechner wieder geht. Ist bislang noch nie so passiert, aber sicher ist sicher. Dann ist da noch die Sache mit dem Datenschutz. In meinen Entwicklerumgebungen sind die ganzen Passwörter für die Datenbanken gespeichert. Da sind tausende von sensiblen Datensätzen gespeichert. Um da dran zu kommen muss man also erst einmal wissen, wo meine Entwicklerumgeungen überhaupt liegen, wie man die startet, dass Passwort dafür kennen usw. Das ist jetzt kein grosser Nerd-Hack oder so. Es macht es für potentiell neugierige Personen nur einfach schwieriger.

    Da ging es bei Gnome mit Wayland bei mir schon los. Um die Umgebungen zu starten verwende ich Guake, um nicht immer einen Terminal starten zu müssen. Guake und Wayland scheint aber nicht wirklich lauffähig zu sein. Es startet nicht mehr über die Taste, wenn es startet, kann ich nicht zwischen den Tabs wechseln. Schon schwierig. Tilix oder Kitty streiken auch. Terminator hingegen geht. Okay, aber wenn ich dann einen VNC aktiviere, geht dort die rechte Mousetaste nicht. Mit TDE ist das nicht dramatisch, mit AwesomeWM kriege ich kein Programm mehr gestartet, wenn ich eines brauche.

    Das ist ein grundsätzliches Problem die mit den richtigen Treibern zu versorgen.

    Das ist ein Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann. Mit der 9800GT musste ich einen Legacy-Treiber verwenden. Welchen das war, konnte ich auf der Nvidia-Seite ermitteln. Den habe ich dann installiert und es gab nie Probleme damit. Mit einem Kernel-Update war auch immer quasi sofort ein Update vom Treiber vorhanden. Einfach installieren, lief.

    Sie 1050ti und die RTX 2060 Super verwenden die aktuellen Treiber. Auch nur installieren, fertig. Ich hatte tatsächlich noch nie irgendwelche nennenswerte Probleme mit Nvidia. Auch unter Gentoo nicht. Als ich von der 1050ti auf die 2060 Super bin, habe ich die Karte gewechselt, sonst war nichts zu machen.

    Keine nenneswerte Probleme schreibe ich deshalb, da es mit der 9800 GT hin und wieder vor kam, dass der Kernel ein Update hatte und der Legacy-Treiber, noch ein halbes oder ganzes Stündchen auf dich warten liess. Wenn ich aber überlege, die 9800 GT ist ja eine umbenannte 8800 GT und die kam raus, als meine zweite Tochter auf die Welt kam, also vor 18 Jahren. Das würde ich jetzt also nicht mehr als aktuelles Problem ansehen. Die liegen mittlerweile auch als Andenken im Schrank.

    Als wenn das direkt rund läuft, never.

    Das halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Deshalb bin ich ja der Meinung, man hätte direkt einen solchen Weg gehen sollen.

    Das es läuft sieht man an einigen Distributionen.

    Mag ja sein, aber wenn ich dann sehe, Gnome wechselt auf Wayland, sofort treten bei mir Probleme über Probleme auf. Zurück zu Cinnamon mit X11, alle Probleme weg. So gut läuft es dann also doch nicht überall. Mag an Nvidia liegen und an den Tools, die ich verwende. Aber, wenn ich TigerVNC nicht richtig oder gar nicht nutzen kann, dann bin ich einfach raus.

    Denn genau da ist der Punkt, den ich schon angesprochen habe. Wahrscheinlich könnte ich alle Probleme umgehen, wenn ich andere Werkzeuge verwenden würde. Das würde aber auch heissen, ich müsste jetzt einen grossen Teil meines Workflows ändern, der mir seit Jahren treue Dienste leistet. Oder anders ausgedrückt, würde ich Wayland nutzen wollen wäre ich gezwungen, anders zu arbeiten und das ist in meinen Augen der falsche Ansatz. Für mich als Nutzer sollte sich bei so einem wichtigen Teil des OS nichts spürbar ändern, auch wenn man es von Grund auf neu baut.

    Zumindest arbeite ich so. Ich habe schon etliche Teile meines grössten Projektes teilweise komplett neu geschrieben. Am Anfang hatte ich weniger Erfahrung, habe unsinnig grossen, langsamen Code geschrieben der schlecht wartbar war und vieles unsinnig kompliziert gelöst hat. Vieles davon habe ich mittlerweile durch modernen Code ersetzt und alles, was die Kundschaft davon spürt ist, dass es jetzt um einiges schneller läuft. Ansonsten hat sich für die nichts geändert. Ich für meinen Teil sehe es einfach so, nur weil mein Code kacke ist, will ich die Kundschaft nicht zwingen, ihre gewohnte Arbeitsweise ändern zu müssen.

    Die Idee gefällt mir und wirkt auf mich schon nach dem lesen als sinnvoller wie Wayland. Staryvyr hat es ja schon schön gesagt. Wayland sollte gleich ganz anders werden und das ist in meinen Augen der falsche Weg. Denn damit zwingt man den Entwicklern Programmieraufwand auf, den man hätte umgehen können. Das X11 eine gründliche Renovierung im Sinne eines Neubaus braucht, da sage ich überhaupt nichts dagegen. Das Projekt ist riesig, viele haben drin herum gebastelt, die jetzt nicht mehr da sind, alles ist aufgeblasen und undurchsichtig. Damit gehe ich 100% konform.

    Nur eben, warum gleich alles neu machen wollen? Wayland geistert schon ewig herum und will und will nicht fertig werden. Nein, mit XLibre und Co baut man da jetzt Dinge ein, die man ja gar nicht mehr haben wollte. Der Grundgedanke wird verwässert, es kommt zu Symptombekämpfung, alles bläht sich wieder auf und dann? Irgendwann ist es fertig, nicht mehr das, was es ursprünglich sein wollte und geholfen ist dann niemand.

    Wie es hier angegangen werden soll, insofern ich das richtig verstanden habe, ist der weit bessere Weg. Wir nehmen die Funktionsweise von X11, also das, wo die Programme dann mit arbeiten und das bleibt wie es ist. Nur die Funktionen dafür, die baut man neu, schlank, sicherer(?), modern. Der Nutzer sollte davon in meinen Augen eigentlich gar nichts spüren. Die Entwickler der Software allerdings dann früher oder später auch neue Funktionen bekommen, die modern sind, fehlende Komponenten von X11 ergänzen usw. Das wäre meine Meinung dazu.

    Eine Kernkomponente einfach komplett neu machen und alle zwingen, sich dann daran zu halten, gefällt mir nicht.

    Hmm, ob ich damit angeben kann weiss ich jetzt nicht. Seit Google+ weg ist, findet man mich nur selten auf solchen Plattformen. Ich habe zwar einen Facebook Account, der war aber in erster Linie damals für meinen Shop gedacht und da schaue ich einmal alle paar Monate rein, wenn mir mal wieder irgendwer einen super tollen Link schickt. Ansonsten, das war für mich schon immer so eine Hater und "Ich sitze auf dem Klo, drückt Gefällt mir" Plattform. TikTok habe ich eine Zeit lang benutzt, aber da findet man eigentlich auch nur noch Personen, die einen auf OnlyFans umleiten wollen. Eine Zeit lang gab es ganz witzige Videos aber ja, eine Zeit lang. Ich habe irgendwie nicht die Muse, Frauen mit 300k Follower zu sehen, die heulen weil sie keinen Mann finden, sich dann aber super teure Autos durch OF finanzieren. Bei Instagram schaue ich mir hin und wieder bei einer längeren Sitzung Reels an. Das ist aber super schwierig, denn kaum legt man das Handy weg, um die Hose hoch zu ziehen und lässt irgendein Video ein paar Sekunden zu lange laufen, schon ist alles voll davon und das, was ich eigentlich sehen will, Dumbledors Weisheiten und so, kaum noch zu finden. Also schwindet da mein Interesse auch immer weiter.

    Was sonst. Amazon verwende ich nur rückwärts. Dort biete ich meine Bücher an und kassiere etwas Geld. Bestellen tue ich darüber nichts. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte. Ich hatte nur eben selbst schon einen Shop und da ist Amazon ein echter Killer. Deshalb umgehe ich das und kaufe lieber in Shops meines Vertrauens. Bei eBay bin ich ab und an mal. Auch eher selten. Das letzte Mal habe ich meine Grafikkarte dort gekauft. Gebraucht.

    Na ja Windows war bei mir ja nie wirklich ein Thema. Meine aktive Zeit dort war sehr gering.

    Was gibt es noch. Hmm. Dinge wie Word und Excel benutze ich eigentlich nur im Zuge einer Überprüfung, ob die von meinem Programm generierten Formulare dort richtig laufen. Mehr mache ich da eigentlich nicht. Wobei Word eigentlich gänzlich raus fällt. Da verwende ich nur WPS Office und FreeOffice.

    Hmm. Was Mail angeht, da konnte ich mich schon unter Windows nicht mit Thunderbird anfreunden. Immer diese Fehlermeldungen wegen Javascript und dazu noch dieser hohe Speicherverbrauch für was? E-Mails? Mag sein, dass sich da mittlerweile was geändert hat, aber ich bin bei Evolution und das gefällt mir überaus gut.

    Was Browser angeht, da hab ich das Gängigste auf dem Rechner. Firefox, Chrome, Chromium. Das hat aber auch was damit zu tun, dass ich meine Software teste. Nicht immer läuft alles auf allen Browsern direkt so, wie ich es gerne hätte und da die Meisten eben Chrome oder Firefox verwenden, sind die auch auf meinem Rechner. Ich bin nur super froh, dass es mittlerweile keinen IE6 mehr gibt. Das war früher für mich der pure Horror. Selbst benutze ich Brave. Ausser bei Youtube Videos von Kanälen, die ich unterstützen möchte. Da schaue ich über einen nackten Firefox und gönne mir die komplette Werbung.

    Was benutze ich noch so. Blender, Cura, Gimp, OBS-Studio, Kdenlive, VSCodium, FS-UAE, Steam, Heroic, Lutris...

    Ansonsten versuche ich autark zu bleiben. Mein VPN läuft auf meinem eigenen Server, Cloud mache ich mit Nextcloud auf meinem Raspberry Pi, genau wie Homeassistant und registry für Docker, Gitea für meine GIT Dinge, Paperless für Dokumente ähm, meine Blogs und so laufen auch auf meinem eigenen Server in Docker-Container. Wahrscheinlich hier und da noch etwas.

    WhatsApp habe ich zwar, nutze ich aber ganz selten, wenn mir meine Frau oder der Nachwuchs schreibt. Da ist ja leider nichts anderes zu machen. Signal hab ich technisch gesehen auch, aber wenn ein Wistleblower das bewirbt, steigt bei mir die Skepsis. Discord nutze ich noch. Ich hatte als Alternative lange RocketChat auf meinem Server laufen, um da auch autark zu sein, aber die Zahl der Nutzer war sehr überschaubar.

    Dann verwende ich noch Youtube und Twitch für Videos und Stream. Hier sehe ich aber auch keine nennenswerten Alternativen. D.tube habe ich eine ganze Zeit verwendet und das auch relativ erfolgreich, aber das funktioniert ja nicht mehr wirklich. Odysee hab ich noch, aber da View zusammen zu kriegen ist extrem schwer. Da ja auch die Meisten der Youtube-Abwanderer wieder bei Youtube sind zeigt mir dann auch wieder, dass es eigentlich alternativlos ist.

    Mein Handy läuft mit Android. Aber mein Akku ist gegen Abend immer so irgendwo bei 30 oder 40%, da ich es eigentlich kaum wirklich nutze. Ist eben da, falls mal jemand nach Kontakt ruft, mehr aber auch nicht.

    Von mir selbst kenne ich das nicht. Meine Laptops werden auch warm, haben aber keine Grafikeinheit zum zocken. Aber, ab und an muss ich da trotzdem die Lüfter frei blasen und das alles. Was bei dir aber wahrscheinlich auszuschliessen ist.

    Ich habe aber Bekannte, die alles mit dem Laptop machen, auch zocken. Einer von denen, ich weiss jetzt aber aus dem FF nicht, welchen Laptop der hat, war ebenfalls von massiver Hitze geplagt. Allerdings laut Sensoren alles noch im grünen Bereich, trotz um die 120 Grad Celsius. Der konnte das anscheinend ab. Ihn hat das aber genervt, denn mal eben im Wohnzimmer sitzen und 120 Grad auf dem Schoss haben, verdirbt ein wenig den Spielspass, wie er meinte.

    Er hat dann die Garantie geopfert, die Kiste auf gemacht und neue Wärmepads drunter geklebt. Bei ihm hat das die Temperatur stark reduziert.

    Soweit ich mich erinnere, haben manche Laptops aber auch die Option, die Lüfter stärker laufen zu lassen. Bzw. langsamer laufen zu lassen, wegen Temperatur. Bei meiner Grafikkarte kann ich auch in den Nvidia-Settings den Lüfter voll aufdrehen, wobei die Temperatur dann von über 80 beim zocken auf 60 fällt. Da fliegen mir dann aber die Ohren weg, da ich nur einen Lüfter auf der Karte habe und der dann mal einen auf startenden Eurofighter macht. Geht aber.

    Das ist "nur" ein Bash-Skript? Respekt! Ja, ich meinte so etwas wie FZF. Ich befasse mich, für C++, gerade mit FTXUI, daher mein Interesse. War auf der Suche nach einem vernümftigen Weg, ein TUI für meinen Server zu schreiben, da langsam das erstellen von Backups und so zu unhandlich wird. Früher hab ich für sowas ncurses verwendet, aber das ist in meinen Augen wenig Intuitiv.