Ich will hier auch mal wieder was schreiben.
Was benutze ich aktuell? Folgendes:
- Haupt-PC: Arch
- Thinkpad: Arch
- Lifebook: Arch
- Futro: Arch
- Vaio: Debian 12
- VM: Void
Arch geht dabei auf meinem Hauptrechner in das 6. Jahr ohne Neuinstallation und läuft einfach wunderbar. Jeden Tag Updates, nie Probleme. Ganz am Anfang mit Cinnamon, danach Gnome (dank dem Pinguin) und da Gnome ja nur noch Wayland mag jetzt wieder Cinnamon. Da sind sowohl Programme von AUR drauf wie auch hier und da ein Flatpak und irgendwas von Snap läuft auch noch, glaube ich zumindest, müsste ich mal nachschauen.
Grösstes Problem dieses Jahr, kürzlich hat Pamac gemeckert, es könnte die Abhängigkeiten nicht auflösen, was das Update abgebrochen hat. Die Lösung war einfach. Pamac deinstallieren mit "pacman -Rs", danach Update machen, Pamac mit yay wieder installieren, läuft wieder. Das System selbst war davon nicht wirklich beeinträchtigt, lediglich das updaten wollte eben nicht. Ansonsten startet mein Arch seit seinem Beginn jeden Morgen problemlos. Auch den Umstieg damals, von der 9800 GT hin zur 1015Ti erforderte lediglich das entfernen des Legacy-Treiber und die Installation des aktuellen Nvidia-Treibers. Auch der Umstieg von AMD ähm ich meine Athlon II zum Intel i5 und jetzt zum Xeon verliefen problemlos.
Thinkpad und Lifebook kriegen immer mal wieder ihre Updates. Thinkpad läuft mit TDE, Lifebook mit Cinnamon. Egal wie lange ich die liegen habe, ohne etwas daran zu machen, ich muss sie nur starten und aktualisieren und das geht immer problemlos. Je nachdem, wie lange ich keine Updates gemacht habe, ist ein "sudo pacman -Sy archlinux-keyring" vor dem Update fällig, mehr aber auch nicht.
Der Futro hatte ja kürzlich erst seine Probleme. Wenn man unbedarft Verzeichnisse löscht, kann das ja schon einmal passieren. Das liess sich jedoch simpel beheben, einfach einmal mit dem Installationsmedium "fsck" drüber laufen lassen, läuft wieder tadellos. Hausgemachtes Problem gerade auf dem Gerät, welche ich ja als sicherer Hafen für meine Arbeit haben will. Habe ich gut gemacht oder?
Der Vaio mit Debian 12 dient eigentlich nur zum Spass. Hin und wieder krame ich den raus, mache die Update und verwende Mate darauf. Läuft soweit prima, hat aber effektiv keinen wirklichen Nutzen mehr. In der Regel liegt der in seiner Tasche im Auto, falls ich dann doch mal von irgendwo aus mal schnell an meine Entwicklerumgebung muss. Da tut er seinen Dienst aber ausgezeichnet.
Was nun die VM angeht. Die habe ich deshalb aufgeführt, weil ich einige Dinge meines alltäglichen Lebens darüber regele. Müsste ich nicht, aber so bleibt mein Bezug zu Void bestehen und hier kann ich auch nur sagen, es läuft und läuft und läuft. Es ist fast jeden Tag im aktiven Einsatz, kriegt seine Updates und hat mir noch nie Schwierigkeiten bereitet.
Zu Void kann ich in dem Zusammenhang auch noch sagen, mein Bekannter mit seiner Firma nutzt es ja jetzt auch schon eine ganze Zeit aktiv in seinem Laden auf allen Rechnern und ist ebenfalls mehr als zufrieden. Wie er gerne betont, alleine die Kosten für neue Lizenzen und was eben bei Windows so anfällt, fallen weg und sparen ihm mächtig Geld. Zudem spart er auch jede Menge Zeit, da er die Updates über ssh von seinem Platz aus durchführt, quasi parallel. Das mag unter Windows mit Fernzugriff auch funktionieren, aber einfach nur ein Terminal mit entsprechend vielen Unterteilungen zu haben, wo die Updates durchlaufen, findet er persönlich deutlich angenehmer. Auch er konnte zu Void bislang nie etwas negatives berichten. Von dem Sammeln der Kernel abgesehen, aber da gibt es ja eine sehr einfache und bequeme Lösung von Hause aus. Der hat sich auch von einem absoluten Neuling zu einem kleinen Fuchs entwickelt und musste sich schon lange nicht mehr melden, um mich um eine Erklärung oder Hilfe zu bitten.
So. Dann habe ich hier auch mal wieder meinen Senf dazu gegeben. Das ist jetzt auch keine Werbung für Arch oder Void.