Beiträge von diabolusUmarov

    Mein Vater sortiert lieber seine Fotos als Entspannung :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Überlass doch einfach ihm die Entscheidung?

    Gut ich muss zugeben ich habe mir nicht das komplette Video angeschaut. Schande auf mein Haupt. Das alles eine Datei ist bei Linux weiß ich. Wie du sagst, an dem Wort "theoretisch" scheitere ich in der Realität dann meist. :grinning_squinting_face:

    Das ist bei den Meisten so, die vorher mit Windows gearbeitet haben. Dieses Konzept, dass alles eine Datei ist, da musste ich mich auch erst dran gewöhnen. Aber wenn man das mal verinnerlicht hat, kann man sich schon einen geilen Arbeitsplatz zusammenbauen. Man könnte meinen, alles ist nur eine Festplatte, aber in Wirklichkeit hängen da viele dran und man merkt es gar nicht. Oder eben auch, wenn ich mir eine ISO ziehe, dann mache ich die banal mit cp auf den Stick. Nichts da mit extra Programmen. Oder mit pv, aber nur wegen der Fortschrittsanzeige. Oder auch Ports. Einfach einen seriellen Port im Editor öffnen und damit was an den Port schreiben. Oder eine Datei an den Drucker kopieren. Aber, man muss es wirklich auch drin haben, dass für Linux einfach alles eine Datei ist.

    Das stimmt, das ist mir positiv aufgefallen, dass du das wirklich ausführlich erklärst. Deswegen ist es ja auch ein 1 Stunde Video geworden =)

    Im eskalieren bin ich super ;). Ich schreibe sogar manchmal Inhaltsverzeichnisse in E-Mails :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Mit NFS habe ich noch nichts gemacht, ich meinte smb :smiling_face: Das mag auch nicht verschiedene Versionen haben.

    Ist das selbe Spiel in Pink.

    :thinking_face: Bist du alleiniger Laptop/PC Benutzer in der Familie? Mit Arbeitslaptops und Co kommen wir hier schon auf ein nettes Sümmchen an Rechnern. Die sind doch nicht immer alle an? Wo hast du dann zb. deine Urlaubsfotos der Familie gespeichert? Ich wüsste gar nicht wo ich die sonst speichern sollte, so das mein Mann und ich darauf zugreifen können. Muss ja sonst immer ein Rechner von beiden an sein. Ist doch doof. Ich würde auch niemals an den PC meines Mannes einfach so. Und er nicht an meinen.

    Nope. Ich selbst habe eben meinen Desktop, meinen Futro und mein NetBook. Dazu habe ich noch 2 Laptops, die aber eigentlich nur von meinen Kids benutzt werden, ausser wenn ich im Sommer mich lieber auf die Liege im Garten lege, um zu arbeiten. Da sind die aber eh in der Schule oder schlafen noch.

    Wo ich das speichere? Auf meinem Pi in meiner NextCloud. Hat für mich Vorteile, da ich da auch Handys und Tablets mit anbinden kann und gleich auch noch einen Chat dabei habe. Ich versuche möglichst von Servern irgendwelcher grossen Anbieter fernzubleiben.

    cool. Klingt schon mal gut. Bin gespannt.

    Also das Problem mit der FRITZ.NAS und den Zugriffsrechten habe ich schon gelöst. Wenn sich morgen Zeit findet und ich das mit NFS noch nicht im Griff habe, kommt eben erst ein Video nur mit FRITZ.NAS. Wird dann wahrscheinlich auch ein eher kurzes Video, denn der Aufwand ist banal. Erfordert aber das Terminal.

    Ich habe Neuigkeiten!

    Das mounten der FritzNAS ist erstaunlich simpel. Man braucht nur cifs-utils und einen systemd Eintrag. Dann einfach start und enable und schon funktioniert das prima. Nur das mit den Zugriffsrechten muss ich auch hier noch regeln.

    Wenn ich morgen die Zeit finde, mache ich ein Video mit NFS und FritzNAS.

    Das ist sicher richtig. Aber besonders Abends, geht mir ja auch so, wenn man den ganzen Tag schon IT Probleme gelöst hat, hat man dafür Abends keine Lust mehr. Sich mit einem neuen Betriebssystem zu beschäftigen, wird schon allgemein reichen.

    Das hängt aber wahrscheinlich auch davon ab, wie gerne er was mit Computern macht. Ich zum Beispiel mache das auch zur Entspannung.

    Thema Fstab, wollte dir ja auch mal auf dein Video antworten :kissing_face: , aber da ging es ja hauptsächlich um Festplatte einbinden.

    Meep, falsch ;). Du denkst da wahrscheinlich zu sehr in Windows-Kategorien. Unter Linux ist alles eine Datei, auch eine Festplatte und demzufolge kannst du den gleichen Weg auch mit theoretisch allem anderen gehen. Aber der Grundgedanke von Fstab ist eben, irgendwas irgendwohin zu mounten.

    Also wir haben eine Synology NAS, da ist standardmäßig smb aktiviert. Wie hast du das jetzt emuliert? Mein Vorschlag wäre ja jetzt mit der Fritzbox gewesen (Hast du bestimmt?). Das müsste gehen. Aber wenn du es jetzt anders hast, ist ja auch gut.

    Ich hab es nicht wirklich emuliert. Ich habe einfach ein NFS-Server auf meinen Futro geschmissen und damit ein Verzeichnis freigegeben. Die Idee mit der Fritzbox ist mir gar nicht gekommen, aber das versuche ich nachher mal. Danke für den Tipp.

    Und wenn du schon probleme hast, dass mit der Fstab zum laufen zu bringen :thinking_face:

    Ist schon irgendwie merkwürdig. Habe dafür jetzt ein paar Anleitungen ausprobiert, alle sagen immer, damit werden die Einträge beim start gemountet, bei mir aber nicht. Ist wahrscheinlich ein Problem bei den Rechten.

    Ich verstehe auch nicht, wieso so wenige eine NAS Platte haben :grinning_squinting_face:

    Kann ich dir bei mir sagen. Ich brauche keine. Wenn ich Zugriff auf irgendeine Platte in irgendeinem Rechner haben will, dann gehe ich mit sshfs drauf und fertig.

    Davon ab, was mein Problem immer mit den Videos teilweise ist, die geben ein Weg an und entweder klappts oder nicht. Meistens eben dann nicht. Aber was kann ich dann tun, um dem Fehler auf die Spur zu kommen? Da steht man dann immer doof im Regen und weiß nicht weiter.

    Das erwähne ich sogar in meinen Videos. Ich gebe nie alle Möglichkeiten vor. Das sind mehr oder Minder Anleitungen, wie es funktioniert. Muss aber nicht für jeden der richtige Weg sein. Man bekommt aber genug Anhaltspunkte, um da mal was in eine Suchmaschine zu werfen. Auf die Weise versuche ich meine Zuschauer zu animieren, ihre Probleme mal selbst anzugehen. Denn genau da lernt man am Meisten.

    Nach mehreren versuchen und suchen, hatte ich zb. rausgefunden, dass bei mir mit ein Problem die Version war.

    Jupp. NFS 4 zum Beispiel arbeitet anders als NFS 2/3. Da klappt es dann nicht immer direkt mit dem Nachbarn.

    Aber wenn ich das richtig verstehe, setzt das ja systemd voraus. Was mache ich, wenn meine eingesetzte Distribution das nicht tut? Oder wie bekomme ich als Anfänger überhaupt raus, ob die Distro das tut?

    Ist das gleiche Spiel wie mit "apt install". Das funktioniert ja auch nur unter einem auf Debian basierendem Linux. Ganz am Anfang dachte ich, ich gebe für jede Distro-Art die entsprechende Hilfestellung um dann festzustellen, wenn du alleine nur alle Arten aufzeigst, wie du in den verschiedenen Distros etwas installierst, wird es echt hektisch. Gerade dann, wenn nicht die offiziellen Quellen benutzt werden können. Da gehen dann alleine für eine Installation mehrere Seiten drauf und das ist einfach untragbar und vor allem auch extrem verwirrend. Von der Motivation weiterzulesen mal ganz abgesehen. Bei Videos wird es noch schlimmer, wenn du auch die entsprechende Distro installiert haben musst. Da bist du dann beim aufzeichnen nur am wechseln, oder musst für jede Distro das gleiche Video noch einmal machen. Brutaler, zeitlicher Aufwand.

    Also habe auf jeden fall Interesse, an deinem anderen Weg. Wüsste jetzt nur nicht zb. was da in die Datei drinstehen muss? Und es muss ja auch funktionieren, sollte die NAS Platte, warum auch immer, gerade nicht verfügbar sein. Fragen über Fragen^^

    Richtig. An dem Problem, auch nach einem Ausfall wieder eine NAS automatisch zu mounten arbeite ich noch. Wird dann wohl über einen Timer zu realisieren sein. Muss ich noch schauen.

    Thema Gwenview: Danke, dass du das Tool auch empfiehlst, das wäre auch in meiner engeren Auswahl gelanden. Richtig groß getestet habe ich es noch nicht gehabt. Aber scheint ja das zumindest zu können.

    Was mir persönlich an GwenView sehr gefällt ist die Möglichkeit, dass angezeigte Bild gleich in den Papierkorb werfen zu können. Das macht das Organisieren sehr viel einfacher, meiner Meinung nach.

    Ich danke dir schon mal für die guten Hinweise =) Wird vermutlich wirklich BigLinux werden.

    Dürfte keine schlechte Wahl sein, denke ich zumindest. Hängt aber dann immer wieder von dem wirklichen Interesse ab, ob er auch wirklich damit arbeiten will. Auf jeden Fall sollte er es nicht scheuen, sich auch mal mit dem OS auseinanderzusetzen. Gerade wenn er technisches Vorwissen hat, sollte er das ja auf die Reihe kriegen.

    Ich habe jetzt etwas mit NFS herumgespielt und komme auch zu dem schluss, automatisches mounten über fstab will einfach nicht so wie es soll. Doch wie hat Kevin Flynn schon so treffend bemerkt: "Es gibt keine Probleme, nur Lösungen."

    Also. Wenn es mit der fstab nicht geht, dann eben anders. Schliesslich bin ich root, ich darf das.

    Nach etwas spielen habe ich dann einen Weg gefunden, wie es ganz ohne fstab geht und beim booten auch problemlos gemountet wird. Alles, was dazu nötig ist, ist eine kleine Datei in /etc/systemd/system und die kann man dann mit

    Code
    sudo systemctl start <datei>.mount

    starten und mit

    Code
    sudo systemctl enable <datei>.mount

    enablen, also beim beim booten ausführbar machen.

    Die Lösung finde ich sogar eleganter. So kann man entscheiden, wie man es haben will. Will ich den fernen Speicher bei jedem Boot haben, oder nur bei Bedarf? Gefällt mir eigentlich ganz gut.

    Ich habe lediglich eine Schwierigkeit im Moment. Der ferne Speicher wird ohne Schreibrechte eingebunden, obwohl die eigentlich vorhanden sein müssten. Das Verzeichnis wird mit Benutzer und Gruppe 1000:1000 eingehängt und das soll nicht sein. Sobald ich die Schwierigkeit überwunden habe, bastele ich dafür ein Video zusammen. Wenn du dann Interesse hast, schicke ich dir einen Link.

    Klingt jetzt vielleicht etwas radikal, aber wenn er Administrator ist würde ich mal behaupten, er ist nicht gerade ein Noob. Dann wird er sich wahrscheinlich auch etwas mit der Materie auskennen und Berührung mit Konfig-Dateien und so haben. Auch gehe ich mal davon aus, dass er auch unter Windows mal CMD oder die PowerShell benutzt hat.

    Wäre es denn nicht interessanter, ihn sein OS selbst bauen zu lassen? Ich stehe mittlerweile in Kontakt mit ein paar Leuten, die meine Videoreihe zu Arch selbst installieren verfolgen. Die fanden das zwar am Anfang etwas heftig, so ganz ohne Installer und so, aber wenn ich mir die Fragen anschaue, die sie mir mittlerweile stellen kann ich nur davon ausgehen, dass sie Linux mittlerweile wirklich verstanden haben. Einer hat das sogar betont und meinte, die fertigen Distros seien ja gut und schön, aber erst, seit er sein Linux von Hand zusammengebaut hat, sieht er die Stärken dahinter. Und ja, die Fstab behandle ich dabei auch, habe ich dir ja schon einen Link geschickt.

    Sollte das aber doch zu OP sein, würde ich, wer hätte es gedacht, auch zu einem Arch raten. BigLinux habe ich selbst noch nicht getestet, aber was ich in den Videos so gesehen habe, scheint das ja doch was auf dem Kasten zu haben. Wäre also sicher keine schlechte Wahl.

    Zu NAS kann ich allerdings nicht wirklich etwas sagen, habe ich bislang noch nie gemacht. Einfach, weil ich keine habe und derzeit auch keinen Grund sehe, mir eine zu holen. Da mache ich mich aber mal schlau, ob ich das vielleicht irgendwie emulieren kann. Wäre sicher interessant für meine Videos. Falls ich da was finde, sage ich dir gerne Bescheid. Wäre dabei interessant zu wissen, wie dein NAS angebunden wird. SMB? NFS? ...

    Was IrfanView anbelangt, schau dir mal GwenView an. Das soll eine Linux-Alternative für Linux sein. Ich benutze es aber derzeit nur, um Bilder anzeigen zu lassen. Ich hänge dir mal einen Screenshot an, wie es da so mit den Bildbearbeitungswerkzeugen aussieht.

    Was Audio angeht, verwende ich immer Audacity. Ich mache da aber jetzt nicht so wirklich viel mit. Was zurecht schneiden, oder alles auf eine Lautstärke fürs Auto bringen, oder so. Soweit kommt es mir aber ganz brauchbar vor.

    Das würde ich begrüssen. Die Handhabung gefällt mir, auch dass man ein Bottle herunterfahren und alle Tasks killen kann ist toll.

    PoL ist so eine Sache. Das hat keine wirkliche Oberfläche, sondern macht vieles mit Zenity zum Beispiel. Von daher wirkt das so, sagen wir mal freundlich ausgedrückt, beschissen. Auch hat PoL die unangenehme Nebenerscheinung, es kleistert alles in den Home-Ordner, auch wenn ich es da gar nicht haben will. Ich habe eine Platte extra für Unterhaltung und da sind eben auch die Spiele drin und dort will ich sie auch haben und nicht auf meiner Home-Platte. Ja, ja, ich habe meine fstab da schon aufgebohrt ;).

    Grundsätzlich kann man nahezu alles, was man in PoL oder Bottles machen kann, auch mit wine direkt machen. Habe ich auch schon oft so gemacht, aber schlussendlich ist es eine heftige Fummlerei oft, bis es denn mal läuft. Mit winetricks und dem ganzen Gerümpel. Ja, geht, aber bequem ist anders und wehe, man will mal was löschen. Wenn man da nicht mit Präfix arbeitet, was ich ebenfalls aus Bequemlichkeit nicht mache, wird es stellenweise echt mies.

    Hat mal jemand Cutefish in einer virtuellen Maschine, genauer VirtualBox ausprobiert? So läuft es prima, nur funktioniert die Einstellung für die Anzeige nicht und die gewählte Anzeige ist echt winzig.

    Mit Bottles geht ja auch endlich DCS World. Trotzdem kriege ich sonst nichts zum laufen.

    Hast du Epic manuell installiert oder über das Shortcutmenü zum einfach draufklicken? Also auf die Bottle auswählen und dann auf install Programms.

    Sowohl als auch. Keine Chance.


    warum hast du da ein Google Account dahinter?

    Warum nicht? Klar, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich da eine E-Mail Adresse genommen, aber mit Epic habe ich unter meinem Windows angefangen, bevor ich auf die glorreiche Idee kam, den Launcher mal unter Linux zu installieren, was ja auch auf Anhieb problemlos geklappt hat. Nur eben, der Launcher ist soooooo fett, weshalb ich lieber Heroic verwende. Konnte bislang alles damit spielen, nur eben DCS World nicht, was lustigerweise dann als einziges unter Bottles klappt. Ist schon interessant.

    Ich hab mir mal die Seite angeschaut. Basiert auf Debian, also weniger was für mich. Was mich aber doch mal interessiert ist die Frage, wie wollen die für einen geringen Spromverbrauch sorgen? Klar, man kann vieles einstellen, dann geht aber Leistung flöten. Das auf älterer Hardware klingt irgendwie kontraproduktiv.

    Im Video wird ja die Frage gestellt, ob man Microsoft Office mit Bottles betreiben kann. Die Antwort ist simpel: NEIN!

    Der Installer startet, es kommt das Microsoft Bildchen, dann bricht der Installer ab. Egal was ich versucht habe, weiter geht es nicht. Warum weiss ich aber auch nicht, da die Fehlermeldung nichtssagend ist.

    Mein Fazit bisher, ausser DSC World funktioniert mit Bottles so gut wie gar nichts, was ich ausprobiert habe.

    Mahlzeit Leute!

    Ich spiele im Moment mit FreeOffice rum. Was mir schon sehr gut gefallen hat war, den kostenlosen Produktkey hatte ich binnen Sekunden, ohne ein riesiges Formular ausfüllen zu müssen, wie oft ich mir in der Woche die Zehen kraule. Pluspunkt. Dann in der E-Mail steht drin, dass der Key dauerhaft kostenlos ist. Habe da Rücksprache mit meinem Anwalt gehalten und der sagt, wenn es so in der E-Mail drin steht und das keine ominöse E-Mail Adresse bzw. ein schön verkorkster Header ist, ist es Rechtsverbindlich. Habe ich mal geprüft und sieht soweit alles gut aus. Das heisst, komme wer da wolle, die können mir für den Key keine Kosten aufs Auge drücken. Natürlich heisst das nicht, dass die nicht irgendwann die Version einstellen und der Key dann zwecklos wird. Aber immerhin, solange es FreeOffice gibt, sollte ich es mit diesem Key kostenlos betreiben können. Gefällt mir.

    Beim experimentieren habe ich dann bislang feststellen können, dass FreeOffice anscheinend etwas korrekter mit der Formatierung umgeht, als WPS-Office. Das mag aber auch an den Schriftarten liegen, so genau habe ich das noch nicht geprüft. Auf jeden Fall, wo WPS-Office ein Word Dokument nicht ganz korrekt darstellt, passt es bisher bei FreeOffice immer ganz gut. Noch ein Pluspunkt.

    Etwas negativ finde ich den Druckdialog. Also nicht den Teil wo man den Drucker auswählt und feuert, sondern die Einstellungen. Ob Farbe oder Grau und so. Ausserdem druckt FreeOffice aus irgendeinem Grund keine Bilder. Das muss ich mir auch noch genauer anschauen. WPS-Office ist da einfacher und umfangreicher.

    Danke schon mal für die Erklärung, nur jetzt verstehe ich aber immer noch nicht, warum es ein Problem ist, dass Manjaro also einen zusätzlichen keyring hat?

    Es ist kein Problem. Ich könnte die Repositorys von Manjaro ja auch in Arch einbinden. Mir geht es eben darum, ich installiere nur, was ich auch wirklich brauche. Von Manjaro wäre es gerade mal Pamac und das kann ich mir auch aus dem AUR holen.


    Wie du ja selber sagst, gehst du ja mit AUR-pacman ein gewisses Risiko ein.

    Ein wirklich sehr überschaubares. ich selbst fühle mich von AUR nicht bedroht. Habe es nur genannt, um die Gründe für den Keyring zu verdeutlichen. Mir wäre noch nicht untergekommen, dass man sich über ein Paket aus dem AUR irgendeinen Mist eingefangen hat.


    Es wäre auch nicht schlecht, wenn AUR eine sinnvolle Bewertungsfunktion hätte.

    Du kannst doch unter https://aur.archlinux.org/ eine Bewertung abgeben und auch Kommentare. Ab einer gewissen Anzahl Votes wird das Paket ja in die offiziellen Quellen übernommen.

    Zu chip... da sind wir wohl einer Meinung. Echt lästig mit den ihren doofen Installern. Wobei ich letztes wirklich mal ein Programm gebraucht habe, Herstellerseite war tot und ich habs nirgends anders gefunden. Ich habe tatsächlich das Programm so bekommen, ohne nervigen Installer. Weiß aber nicht mehr, was es war. Schon ein Weilchen her.

    Respekt.

    Dort sind die ganzen GPG Schlüssel gespeichert. Die werden bei der Installation von Software benötigt um zu verifizieren, dass das entsprechende Paket auch wirklich von der Person stammt, von der es stammen soll. Dieses Keys haben aber nur eine bestimmte Zeit lang Gültigkeit, wodurch der Keyring immer aktualisiert werden muss.

    Einen direkten Unterschied zwischen archlinux- und manjaro-keyring gibt es so nicht. Bei Manjaro gibt es eigene Repositories. Pamac muss man unter Arch zum Beispiel über AUR installieren, unter Manjaro ist es in den offiziellen Paketquellen. Das heisst, zwei offizielle Paketquellen, zwei unterschiedliche Keyrings.

    Sinn dahinter ist, wenn ich Gimp installiere kann ich mir auch sicher sein, dass es das offizielle Gimp ist. Du hast ja schon einmal Chip erwähnt. Lad dir dort mal einen Installer runter. Boah. Wenn du alles brav durch winkst, ist dein Computer und die Browser hinterher von irgendwelchem Zeugs, was mit dem eigentlichen Programm gar nicht dabei ist, weil Chip zu jeder Software ihren eigenen Installer strickt. Das geht bei Arch eben nicht wegen den Keyrings.

    Klar, wenn man etwas über AUR installiert, dann kann man auch in so eine Falle rennen. Theoretisch. Auch wenn es mir noch nie passiert wäre. Da ist dann der Punkt, installiere ich etwas aus den öffentlichen Quellen, wenn es dort vorhanden ist, oder über AUR. Das wäre für mich persönlich aber ziemlich unsinnig. Wenn es in den öffentlichen Quellen ist, dann nehme ich es von da.

    Okay, da gibt es dann auch wieder der Punkt, dass manche Software im AUR aktueller ist und man es deshalb lieber von dort nimmt. Aber davon abgesehen ist es unsinnig, etwas über AUR zu installieren, wenn es das auch in den öffentlichen Quellen gibt. Im Gegensatz zu Debian und Co ist die Software unter Arch ja immer sehr aktuell.

    Ja das sind dann meist die, die die ersten sind, wenn ein Button nicht da ist, wo er hingehören hat (deren Meinung nach) und man sagen muss "Kann man nicht einstellen".

    Oh ja, wie Recht du da hast! Da ist aber doch auch Microsoft selbst massiv dran gescheitert. Erinnere dich mal an Windows 8 mit seinen ganzen Kacheln. Never change a running system.

    Dafür muss man aber nicht einmal ein OWU sein. Schau dir mal Bspwm an. Das Tilling-Konzept ist einfach super. Auch, dass man quasi alles über Shortcuts machen kann bzw. muss. Das ist alles einfach nur extrem aufgeräumt. Mir hat das Konzept so gut gefallen, dass ich es auch eine Zeit lang benutzt habe. Aber, auch wenn ich echt viel an der Tastatur bin und mit Shortcuts umgehen kann, es fühlt sich nicht richtig an. Es geht gegen das, was in meinem Kopf als "Richtig" abgespeichert ist und da das seit ... oh je, wann habe ich meinen Amiga500 bekommen ... seit dann eben in meinem Kopf so abgespeichert ist, kommt man da nur schwer gegen an. Dabei bin ich ja durchaus gewillt, neues auszuprobieren. Neues zu lernen.

    Also ich war jetzt mal naiv und habe mal bei google "Linux download" eingegeben. 1. Link ist Chip (kein Kommentar :grinning_squinting_face: ) . Dann kann man entweder Ubuntu oder Linux Mint runterladen.

    Wer das nicht schafft. Wie gesagt, sollte die Finger von Linux lassen. Und wer es sich installieren lässt. Ist es doch eh wurst, ob es nun Ubuntu / Mint oder Arch ist.

    Ja, bei Chip hört der Spass schon irgendwie auf.

    Aber du hast gerade wunderschön demonstriert, wo das Problem liegt. Entweder Ubuntu, oder Mint. Hä? was ist denn jetzt Ubuntu? Was ist Linux Mint? Ich will Linux! Das ganz normale Linux.

    Und noch ein Problem, hast du perfekt angesprochen. "Wer es sich installieren lässt". Das Dumme dabei ist, nicht jeder hat jemand, der ihm das nach Wunsch einrichtet. Ich kenne die ganzen Leute auch fast nur aus der Zeit, wo meine Frau noch in der Kneipe gearbeitet hat. Bzw. die kennen mich daher. Wie gesagt, es gibt Gründe, warum jemand umsteigen möchte und der kriegt es in meinen Augen durch die Vielfalt von Linux echt schwer gemacht. Dir sagt Ubuntu etwas und Mint. Aber bei mir war es am Anfang auch so. Als ich umsteigen wollte stand auch ich da und hab mich gefragt, was soll ich da eigentlich nehmen? Was ist das Linux, was wirklich Linux ist? Nur bei mir ist der Unterschied, ich liebe es am Computer zu werkeln. Ich hab 1996 NetBSD per 28.8er Modem runtergeladen (hat nur etwa 4 Tage gedauert) und habe mich da rein gewuselt. Ich sag dir, da war nichts mit Installer. Auch die grafischen Oberflächen waren da nicht gerade wirklich bekannt. Ausserdem, wenn man da zum Beispiel Gnome installiert hat, musste man die ganzen Tools dafür auch noch installieren. Da gab es so etwas wie Meta-Pakete noch nicht. Oder ein Paketmanager. Da hiess es Quelltexte suchen und von Hand compilieren. Für die Meisten total abschreckend, für mich eine Herausforderung.

    Bei Windows bleiben ist da aber auch im ersten Moment für die keine Alternative, denn wenn sie nicht ihre Gründe für einen Umstieg hätten, würden sie das ja auch gar nicht erst versuchen. Ist also eine Zwickmühle, die Linux durch seine Vielfalt echt erschwert. Meiner Meinung nach.