Beiträge von diabolusUmarov

    Puh. Das könnte ich dir jetzt gar nicht beantworten. Ich installiere Arch, danach den Grafikkarten-Treiber, falls notwendig, setze die Auflösung und dann sieht alles prima aus. Egal jetzt auf meinen drei Monitoren oder den diversen Laptops. Unscharf ist da eigentlich nichts. Ich meine mich zu erinnern, dass ich irgendwann gaaaaaaanz am Anfang bei Fedora so ein Problem hatte, wo die Schriften verwaschen waren. Aber um eine Lösung habe ich mich da auch nicht gekümmert, da mir Fedora sehr schnell nicht zugesagt hat.

    Da wäre aber auch noch die Frage, welche Auflösung verwendest du? Ich maximal FullHD.

    Arch Linux mit minimalen Änderungen / Zusätzen.

    Das Spiel können wir wahrscheinlich endlos treiben :1f609:. Denn genau das will ich auch nicht. Wenn im System irgendwas geändert wird, dann mache ich das und weiss dann auch, was da wo geändert wurde. So ganz falsch kann das ja nicht sein, da meine Installation ja in Richtung 6 Jahre ohne einen Problemfall geht.

    Allerdings muss ich auch dazu sagen, meine Methode ist wohl eher die weniger vertretene. Die meisten Leute in meinem Umfeld, interessieren sich gar nicht wirklich für das OS. Es muss einfach nur laufen. Das die dann keine Lust haben, nach der Installation erst noch alles mögliche einrichten zu müssen, kann ich durchaus nachvollziehen.

    Ich wollte Wayland ja durch Gnome wieder eine Chance geben und das ging sofort brachial in die Hose. Wenn OBS die Bildschirme nicht aufnehmen kann, viele meiner Tools dauernd einfrieren, Spice nicht funktioniert und auch VNC immer wieder Probleme verursacht, dann bin ich lahm gelegt.

    Ich verwende die freie Version und bin absolut glücklich damit. Das Wayland nicht unterstützt wird empfinde ich irgendwo sogar als positiv. Ich bin einfach kein Freund von Wayland.

    Hier scheint es aber auch in zwei Lager zu laufen. Denn ich gehöre zu denen, die auf Kriegsfuss mit LibreOffice stehen. Für meine Zwecke nicht nutzbar.

    Was das nicht quell offene angeht. Um ehrlich zu sein juckt mich das überhaupt nicht. Fast alle kommerziellen Spiele sind nicht quelloffen und da interessiert das irgendwie niemand. Auch sehe ich keinen Grund, in closed source etwas schlechtes zu sehen. Ja, da könnten böse Menschen böse Dinge anstellen. Die Betonung liegt aber bei könnte. Wissen wir zum Beispiel, was hinter den Kulissen von diesem Forum passiert? Nein. Wir vertrauen darauf, dass unser Pinguin und Sven da nichts böses im Schilde führen. Ich fühle mich hier wohl, auch wenn wir jede Menge Meta-Daten generieren.

    Ich sehe das so. Wenn ich an meinen Büchern arbeite, dann will ich ein Programm dafür haben, was einfach funktioniert. LibreOffice ist quelloffen und tut genau das nicht. Selbst bei meinen 32 GB und 12 Kernen hakt es bei meiner Serie heftig beim tippen. FreeOffice und WPS Office haben damit keine Probleme. Sollte ich mich also beim arbeiten selbst behindern, nur weil eine Software Open Source ist? Also, ich für meinen Teil sehe das nicht so.

    Gut zu wissen. Das war mir neu. Wieder etwas dazu gelernt.

    Das merkt man schön, wenn man yay ohne --sudoloop verwendet. Nach dem bauen des Pakets taucht dann Pacman auf für die Installation. Wenn man Pakete von AUR per Hand baut, als makepkg fällt am Ende auch ein Paket raus, welches man mit Pacman installiert.

    Nutzt ihr noch yay oder schon paru?

    Paru kenne ich gar nicht. Allerdings verwende ich yay fast nur für die täglichen Updates. Zum suchen und installieren verwende ich eigentlich nur Pamac.

    Der Paketmanager hat in jedem Fall etwas damit zu tun. Ausser, du kompilierst die Pakete von Hand. Bei allen anderen, mir bekannten Methoden wird das ganze kompiliert, zu einem Paket gebaut und dann über den Paketmanager installiert.

    Ich nutze da seit Heftor immer Pamac. Das sucht ja auch im AUR, Flatpak oder Snap nach Aktualisierungen und installiert die auch gleich.

    Topgrade nutze ich gerade unter Void und Windows mit grossem Erfolg. Bei Arch gab es da irgendwie Probleme, aber welche genau weiss ich nicht mehr auswendig. Zudem, wie ja gesagt, funktioniert Pamac tadellos.

    Was ist persönlich sehr interessant finde, in Tutorials zu Windows wird in letzter Zeit auch immer öfters zum Terminal gegriffen. Winget ist für mich eine der coolsten Neuerungen, die Windows in den letzten ähm keine Ahnung Jahren bekommen hat. Da kriegst man so ein ganz klein Wenig Unix Feeling.

    Wenn du spezielle Software hast, ist das in der Tat ein Problem. Wobei ich da auch sagen muss, solange es nicht von Adobe oder Microsoft kommt, ist es in vielen Fällen ganz problemlos mit Wine lauffähig. Zumindest laut der Erfahrung einiger Leute. Ich selbst kann dazu wenig sagen.

    Beim Microsoft Office ist es in meinen Augen aber auch ganz klare Taktik. Würde Office problemlos auf Linux laufen, würden viele sich Windows sparen.

    Wer umsteigen will, der steigt um. Das ist klar. Es gibt aber, meiner Erfahrung nach, auch die, für die es kein Umstieg ist. Die wollen sich eben kein neuen PC kaufen wegen Windows 11 oder mögen den Online-Konten zwang nicht oder was auch immer. Die wollen einfach, dass sie damit das machen können, was sie machen wollen. Das macht schon einen grossen Unterschied und die werden sie nie damit befassen. Haben sie ja auch schon bei Windows nicht.

    Wie schon treffend gesagt wurde, ein Forum ist keine Unterhaltsshow. Ohne das jetzt böse zu meinen. Wenn es keine Fragen, keine Antworten oder ähnliches gibt, schreibt auch keiner.

    Pinguin , wenn das wahre Leben klopft, besonders in solchen Momenten, dann brauchst du dich bestimmt nicht zu rechtfertigen. Wer das nicht verstehe, der hat kein Leben. Vor etwa 2 Monaten hatte mein Hund einen massiven Hefepilz-Befall. Das ging so weit, dass sie kaum noch alleine stehen konnte, kaum gefressen hat usw. Laut Tierarzt war es kurz vor knapp. Da ist dann auch sehr viel Zeit in meinen Hund geflossen, der zum Glück alles gut überstanden hat und fitter ist als zuvor. Wie das ist, wenn das Kind schwer krank ist, konnte ich bei Tochter Nr. 2 schon erleben. Über 40 Fieber, keine Kraft, keine Nahrungszufuhr und keiner hatte eine Ahnung, was es sein könnte. Das war nicht witzig und in der Zeit hatte ich auch andere Gedanken, als am PC zu sitzen.

    Ich selbst bin zeitlich leider auch stark eingespannt. Ein Projekt soll eigentlich seit Wochen veröffentlicht sein, aber hier ist noch was, da ist noch was, ein beseitigter Bug hier führt zu einem neuen Bug da usw. Bei meinem grössten Projekt schlägt dann die Kundschaft zu. Hier geht was nicht wie es soll, könnte an dort noch was hinzufügen und dann so nebenbei, hey, können wir noch ein ganz neue Verwaltung einbauen? Muss aber bis zum 20. fertig sein. Dann will die Familie noch Zeit. Immer ist irgendwas.

    Mit Mint macht man ohnehin nicht viel falsch

    Es hat seine Vorzüge. Es fehlen viele Schnörkel gerade bei der Installation, was die Sache vereinfacht. Dafür kommt einiges an Schrott mit, wie Transmissionen, dieses Programm zum TV schauen, insofern ich da noch auf dem Laufenden bin. LibreOffice könnte man auch durch FreeOffice ersetzen, meiner Meinung nach, aber man kann es benutzen.

    Das Positivste ist in meinen Augen der Name. "Linux Mint". Kein Arch, Debian, Void usw. Es heisst Linux und das ist ein riesen Plus. Mint kann man mit XP, Vista usw. erklären und es sieht am Ende zu Windows sehr ähnlich aus. Keine Auswahl von Desktop oder was auch immer. Das könnte ein "Verkaufsargument" sein. Ich werde berichten, wenn ich in die Situation komme.

    Das ist soweit richtig. Und die Leute, die sich so etwas anschauen, finden da mit Sicherheit auch die Vorteile von Linux und nutzen es dann auch.

    Es gibt aber eben auch die, für die alles so einfach wie möglich sein soll, da sie an dem Ganzen eigentlich kein Interesse haben. An denen scheitert Linux in meinen Augen extrem.

    Wenn ich noch einmal von einem OWU gefragt werde, ob ich ihm mal Linux auf den Computer mache, gehe ich anders vor. Ich kleb dem Mnt auf den Rechner und wenn er fragt, was Linux Mint sein soll, erkläre ich das an der Namensgebung von Windows. ME, XP, Vista usw. Nur eine Art Versionsname. Der Paketmanager wird zum Microsoft Store usw. Alles in der Sprache, die ein OWU eigentlich verstehen müsste, auch wenn er überhaupt kein Interesse an der Sache hat. Bin mal gespannt, ob sich dann im Verhalten was ändert. Als Vorteile werde ich eigentlich nur die fehlende Werbung, der fehlende Online-Konten Zwang angeben und die Tatsache, dass man Updates macht wann man will und nicht wenn Microsoft das will. Natürlich werde ich auch den Vorteil nennen, dass Linux keine Hardwareprüfung durchführt.

    Ich war heute Mittag in der Firma meines Bekannten, der nun seit einiger Zeit in seinem ganzen Laden Void einsetzt. Zugegen war ein Geschäftspartner von ihm und es kam das Gespräch auf mit Linux. Zu meinem Bedauern kam genau das, was ich befürchtet habe.

    Um es kurz zu erklären. Ich war dort, da mir mein Bekannter zeigen wollte, dass er seinen neu gekauften Laptop ganz alleine mit Arch zum laufen gebracht hat. Warum Arch und nicht Void? Er kennt meine Videos und wollte es einfach mal selbst machen. Das hat also nichts mit Void oder Arch zu tun, lediglich mit dem, was er bei mir als Videos gefunden hat.

    So kam das Gespräch zustande und wie der Geschäftspartner sagte, hatte er, mit dem Aufkommen von Windows 11, ebenfalls den Gedanken, Linux einzusetzen und hat sich dafür einen "Spezialisten" ins Haus geholt. Es fing dann wohl auch genauso an, wie ich es auch schon oft erlebt habe. Die erste Frage war, welche Distribution. Die Antwort war, Linux. Es erfolgte dann wohl eine Erklärung, was Distributionen sind, wo die Unterschiede liegen und die Antwort war, Linux. Also schon das erste, typische Problem beim Umstieg.

    Um die Wahl einzugrenzen, fragte der Spezialist dann nach verschiedenen Dingen. Versioniert, Rolling, KDE, Gnome usw. Am Ende war es dann Mint, wer hätte es erwartet. Aber gut, Installation durchgeführt, soweit alles zufriedenstellend. Wie der Typ auch angemerkt hat, er war von der einfachen Installation und dem daraus resultierenden Anblick von Mint beeindruckt. Seiner Meinung nach, sei alles ein Hexenwerk, welches nur Hacker zustande bringen. Er gab offen zu, dass alleine die Installation für ihn Linux in ein neues Licht gerückt hat.

    Natürlich wollte er dann, dass diverse Software installiert werden soll. Ein Office, was dann mit FreeOffice gelöst wurde, Chrome, Thunderbird und noch ein paar Dinge. Er hat sich das wohl alles angeschaut und dann kam die Frage. Wie genau soll das funktionieren? Der Spezialist hatte ja schliesslich nicht eine Homepage aufgerufen, nichts runtergeladen und kein Setup durchgeführt. Der hätte ihm dann versucht, dass ganze wie den PlayStore zu erklären, oder den Microsoft Store. Doch für den geneigten Nutzer klang das alles nach Hokus Pokus. Wenn man es nicht von der offiziellen Seite lädt, kann man sich ja alles mögliche einfangen, wenn man nicht weiss, wo es herkommt usw. Ihm dann zu erklären, dass diverse Anbieter von Zeitschriften auf ihren Seiten ebenfalls Software anbieten, die neben dem offiziellen Programm auch noch jede Menge anderen Kram ungefragt installieren, hat die Lage wohl eher verschlimmert.

    Der SuperGAU kam dann aber wohl, als der Spezialist die Vorzüge von Linux dargelegt hat. Wie ich es ja auch ganz gerne mache, hebe ich die Unabhängigkeit des Desktops gerne hervor. Würde ich jetzt nicht bei einem machen, der seine Firma damit ausstattet, aber trotzdem. Das führte aber schlussendlich dazu, dass das Vorhaben abgebrochen wurde. Der Geschäftspartner sieht nun Linux wieder als ein wild zusammengewürfeltes Konzept ohne Standards an. Also doch ein Spielzeug für Bastler und Nerds.

    Was soll ich da noch sagen? Ich bin und bleibe tief erschüttert, dass die Stärken von Linux und eigentlich allen unixoiden Betriebssystemen die grösste Hürden für Umsteiger. Das ist eine Schande, in meinen Augen. Um es attraktiv zu machen, müsste man im Endeffekt eigentlich die Meisten der Stärken beschneiden. Irgendwo ist das paradox.

    Wenn du die in Nextcloud haben willst ja. Da aber alles lokal läuft, merkst du da eigentlich keinen Unterschied.

    Ich habe mal experimentiert und das komplette home mit Nextcloud syncronisiert. Auf die weise liefen zwei VMs mit dem gleichen Home Verzeichnis. Eigentlich wollte ich das dann auf meinem Rechner so machen, nachdem ich aber angefangen habe, meine ganzen Festplatten direkt in Home zu mounten, wäre das ein wenig übertrieben gewesen.