NetworkManager brauchst du in aller Regel, wenn du deine Verbindungen nicht händisch einbauen willst. Hab ich einmal gemacht, mache ich nie wieder. Das installiere ich schon bei pacstrap direkt mit. Dann klappt es auch mit dem Neustart.
Beiträge von diabolusUmarov
-
-
Du kriegst jedes Linux kaputt. Da kann es schon reichen, wenn nach einem neuen Kernel keine neue Config für Grub erstellt wird. Bei mir letzte Woche passiert. Ich auf dem Laptop Update gemacht, übersehen, dass ich das Stromkabel nicht drin hatte und mitten im Update geht der aus. Kein Booten mehr möglich.
Ich hab das dann auf die gleiche Weise gelöst wie du. Also von Stick gebootet, wobei ich dafür definitiv eine Arch-ISO wegen arch-chroot empfehle, da man dort nichts händisch mounten muss, grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg ausgeführt, danach war booten wieder problemlos möglich.
Bei Cinnamon habe ich mal "playmouth" installiert
Meinst du plymouth? Wenn ja, dass hat mit dem Desktop nichts zu tun. Das kannst du auch bei einem Headless-Server installieren. Ich hab damit auch ein paar Schwierigkeiten gehabt. Installiert, kam kein Desktop mehr. Mittlerweile hab ich das überall drauf. Wobei es, wenn eine SSD oder Nvme vorhanden ist, die Anzeige kam noch sichtbar erscheint. Auf meinem Void in der VM sieht man es länger.
-
Oder, man macht es noch radikaler, nimmt nur den Linux-Kernel und baut sich den Rest drum rum.
-
Schrott ist ja nicht immer was schlimmes. Japan hat im zweiten Weltkrieg ja auch tonnenweise Schrott gelauft und daraus ganz hervorragenden Stahl gemacht.
-
eine Distro braucht nunmal gar keine Berechtigung
Nein. Die Möglichkeit, sich was eigenes zu bauen und das anderen zur Verfügung zu stellen ist schon eine wirklich tolle Sache. Es kommt nur oft, wahrscheinlich unbeabsichtigt, egoistisches Verhalten hinzu. Die Distribution hat ein selbst entwickeltes Tool, was unter Umständen wirklich der Hammer ist, es gibt es aber nicht als Paket, sondern nur in dieser Distribution und das finde ich oftmals sehr schade.
Leider weiss ich nicht mehr genau, welches Tool das damals war. Das habe ich aber bei einer Distribution entdeckt, wo ich noch Videos über eben solche gemacht habe. Das war spitzenklasse. Aber, fest in die Distribution geknotet. Sprich, kein Quellcode, nichts. Das hätte ich mir sofort in mein Arch gebastelt, aber ging eben nicht.
-
Bedarf habe ich auf jeden Fall. Deshalb hab ich Weihnachten 2024 selbst schon so etwas gebaut. Mit E-Rechnung und ZugFerd. Ist auch jetzt schon in einer frühen Alpha bei mir im Einsatz. Leider im Moment stark vernachlässigt. Läuft nur für Kleingewerbe usw. Die Zeit eben.
Deine Variante sieht aber echt toll aus.
-
Ich schliesse mich der Meinung an, dass viele Distributionen Schrott im Sinne von Unsinn sind. Jemand oder eine Gruppe ist der Meinung, zu einer "Stamm"-Distribution könnte man doch hier da und dort was ändern, macht eine Distribution und haut die Raus. Es ist ja relativ einfach und ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, ein HirnfreiOS zu erstellen. Aber nicht als eigene Distribution für jedermann, sondern als Distribution zu meinen Videos wie das mit den Mikrocontrollern. Wo dann alles schon so installiert und konfiguriert ist, wie in den Videos und der geneigte Nachmacher sich da nicht mehr drum kümmern muss.
Ich sehe allgemein darin aber ein Problem. Heute ist jemand Feuer und Flamme für seine eigene Distribution, bastelt viel dran rum und veröffentlicht diese. Beim Pinguin in den Videos habe ich viele sehr nützliche Tools bei verschiedenen Distributionen gesehen. das Problem ist dann, so nützlich wie die sind, was bringt es einem? Man muss dafür diese Distribution installieren, die aber vielleicht nicht dem gewünschten Unterbau entspricht oder der Rest einem nicht zusagt.
Zum Einen wird dadurch der Wald von Distributionen immer unübersichtlicher und nahezu jede ist die beste, schönste, schnellste und am Besten fürs Gaming optimierte Distribution. Wie soll man sich da entscheiden, ausser Videos wie die vom Pinguin schauen?
Zum Nächsten, wie oft kommt es vor, dass die Maintainer zu Beginn total Happy sind und ihre ganze Freizeit in ihre Distribution stecken, dann aber keine Lust mehr haben und das Ding verschimmelt? Ich will gar nicht wissen, wie viele nützliche Tools auf diese Weise schon untergegangen sind.
Da kommt der Part mit dem "zu viele Köche verderben den Brei". Viele dieser Maintainer täten besser daran, für besehende und gepflegte Distributionen Tools, Designs und Co zu entwickeln und nur diese zu Pflegen. Oder noch besser, wie es ja bei den Desktops üblich ist, siehe Cinnamon, wenn etwas funktioniert, auch anderen Distributionen zur Verfügung stellen. Ich bin der Meinung, auf diese Weise wäre das Know-How dieser Leute weit besser angelegt, als mit einer eigenen Distribution.
Selbstredend ist nicht jede Distribution unsinnig. Manjaro zum Beispiel habe ich auch schon lange benutzt, auf einem meiner Laptops und das lief ganz hervorragend. Nichts da mit händischem Einrichten. Es sah gut aus, hatte alles notwendige an Bord usw. Oder eben auch der Pinguin. Wie ich gerne sage, seine Arbeit ist in meinen Augen grandios. Void ist toll, keine Frage. Aber wenn selbst ich, der ja doch schon etwas Erfahrung mit Linux hat, bei viele Punkten erst einmal stöbern muss, wie man das nun in Void realisiert, dann ist das definitiv nichts für einen Anfänger. Denn ich bin der Meinung, Void setzt schon wissen voraus. Selbst die Installtion von Gentoo wird da besser erklärt und man lernt auch sofort dabei. Erst durch die Arbeit zum Beispiel vom Pinguin, wird Void für eine breitere Masse einsatztauglich. Der Unterschied in meinen Augen ist, da will nicht jemand von einer super funktionierenden Distribution jetzt seine eigene, beste, schönste, irgendwas Distribution bauen, da er das ja alles besser kann als die Anderen, sondern hier wird ein schwierig zum produktiven Einsatz zu bringendes OS zu einem Massentauglichen gemacht. Sollte ich mal etwas zu Void ergänzen wollen, würde ich auf jeden Fall erst beim Pinguin nachfragen, ob er das bei sich einbauen will. Was neues starten würde ich nicht.
-
Was hast Du eingestellt? Nur FullHD?
Ja. Auf 2 Monitoren FullHD, wie auf dem vom Screenshot. Der dritte kann nicht so viel. Aber, auf dem sieht es auch scharf aus.
Ich habe allerdings nie etwas wegen den Schriften gemacht. Einfach Arch und Desktop installiert, dann sah das so aus.
-
ob ich ihn nicht noch nebenbei als "Retro-Konsole" nutze...
Mein Pi5 hat auch den job. Da hab ich in der DOSBox FreeDOS und Windows 3.11 Installiert und spiele, so wie die Zeit es zulässt, aktuell Rebel Assault.
-
Bin halt noch am schauen bezüglich guter Filterlisten.
Da stellt SemperVideo meines Wissens nach auch etwas zur Verfügung.
Aber, ein Pi4 nur für PiHole? Das tut mir in der Seele weh
. Wenn ich überlege, dass auf meinem 3B+ über lange Zeit Nextcloud, Homeassistant, Gitea, Whoogle, OctoPi und noch ein paar Dinger gelaufen sind.Okay, ist aber besser wie nur rumliegen.
-
-
Zu dem Thema kann ich SemperVideo empfehlen. Die haben viel zu dem Thema gemacht.
-
also da gibt's noch mehr die an void basteln
Das wundert mich nicht. Leider ist es aber auch das, was ich oft bemängele. Viele haben echt was drauf, aber jeder kocht sein eigenes Süppchen. Dann hat der eine was wirklich gutes eingebaut, dann aber keinen Bock mehr und seine Leistung geht vor die Hunde.
Wenn ich jetzt der Meinung wäre, Void muss ganz dringend dies oder das benötigen, würde ich mich mit dem Pinguin zusammen setzen, anstatt selbst was zu basteln.
Das ist aber auch wieder nur meine Meinung zu der Geschichte.
-
Das ich immer wieder unterstellt kriege, dass ich für Arch basteln muss, um es stabil zu halten. Irgendwie witzig.
-
Ich verwende einen Monitor mit 100 Hz und zwei mit 60. Spielen war damit nie ein Problem. Weder unter Gnome, noch unter Awesome, LXqt, Xfce oder jetzt wieder Cinnamon.
-
Ich würde den Vergleich etwas abändern. Man kann in einem voll eingerichteten Loft wohnen oder sich sein Haus selbst nach seinen Vorstellungen bauen und einrichten.
Recht hast du mit der Aussage, dass es bei Rechnern heute egal ist. Reicht der Platz nicht, kauft man sich mehr.
Um bei meinem Vergleich zu bleiben. Nimmt man ein voll ausgestattetes Loft ist zwar alles vorhanden, aber alles so wie man will? Man liest hier ja nicht selten, dass der eine diese Probleme hat, der andere wieder andere. Ich hab keine. Distributionen wie Manjaro, Mint und Co, da gibt es hier Anpassungen, da wurden Einstellungen geändert, dort was hinzugefügt usw. Das ist wie eine Blackbox. Es ist drin, man sieht es aber nicht. Wobei ich jetzt nicht von optischen Anpassungen spreche. Das ist nichts schlechtes. Nur ist die Fehlerbehebung, wenn es Fehler gibt, dann deutlich komplizierter.
-
Das wäre cool, danke.
-
Das ist mir eben sehr wichtig. Ich brauche das Ding zum arbeiten und das muss morgens starten und laufen.
-
aber könnte es daran liegen, dass ubuntu ja heutzutage mit wayland läuft und arch oder manjaro evtl noch nicht?
Undwahrscheinlich. Nicht die Distribution entscheidet über die Grafik, sondern, vereinfacht gesagt, der Desktop. Ich glaube auch nicht, dass es an Wayland liegt, denn als das Gnome-Update kam war ich zuerst wegen der merkwürdigen Schrift irritiert.
Kann jemand mal ein Ausschnitt mit Schrift von einem Ubuntu Desktop schicken? Ich würde gerne vergleichen.
-
zugegeben oft mühsam
Nur, wenn man öfters neu installiert. Wie ja schon erwähnt, mein Arch läuft seit fast 6 Jahren. Da war nur einmal einrichten nötig und wenn ich es auf einen Laptop installiere, dann auch nur mit den Programmen, die ich darauf. Ich bin da weniger auf "Wohlfühl"-Umgebung aus als mehr auf gezielten Einsatz. Von daher habe ich mit dem Einrichten keine Probleme. Einmal und gut ist.