Beiträge von Kirutin

    Da habe ich doch mal gleich eine Frage.....die Installation wie in Gentoo, oder mit einem Installer wie zum Beispiel Calamares.....:1f914::1f914:

    Zitat

    Eine universelle Distribution basierend auf Gentoo Stage 3 + Systemd , jetzt auch mit OpenRC in allen Editionen verfügbar, und dem grafischen Installer Calamares , um Gentoo für alle zugänglich zu machen. Jede Edition enthält Flatpak , die GURU- Community-Repositories , Brave und LibreWolf standardmäßig aktiviert, Festplattenverschlüsselung bei der Installation, automatische Erkennung anderer installierter Betriebssysteme ( OS Prober ) und Unterstützung für EXT4, BTRFS, XFS und F2FS . Sieben Desktop-Umgebungen stehen zur Auswahl: die Leistungsfähigkeit von Gentoo ohne Einschränkungen – und nach der Installation können Sie alles an Ihre Bedürfnisse anpassen.

    Also ja, mit grafischen Calamares Installer.

    Vor einiger Zeit habe ich eher zufällig ein ziemlich interessantes Desktopbild entdeckt und fand die Idee bzw. auch das Wortspiel mit Debian/Lesbian irgendwie lustig. Also wollte ich mal meine eigene Interpretation davon basteln.

    Jetzt nutze ich allerdings kein Debian, also geht das Wortspiel leider flöten – aber hier ist das Ergebnis meiner Kubuntu-Version:

    „Ist dies wirklich so?“ – Teilweise. 😅 Die positiven Punkte zu Void kann ich größtenteils nachvollziehen, die Schlüsse über Arch sind mir stellenweise aber doch etwas zu pauschal.

    Positiv finde ich immerhin, dass der Ersteller selbst gemerkt hat, dass er da etwas übertrieben hat – sieht man ja auch in den Kommentaren. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Am Ende ist es für mich sowieso viel persönliche Vorliebe. Der eine mag Arch, der andere Void, der nächste (z.B. ich) landet wieder bei Kubuntu und quält einfach das weiter. 😂

    1923

    Puh, 1923 war schon ein ziemlich wildes Jahr. Deutschlands Hyperinflation erreicht ihren Höhepunkt. Frankreich und Belgien reiben sich derweil die Hände über das neu besetzte Ruhrgebiet, und Hitler landet nach seinem gescheiterten Putsch hinter Gittern. Wäre es mal dabei geblieben …

    Der gute Stresemann wird Reichskanzler, bekommt politisch erstmal ordentlich in die Fresse und ist nach knapp 100 Tagen seinen Job auch schon wieder los. Die Kommunisten versuchen sich derweil erneut an Aufständen, zum Glück größtenteils vergebens.

    Währenddessen wird ganz nebenbei die Republik Türkei gegründet, und in den USA werden Disney und Warner Bros. gegründet – womit die zukünftige Jugendunterhaltung schon mal vorsorglich auf Jahrzehnte vorbereitet wird. 😂

    Und weil das offenbar noch nicht genug war, erscheint auch noch das TIME Magazine auf der Bildfläche. Irgendwer musste den ganzen Wahnsinn ja schließlich aufschreiben. 😅

    Hach, manchmal ist KI gar nicht so verkehrt – da lernt man sogar nebenbei noch ein bisschen Geschichte. 😅 (Auch wenn ich das alles wieder nach 5 Min. vergessen haben werde.) 😂

    Ich finde es interessant, immer wieder von vorn zu beginnen. Zumal ich meine Installationsdokus permanent auf dem Laufenden halte und entsprechend Änderungen einfließen lasse, die ich dann gern auch ausprobieren möchte. :winking_face:

    Dann lag ich mit dem Ritual ja gar nicht so falsch. 😄

    Für mein eher chaotisches Vorgehen nach dem Motto „Augen zu und durch“, mit einem groben Plan im Kopf, finde ich so ein strukturiertes Vorgehen wie deins immer wieder faszinierend – und ehrlich gesagt auch ein bisschen beneidenswert. 😅

    Also wirklich Respekt dafür. 👍

    Bin schon wieder umgeschwenkt auf EndeavourOS. Nutze zwar weiterhin KDE Plasma, diesmal gibt es allerdings eine Leiste oben und unten ein Dock, wie es in GNOME der Fall ist. :grinning_squinting_face:

    Sag ich doch, dein Desktop ist ein Augenschmaus. :1f609:
    Eine Frage: Warum nutzt du Fedora und EndeavourOS nicht einfach im Dualboot und bindest deine persönlichen Ordner in beiden Systemen ein? Oder ist das Wechseln mittlerweile ein kleines Ritual geworden? Was ich übrigens auch vollkommen verstehen könnte. :grinning_face_with_sweat:

    Guter Einwand zu Snapper – stimmt, CachyOS hat das ja auch, und wenn Fedora es nachzieht, wird der Unterschied kleiner. Für mich ist es trotzdem (noch) ein Pluspunkt, weil es bei openSUSE bereits seit Jahren produktionsreif und automatisch beim Zypper-Update mit GRUB-Einträgen integriert ist – bei Fedora "geplant" heißt ja erstmal nur: kommt vielleicht, in unbekannter Qualität.

    Zu deiner Frage, wie oft mir CachyOS um die Ohren fliegt: Bei mir bisher gar nicht – läuft parallel zu Tumbleweed stabil. Meine größeren Stolpersteine kamen eher aus Tumbleweed (z.B. ein Paketsperren-Konflikt bei borgbackup, ein SDDM/Wayland-Bug, der mich auf X11 zurückgeworfen hat) – aber das sind Einzelfälle, keine grundsätzliche Instabilität.

    Stimmt, openQA garantiert nichts – aber mir reicht schon, dass es das Risiko eines kaputten Updates deutlich senkt. Ich erwarte keine 100%ige Sicherheit, nur eine bessere Ausgangslage als bei Distros ohne diese Testschicht.

    Dann sind wir eigentlich gar nicht so weit auseinander. 😅 Die lange und saubere Snapper-Integration ist definitiv ein Pluspunkt von openSUSE, auch wenn ich sie nicht mehr als USP sehe, da es mittlerweile auch dafür genug Alternativen gibt die es ab Werk mitbringen. Und dass ausgerechnet CachyOS bei dir bisher problemlos läuft, während Tumbleweed schon ein paar Stolpersteine geliefert hat, zeigt ganz gut, warum ich mit „Arch bricht dauernd“ immer etwas vorsichtig wäre. 😄
    Am Ende gewichtest du openQA und die etablierte Integration einfach stärker als ich :thumbs-up:

    Habe zwar bisher noch nicht viel mit XFCE zu tun gehabt, aber das Design gefällt mit total gut...

    Freut mich, dass dir das Design gefällt. 😊 Wobei man so einen Look grundsätzlich auch mit GNOME oder KDE ziemlich gut hinbekommt – dafür braucht es nicht zwingend Xfce.

    Was mir an Xfce wirklich gut gefallen hat, ist der geringe Ressourcenverbrauch. Gerade auf älteren Rechnern oder Systemen mit wenig RAM ist das definitiv ein Pluspunkt. Wenn genug Ressourcen vorhanden sind, würde ich persönlich trotzdem eher GNOME oder KDE bevorzugen – aber das ist einfach meine eigene Präferenz.

    Daher werde ich meinen Xfce-Ausflug wohl nicht groß weiterführen, auch wenn er wirklich Spaß gemacht hat. 😅

    Geht dein Erfahrungsbericht über XFCE weiter?

    Eigentlich war das nicht geplant. Aber wenn du konkrete Fragen hast: immer raus damit. 🙂

    Für mich der beste Mix aus "immer aktuell" (wie Arch/Fedora) und "bricht nicht dauernd" (wie Debian) – dank der Rollback-Absicherung.


    Freut mich, dass openSUSE für dich genau den richtigen Sweetspot trifft. 🙂

    Aber Snapper ist für mich kein wirklicher USP mehr – Du sagst es ja selbst: ,,CachyOS integriert das ebenfalls" und Fedora plant für 45 automatische Btrfs-Snapshots samt GRUB-Einträgen.

    Bleibt openQA, und das finde ich tatsächlich stark. Eine Garantie für problemlose Updates ist es aber auch nicht. Daher würde mich ehrlich interessieren: Wie oft ist dir CachyOS in der Praxis tatsächlich um die Ohren geflogen? Mir selbst ist das durchaus öfter passiert – allerdings eher, weil ich mal wieder selbst am System herumgefummelt habe, nicht wegen eines Updates oder weil CachyOS grundsätzlich instabil gewesen wäre. 😅

    In meinem letzten Labwc-Post hatte ich noch geschrieben:

    „Als Nächstes schaue ich mir mal Xfce genauer an.“

    Tja. Gesagt, getan. Diesmal aber immerhin vernünftig in einer VM und nicht wieder direkt auf meinem Hauptsystem. 😂

    Xfce hat für mich übrigens ein bisschen Nostalgiefaktor: 2024 war Xubuntu auf meinem alten Laptop die ersten Linux-Erfahrung, an die ich mich bewusst erinnere. Damals habe ich aus Versehen das Panel gelöscht, ziemlich doof auf den Bildschirm geschaut und vermutlich auch leicht panisch überlegt, wie ich das jetzt wieder repariere. 😅 Wenn ich heute daran zurückdenke, muss ich immer noch grinsen.

    Umso lustiger, dass ich mir Xfce diesmal ganz bewusst wieder vorgenommen habe – nur mit etwas mehr Ahnung und deutlich weniger Panik. 😂 Und eigentlich wollte ich ja wie immer nur ein bisschen damit spielen. Dann kam ein Retro-Sci-Fi-Wallpaper dazu, anschließend wurden GTK, XFWM, Panels, Icons, Terminal, Firefox und Fastfetch farblich passend umgebaut.

    Und weil mir ein normaler Bootvorgang offenbar nicht reicht, erzählen jetzt auch GRUB und LightDM eine kleine Geschichte:

    Boarding → Launch → Aufbruch

    Oder anders gesagt:

    Rechner einschalten, einsteigen und ab ins Linux-Universum. 🚀🐧

    Die Sand-/Petrol-/Orange-Farbgebung wäre übrigens nichts, was ich privat dauerhaft nutzen würde – aber zu diesem Wallpaper fand ich sie einfach passend.

    Was mir an Debian mit Xfce dabei wieder positiv aufgefallen ist: Man bekommt direkt sinnvolle Grundprogramme, ohne dass einem im Hintergrund gleich ein halber Freizeitpark RAM und CPU wegfrisst. 😅 Schön schlicht, angenehm leicht und trotzdem komplett brauchbar.
    Und ja, tojacket: Langsam verstehe ich, warum du Xfce so magst. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Anbei ein paar Screenshots vom Ergebnis:

    Fazit: Ich wollte Xfce testen. Jetzt hat mein Bootloader Storytelling. Läuft. 😂

    Falls jemanden das Wallpaper gefällt: Pulp-Hard-Sci-Fi

    was erhoffst du dir durch Bazzite? was soll da besser sein das du wechseln willst?

    ich glaub nicht das wir je unsere Systeme in Ruhe lassen oder?

    Mir geht es ehrlich gesagt gar nicht darum, ob Bazzite besser oder schlechter ist, sondern eher darum, dass es einen ein bisschen davon abhält, ständig am Kernsystem rumzufuschen. 😅

    Aber ihr habt wahrscheinlich recht: Am Ende würde das vermutlich auch nichts bringen. 😓🤣

    Bei mir will Kubuntu nicht laufen. Ich bekomm nur Bildschirmbrei.

    I7 4790, RX570.

    Oha, das kommt mir bekannt vor 😅 Bei mir war das Problem damals allerdings ein anderes – bei mir fehlten die NVIDIA-Treiber.

    Hast du schon mal versucht, übers TTY ein "full-upgrade" zu machen? Gerade bei Grafikproblemen kann sich das lohnen, wenn dabei ein neuerer Kernel, Mesa oder Firmware mitkommt.

    Wie ist dein Monitor eigentlich angeschlossen, HDMI oder DisplayPort? Tatsächlich gab es bei der RX 570 unter Kubuntu schon einen Fall, bei dem HDMI genau solche Probleme verursacht hat und über DP plötzlich alles problemlos lief.

    Aber bevor wir jetzt anfangen, das Ding auseinanderzunehmen: Willst du das überhaupt noch fixen, oder lieber einfach weiterziehen und ein System nehmen, das auf Anhieb läuft? 😅