In Sachen Updates ist Fedora mal echt zügig unterwegs...
.....Heute standen 242 Pakete zur Aktualisierung bereit, also Plasma 6.7.2
Ja, Fedora ist in meinen Augen vom Update-Gefühl her manchmal schon ziemlich nah an „semi-rolling“, auch wenn es technisch natürlich keine Rolling-Release-Distribution wie Arch ist.
Ich habe gestern meine Fedora- und EndeavourOS-VMs nach etwa vier Wochen mal wieder aktualisiert. Beide wurden kaum benutzt. Und rate mal, wo mehr Pakete zur Aktualisierung bereitstanden? Nicht bei EndeavourOS, sondern bei Fedora. 
Das ist natürlich keine wissenschaftliche Studie, nur mein kleiner VM-Alltagsvergleich. Aber es bestätigt schon ein bisschen meinen Eindruck: Fedora ist zwar release-basiert, zieht aber sehr zügig neue Kernel, Mesa, KDE/GNOME, systemd und andere größere Komponenten nach. Dadurch fühlt es sich im Alltag deutlich beweglicher an als klassische LTS-Systeme.
Vielleicht sollte ich wirklich mal ein paar VMs nebeneinanderstellen: Fedora, Arch, Void, Solus, Ubuntu, Debian Stable, Debian Testing und Debian Sid — und dann über ein paar Monate schauen, wer wie viele Updates bekommt. Kleine Update-Studie aus dem Bastelkeller. 
PS:
Das traditionelle wöchentliche Kubuntu-Update:
Kubuntu lebt jetzt seit sechs Wochen. Ich habe aber langsam das Gefühl, das System nähert sich seinem Zenit. Mittlerweile hat es mehr Kernel gesehen als ein normales Arch-System in einem Jahr.
Momentan teste ich den 7.2-RC-Kernel, weil offenbar ein funktionierendes System nicht genug Drama bietet. Dazu natürlich die aktuellsten NVIDIA-Treiber, denn wenn schon wackelige Brücke, dann bitte mit Feuerwerk. 
Und weil ich mein System gerne quäle, gab es als Bonus noch mein Hybruntalia-Bastelprojekt obendrauf: aktuelles Hyprland und Noctalia auf Ubuntu.
Kubuntu ist also noch offiziell LTS, fühlt sich aber langsam an wie „Kiru Nightly Workshop Edition“.
Fazit:
Braucht man das? - Nein.
Ist es sinnvoll? - Definitiv nicht.
Macht es Spaß? - Manchmal.
Ist das typisch Kiru? - Leider ja. Zu
%.
PPS: Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin, dass es Snapper gibt. 