Beiträge von diabolusUmarov

    Ist doch dein Kanal und da kannst du entscheiden, was du tust.

    Das mache ich eh. Ich hab knapp 200 Abos das ist jetzt sicher nicht die Welt. Vielleicht wären es mehr, wenn ich andere Distros teste und das alles. Ich bin aber der Meinung, Youtuber wie der Pinguin machen das doch super. Warum soll ich das also auch noch machen? Ist doch sinnbefreit. Ich kann ja auch nicht viel anderes zu den Distros sagen. Da sag ich doch lieber unserem Pinguin was ich denke was er besser oder anders machen könnte und unterstütze ihn damit.

    Du hättest da sicher eine andere Sicht drauf, als zb. Pinguin es hat. Aber Debian bei dir? Nee =)

    Warum nicht? Ich habe nichts gegen Debian. Das ist ein Linux wie Arch auch, nur eben mit anderem Paketmanager und anderer Philosophie dahinter. Ich mag eben Rolling-Release und nicht Stable.

    Eine andere Sicht. Hmm. Dafür müsste ich mich dann aber auch mit der Distro mehr auseinandersetzen. Ich würde wahrscheinlich gar nicht so viel so genau beleuchten wie unser Pinguin. Einfach weil mich das weniger interessiert. Ich würde dafür aber sofort meckern, wenn da LibreOffice vorinstalliert ist. Aber ansonsten wäre ich dem Grossen und Ganzen sicher keine wirkliche Hilfe. Ausserdem, sagen wir mal ich würde dann 100 Abos dazu bekommen, die der Pinguin nicht bekommen würde. Wäre für mich zwar nett, aber ihm würde diese Reichweite dann flöten gehen. Das nur weil ich die Abos will? Nee. Ich will den Zuschauern ja etwas vermitteln. Ein anderes Konzept wie beim Pinguin da mein eigentliches Ziel ist, dass man mit meinen Videos ein System zusammenbauen kann, welches am Ende auch die gewünschten Features hat. Deshalb kommt jetzt auch bald Snapshots, Netzwerk und der Kram. Quasi ein Komplettpaket wo man dann das auswählen kann, was man haben will. Das macht mir mehr Spass als Distros zu installieren, die ich danach dann nicht benutze.

    Versteh nicht genau was du meinst mit "Häng einfach die von Windows ein"? Ich packe boot/efi zur EFI-Windows-Partition?

    Genau. Schau in der Partitionstabelle nach da muss es schon eine EFI-Partition geben. Häng die einfach in /boot/EFI ein.

    Weiß aber immer noch nicht, was es mit den Markierungen auf sich hat =) ? Oder kann ich das ignorieren?

    Die Markierungen sind, wenn ich mich jetzt nicht total irre, Flags wie zum Beispiel BOOT. Das hat meines Wissens nach aber nur dann Relevanz, wenn es um ein BIOS geht das wissen muss, welches Laufwerk bootbar ist und welches nicht. Bei EFI macht das keinen Unterschied mehr. Zumindest hätte ich da noch nie so eine Markierung setzen müssen.

    Du hast doch Windows installiert. Dann gibt es schon eine EFI-Partition. Du brauchst also nicht noch eine. Häng einfach die von Windows ein. der efibootmgr legt da nur noch das Zeug zum booten von Manjaro dazu. Das von Windows bleibt unberührt. Habe ich selbst kürzlich getestet und funktioniert problemlos. Unter Umständen musst du beim booten aber das Bootmenü aufrufen. Das geht zwar bestimmt auch anders, aber da mich das nicht stört habe ich es so gelassen. Du hast dann für Linux nur eine einzige Partition in der auch /boot, /home und Co drauf sind. Das ist kein Problem.

    Swap, da scheiden sich ja die Geister. Ich habe 10 GB im Rechner und die reichen auch. Wenn ich nicht gerade Blender quäle, oder ähnliches. Da Linux aber auch gerne mal ungenutzte Programme, die allerdings gestartet sind, in den Swap auslagert, damit die nicht den physischen Speicher fressen, ist Swap auch bei grösserem Arbeitsspeicher keine schlechte Idee. Die Faustformel heisst da 2x physischer Speicher. Das wären bei dir aber schon 32 GB. Ob du das machen willst, bleibt aber dir überlassen. Schaden kann es nicht. Nur ist die Frage, ob es sinnvoll ist.

    Ich würde es an deiner Stelle so machen, dass ich die Swap ans Ende setze. In der Regel ist es so, dass die Partitionen ja von vorne nach hinten geschrieben werden. Du wirst wahrscheinlich eine NVMe oder zumindest eine SSD drin haben, da kann das wieder anders aussehen. Bei HDD ist es auf jeden Fall so. Da kann man dann, wenn die Swap nicht reichen sollte, einfach von der Partition etwas absägen und die Swap erweitern. Das geht aber definitiv nur dann, wenn Swap am Ende sitzt. Ich habe es noch nie fertig gebracht, eine Swap oder andere Partition ohne Datenverlust zu vergrössen, wenn die vor der Root-Partition gelegen hat. Ist Swap am Ende, geht das (auf jeden Fall bei HDD) einwandfrei. Es sei denn die Partition ist 500 GB gross, 499 GB sind belegt und man schneidet dann 8 GB ab. Dann gibt es natürlich Verluste. Ist aber hinten noch freier Platz, dann passiert (wie gesagt zumindest bei HDD) nichts.


    Musste allerdings feststellen, dass Calamares nicht intelligent genug ist, über Klicki-Bunti Manjaro auf den freien Inhalt zu installieren.

    Das ist mir auch schon aufgefallen. Calamares taugt irgendwie nur für eine Einzel-Installation. Bzw. für eine Installation mit ganzer Festplatte. Wenn man ein Linux mit Calamares auf eine zweite Festplatte installiert, geht es wieder problemlos.

    seit dem openSuse das eingeführt hat, verwende ich btrfs und hatte noch nie ein Problem.

    Das ist der Grund warum ich immer dazu schreibe, dass es für mich nichts ist, es bei mir unten durch ist usw. Es ist für mich einfach nicht tragbar, wenn ich um Daten Sorgen haben muss. Aus dem einfachen Grund, seit ich Linux verwendet mit ext4 kenne ich Datenverlust eigentlich nicht mehr. Damit will ich jetzt nicht wieder anfangen.

    Vielleicht bezieht sich das Problem nur auf diese eine Platte. Da ext4 aber keine Probleme macht und ich keinen Vorteil in Btrfs sehe, sehr ich auch keinen Grund ein Filesystem einzusetzen und Datenverlust zu riskieren, wenn ich es ja umgehen kann. Wäre Btrfs jetzt dramatisch schneller, würde die Festplatte vergrössern (komprimieren zählt nicht) oder etwas in der Art, dann okay. Aber das ist alles nicht gegeben also gehe ich auch kein Risiko ein.

    Ich würde aber nie so weit gehen und sagen, du sollst es nicht mehr einsetzen. Oder irgendwer sonst. Jeder wie er damit klar kommt.


    Die mag ich persönlich nicht.

    War das nicht in einem anderen Beitrag?

    Also ich brauche das mit den Snapshots definitiv nicht und demnach auch kein Btrfs wo ich dann zittern muss, ob meine Daten auch sicher sind. Nene. Ext4 hat mich noch nie enttäuscht also bleibe ich dabei.

    Okay. Btrfs ist jetzt endgültig bei mir durch!

    Anfang des Jahres habe ich mir eine externe 2,5 Zoll 1 TB Platte (HDD) bei dem Laden mit dem grossen M gekauft. Die versuchen die Dinger verzweifelt loszuwerden wodurch die Preise immer weiter fallen.

    Auf der Platte habe ich Btrfs drauf gepackt und seither sind meine Bücher dort gespeichert. Vorvorgestern hatte ich schon das Problem, dass die Platte nicht richtig vom System erkannt wurde. Okay, kann passieren. Hängt ja über USB dran, da kann ja das Kabel mal gewackelt haben. Vorgestern konnte ich dann wieder mehrfach nicht drauf zugreifen, was gerade beim speichern fies ist. Aber gut, kann passieren. Gestern gab es dann mehrfach Ein-/Ausgabefehler. Kenne ich eigentlich nur von kaputten USB-Sticks. Hilft aber nichts, Daten sind futsch. Was ein Glück, dass ich immer brav alles mit Git sichere und so keine Verluste habe.

    Gut. Kann ja an der Platte liegen. Nur weil die Neu ist, muss sie ja nicht intakt sein. Also frisch formatiert, mit dd Daten drauf geschrieben. Geht, geht nicht, geht, geht nicht. Sieht also wirklich nach Platte aus. Zur Sicherheit die Nummer dann mit ext4 durchgezogen. Was soll ich sagen? Geht. Ich kann 900 Dateien mit 1 GB schreiben, eine mit 950 GB, auch wechselnde Grössen. Geht alles. Ich hab dann aus Spass mal meine Ark Videos drauf kopiert. Das sind so 800 GB. Geht. Ich kann jedes anschauen. Keines macht irgendwo Probleme.

    Okay. Dann könnte es ja daran liegen, dass ich beim umstellen des Filesystems etwas korrigiert habe. Also wieder Btrfs drauf und Videos kopiert. Ein-/Ausgabefehler. Schon beim 2. Video.

    Fragt mich jetzt nicht, wie so etwas zustande kommen kann. Ich weiss nur, ich hatte seit Jahren keine Datenverluste auf meinen Festplatten. Dieses Verhalten kenne ich nur von USB-Sticks oder SD-Karten, die ihren Geist aufgeben. Aus dem Grund ist das Thema Btrfs jetzt für mich durch. Ich werde zwar mit DevilsGirl noch die Videos zu Timeshift und Snapper machen, danach kommt mir aber kein Btrfs mehr auf die Platte.

    Falls jemand eine Idee hat, woran das liegen könnte, ich bin ganz Ohr. Das würde mich wirklich interessieren.


    Es macht übrigens überhaupt keinen Spass, so viel Daten zu generieren oder zu kopieren. Das dauert selbst mit USB 3 ziemlich lange.

    Ich habe auch eine Notebook für 1.500 Euro gekauft. Aber nicht wegen dem Office, sondern der Programmierung und den Videos, die ich da mache.

    Meins hat vor ca. 4 Jahren auch 1.400 gekostet. Aber das Ding muss auch alles können. Von billigen schreiben bis hin zu Spielen. Das kann es auch. Wobei meine Tochter mittlerweile meckert, dass die Frames in Ark unter Windows 11 immer weniger werden. Wer meine Videos zu Ark gesehen hat der dürfte gerade in der letzten Session meine Verwunderung mitbekommen haben, dass Ark auf einmal mehr FPS hat. Wobei ich 0 an irgendwas geändert habe.

    Das Geld sehe ich auch vollkommen zurecht ausgegeben. Der Knecht wird noch lange seinen Dienst verrichten können. Sie mein NetBook. über 10 Jahre Alt, Atom Prozessor, trotzdem benutze ich es jeden Tag.

    Schade finde ich, dass dein Bekannter sich wie viele andere Anwender aus irgendwelchen Gründen, nicht trauen, ein Linux zu installieren.

    Alles eine Sache des Marketings. MS-DOS und Windows sind nicht wegen ihrer Leistung gross geworden, sonder einzig und alleine durch das Verkaufstalent von Bill Gates. Man verdient aber mit Linux kein Geld. Ergo ist da auch keiner hinten dran, der eine geschickte PR ins Leben ruft.

    Mahlzeit!

    Wenn man nicht schlafen kann, hat man Zeit zum schreiben ;).

    Mir ist da jetzt etwas gar lustiges widerfahren. Über einen Chat hat mich ein Zuschauer meine Videos gefragt, warum ich immer Arch verwende. Ich würde ja langsam zu einem Arch-Fanboy mutieren. Das fand ich interessant und bin auf die Diskussion eingegangen, die aber komplett sinnlos war. Der Vorwurf, ein besseres Wort dazu fällt mir nicht ein, war schlicht der, ich sollte doch nicht immer alles auf Arch zeigen, sondern wechselnde Distros einsetzen. Mein Gegenargument war, dann baut jemand ein Arch wie in meinen Videos und sitzt dann da und wundert sich, weil man etwas zum Beispiel unter Debian oder Fedora anders installiert und bei ihm geht es nicht. Das Argument zog aber nicht denn wer Linux benutzt, der sollte damit zurecht kommen. Das zog dann nicht bei mir.

    Dazu will ich aber mal was sagen.

    Ja, ich setze immer Arch ein. Aber nur aus dem einfachen Grund, da liegt meine grösste Erfahrung. Warum? Weil ich es am intensivsten einsetze. Warum soll ich denn immer wieder bei Null anfangen? Klar, der Linux-Teil funktioniert überall gleich. Das heisst aber auch, unter Arch trifft das genauso zu. Ich sage überhaupt nicht, dass Arch und nur Arch eine gute Distro ist. Wer mit Mint klar kommt, der setzt eben Mint ein. Wer OpenSuse nutzt, der nutzt eben diese Distro. Wer PCLinux mag, der benutzt eben das und wer lieber ein BSD verwendet, der verwendet eben ein BSD. Besser und schlechter definiert sich in meinen Augen dadurch, ob etwas nach Wunsch funktioniert, oder eben nicht. Klöppelt einer eine Distro zusammen, wo jedes Mal ein Absturz bei der Installation eines Programms erfolgt, oder nach einer Installation auf einmal irgendwas nicht mehr funktioniert (Jetzt nicht mit Gentoo anfangen!) und man dauernd basteln muss, dann ist es eine schlechte Distro. Meiner Meinung nach. Da das aber auf keine der grossen Distros und ihrer Ableger meines Wissens nach der Fall ist, sind alle gut.

    Von daher. Ich setze aus Erfahrungsgründen in meinen Videos Arch ein. Fertig. Ich verwende dort auch durchgehend Arch, um dem geneigten Zuschauer auch die Möglichkeit zu geben, dass gesehene bei sich umsetzen zu können, insofern er auch Arch nach meinen Videos installiert hat. Es macht keinen Sinn in dem einen Video Arch zu installieren, im nächsten dann aber was mit apt zu installieren. Das verwirrt nur.

    Mahlzeit!

    Da der Post irgendwie in zu viele Bereiche passt, setze ich ihn mal hier rein. Es geht um Linux im Allgemeinen. Daher kann ich ihn schlecht zu irgendeiner Distro passen. Es geht zwar um Arch in dem Fall aber analog geht das auch mit allen anderen Distributionen.

    Vorgestern, also Samstag, waren wir zum Essen eingeladen. Ein Bekannter hat mir dabei total Stolz seinen neuen Laptop präsentiert. Schon ein Gerät, auf welches ich so ein wenig neidisch geschaut habe. Okay, der Preis war auch entsprechend hoch.

    Mir stellte sich da aber eine Frage. Der Kollege hat eigentlich den gleichen Laptop wie ich und benutzt den ausschliesslich für Büroanwendungen. Also nichts da mit spezifischer Windows-Software. Der braucht auch keines der üblichen Killer-Features eines Microsoft Office (Sarkasmus), wodurch ich dann doch wissen wollte, warum er sich jetzt so ein Teil besorgt hat. War in meinen Augen einfach unsinnig und ich ging davon aus, er wollte Geld ausgeben wegen der Steuer. Kennt man ja.

    Aber nein. Sein alter Laptop sei ihm zu langsam geworden. Hmm. Wie kann denn so ein Teil zu langsam werden, bei popliger Office-Software? Also habe ich nachgefragt. Standardprogramme. Office, Thunderbird, Firefox und Co. Ausser Thunderbird war das für mich jetzt nicht schlüssig. Thunderbird neigt ja dazu, Ressourcen zu fressen wie ein grosser. Aber das alleine konnte es ja kaum sein. Also hat er mir das Teil vorgeführt.

    Nach 19 GB Müll im Mülleimer und noch einmal etwa das Doppelte an Update-Kram und sonstigem Schrott, lief die Kiste schon wieder um einiges Flotter, was ihn echt verwundert hat. Da er diesen Laptop aber ja nicht mehr nutzen wollte, sollte jetzt zu den Kleinanzeigen, machte ich ihm dann den Vorschlag, wir könnten doch mal Linux drauf zimmern. Er war einverstanden, es kamen aber wieder die bekannten Kritikpunkte. Bastlersystem, kompliziert im Umgang, unsicher mit den Daten bla bla bla. Selbstredend habe ich dann Arch installiert. Nicht weil es die beste Distro ist, sondern weil ich damit die meiste Erfahrung habe. Spielte aber auch keine nennenswerte Rolle, es ging nur um eine Demonstration. Das hat auch weniger als 20 Minuten gedauert, trotz händischer Installation. Ich glaube wirklich, ich habe da eine ganz vernünftige Anleitung gestrickt, die ich aber noch etwas verfeinern werde.

    Okay. Das Ding startet und er war schon beeindruckt. Auch wenn Windows 10/11 ja nicht mehr Wochen braucht, bis es hochgefahren ist, war Arch trotzdem schneller. Plasma hat dann genau das gemacht, was ich davon erwartet habe. Er sah die Oberfläche und die erste Reaktion: "Sieht ja wie Windows aus!". Ha, nächter Pluspunkt. Es kam aber sofort die Kritik, wie soll man denn da was installieren, wenn kein Browser drauf ist?

    Ich habe ihm Discover vorgeführt. Wie erwartet hat er nicht verstanden, warum denn da die ganze Software drin ist. Ich hab ihm versucht es mit dem Handy zu erklären. Playstore und so. Irgendwie war er skeptisch.

    Also Firefox installiert, Thunderbird und WPS-Office. Dazu noch den hplip Druckertreiber mit Cups. Hat auch alles nicht lange gedauert. Ging laut seiner Aussage schneller, als alles über den Browser zu installieren. Wer hätte es erwartet.

    Seine Verwunderung war sehr gross. Da war alles drauf, was er haben wollte, nichts hat Lizenzgebühren verlangt und alles lief flüssiger. Er hat dann auch schnell von seinem neuen Laptop einige Dokumente auf einen Stick gezogen und das auf dem alten Laptop ausprobiert. Seine Verwunderung stieg, denn alles war genau so, wie es sein sollte. Auch ein Probedruck liess ihn staunen. Dann schnell eine Anbindung auf sein Onedrive. Alle Dokumente da, alle nutzbar. Alles sehr einfach und schnell.

    Fazit:

    Er war irgendwo schockiert. Sein neuer, fast 2.000€ teurer Laptop bot ihm auf einmal überhaupt keinen Vorteil mehr. Die Programme starten gleich schnell bis schneller (Office kann ja ein echtes Schwein sein), alle Dokumente sind nutzbar und die Bearbeitung funktioniert gleich gut. Es ist eben nicht möglich, mit schnellerer Hardware ein Dokument schneller bearbeiten zu können. Das hängt schliesslich vom Anwender ab, nicht von der Hardware.

    Ich weiss jetzt noch nicht, ob ihn Linux überzeugen konnte. Spass scheint es ihm gemacht zu haben. Ob er jetzt aber dem alten Laptop eine neue Chance gibt, oder auf dem neuen Laptop auch Linux haben will, kann ich noch nicht sagen. Seine Aussage war aber klar. Mal schnell viel Geld grundlos aus dem Fenster geworfen!

    Da ich mir jetzt nicht ganz sicher bin, was die in deinem Home-Verzeichnis zu suchen haben würde ich mal annehmen, die kannst du löschen. Du kannst aber mal in den Einstellungen deines Druckers in Cups schauen, wo der die Dateien sucht. Wenn er sie nicht im Home-Verzeichnis sucht, kannst du sie löschen.

    Was verwendest du für einen Drucker?

    Wenn ich lese, wie lange dein Arch schon läuft... Ich hatte immer Angst davor, daß es Probleme bei Updates gibt und deshalb Arch noch nie eingesetzt... Man hört ja immer wieder davon...

    Ja, man hört. Das ist das Problem an der Geschichte. Wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die ein Rolling Release einsetzten, hört man nie von Problemen. Ausser bei Gentoo. Aber ein sauber laufendes Gentoo wäre auch irgendwie nicht im Sinne des Erfinders ;).

    Ich hab ja schon gesagt, bei AUR Paketen kann es vorkommen, dass eines irgendwann beim Updaten Probleme verursacht, weil es Abhängigkeiten will, die veraltet sind. Das liegt in aller Regel an fehlender Pflege. Das destabilisiert aber das System nicht. Dann läuft eben diese eine Anwendung nicht. Oder sie läuft, lässt sich aber nicht mehr aktualisieren.

    Dazu sei ja auch gesagt, ich setzt Arch ja nicht nur auf einem Gerät ein. Auf den Anderen spiele ich zwar nicht so viel mit dem System rum, aber es läuft dennoch und bekommt seine Updates.

    Also alles in allem, dieser Mist von wegen Rolling Release sei unstabil und riskant, gehört in das Reich der Mythen und Legenden.

    Mahlzeit!

    Irgendwie finde ich die Idee, warum man mit seiner Distro so glücklich ist, wie es Linuxanwender bei Fedora ausgedrückt hat, ziemlich gut. Deshalb mache ich das jetzt auch.

    Es dürfte bekannt sein, dass meine bevorzugte Distribution von Linux ja Arch ist. Das soll nicht heissen, dass es die beste Distro ist, jeder die gut finden muss oder etwas der Gleichen. Es ist nur eben für mich die beste Distro.

    Aber warum?

    Nun, Arch kommt mit einem sehr kleinen Installationsmedium. Man kann es von Hand und per Installer installieren, wobei ich ja bekanntlich die Hand-Methode bevorzuge. Ist aber auch wieder Geschmacksache.

    Ich habe sämtliche Freiheiten. Ist Arch installiert, dann entscheide ich und nur ich, was sonst noch installiert wird. Selbst Xorg wird mir nicht per default aufs Auge gedrückt und wenn ich es nicht brauche, dann bleibt es einfach weg.

    Dazu finde ich die offiziellen Paketquellen in Verbindung mit AUR einfach grossartig. Es gibt sehr, sehr viel Software in den offiziellen Quellen und wenn man dort etwas nicht findet, dann nimmt man es aus dem AUR. Was ich in dem Zusammenhang erwähnenswert finde, wer ein Programm aus AUR gut findet, der kann auf der Seite dafür voten und ab einer bestimmten Anzahl positiver Stimmen wird es in die offiziellen Paketquellen übernommen und gepflegt. Halte ich für ein wirklich gutes System. Auf die Art wissen die Betreuer der offiziellen Quellen, welche Software beliebt ist und in die Quellen aufgenommen werden sollte.

    Arch ist aber auch extrem robust. Ich bastle eigentlich dauernd dran herum und es geht einfach nicht kaputt. Ausser man bügelt das Arch vom Raspberry Pi drüber, dann hat es seine Probleme. Ist aber auch reparierbar. Mein Arch ist tatsächlich nach wie vor das erste Arch, dass ich jemals installiert habe. Man kann es in meinem Blog verfolgen. Erst war es in einer VM, dann habe ich es auf meine Platte kopiert und seither läuft es. Dabei ist es von einem Sempron zu einem Athlon gewandert, dann zu einem i3 und schliesslich zu einem i5. Ich habe dabei nie eine Neuinstallation vorgenommen! Auch die immer wieder gerne als riskant angesehenen Updates eines Rolling-Release haben bei mir noch nie Probleme gemacht. Einzig sei zu sagen, wenn ein Paket aus dem AUR nicht mehr aktualisiert wird und irgendwann Versionen von Abhängigkeiten verlangt, die veraltet sind, läuft entsprechendes Programm eben nicht mehr. Das deinstalliere ich dann aber ohnehin, denn wenn es nicht gepflegt wird, geht es auch nicht mit der Zeit und muss mit der Zeit gehen.

    Es gab bislang nie Probleme mit irgendwelcher Hardware. Egal was ich dran gesteckt habe, es läuft. Auch was W-Lan und Bluetooth angeht, funktioniert das einfach. Das kann ich von einem NetBook, drei Laptops und meinem Futro bestätigen. Auch die Mikros von Singstar laufen sofort, oder auch Gamepads.

    Was mir auch immer wieder positiv erfreut, Arch müllt nicht wirklich zu. Klar, Cache und so können schon eine gewisse, unnötige Grösse erreichen, aber gerade beim deinstallieren von Programmen fliegen auch wirklich die Abhängigkeiten raus, die nur von dem Programm benötigt werden. Das gefällt mir einfach sehr gut, macht es schliesslich eine Neuinstallation wegen zugemülltem System überflüssig.

    Um es auf den Punkt zu bringen. Mein Arch läuft und läuft und läuft. Es verträgt meine Spielereien, ich bekomme all meine benötigte Software ohne auf Flatpak oder Snap ausweichen zu müssen, alles an Hardware funktioniert und es lässt mich einfach nicht im Stich. Egal auf welchem Gerät.

    Ein Wechsel der Distro steht bei mir völlig ausser Frage. Warum? Was kann mir eine andere Distro bieten, was Arch nicht hat? Da bliebe dann eigentlich nur noch Gentoo übrig. Dieses installieren durch Bauen des Quellcodes mit den massiven Optimierungsmöglichkeiten spiegelt für mich noch etwas mehr den Geist eines unixoiden Betriebssystems wieder. Das erkauft man sich aber mit dauerndem Basteln und dafür fehlt mir dir Zeit.

    Das heisst aber nicht, dass ich mir keine anderen Distros mehr anschaue oder keine mehr interessant finde. So hat es mich ja wirklich gejuckt, Debian auf meinen Vaio zu zimmern. Das hat mich wirklich gereizt und ich bin auch zufrieden damit auf dem alten Ding. Würde Arch vielleicht besser laufen? Nein! Denn Arch ist ja rein 64-Bit. BunsenLabs finde ich ebenfalls sehr gelungen und wie ich bereits im Post von Linuxanwender gesagt habe, will ich auch mal wieder Fedora in eine VM schieben.

    Dabei sei klar gesagt. Sollte ich zum Beispiel bei Fedora erkennen, dass es mir mehr liegt als Arch, würde ich auch wechseln! Bislang ist es aber so, dass mich noch keine Distro davon überzeugen konnte, mein Arch ersetzen zu können. Wie gesagt, mein Arch macht alles was es soll. Ich kenne mich mittlerweile gut damit aus und habe keine Kritikpunkte. Wie eine andere Distro das schlagen sollte, weiss ich eigentlich nicht.

    Es sei aber auch klar gesagt, dass hier meine Meinung zum Tragen kommt. Was ich von Arch behaupte, kann ein anderer auch von einer anderen Distro behaupten. Schlussendlich ist es eine Kombination aus Anwender und Betriebssystem. Die muss stimmen. Dann ist es völlig egal, welche Distro. Nicht nur welche Distro. Wenn jemand absolut glücklich mit Windows oder MacOS ist, dann trifft es genauso zu.