Beiträge von Kirutin

    Ich verstehe die "Neugier" - auf der anderen Seite ist es aber auch unglaublich schön, einfach etwas zu haben, das läuft. Dann kann man nämlich einfach arbeiten. Darum war ich fast 20 Jahre bei Apple. Man konnte einfach arbeiten.

    Was ich aber verstehe, dass man - neben dem laufenden System - noch andere Dinge probieren mag. Das mach ich auch ganz gerne - hab mal versucht, mir ein Devuan Bunsenlabs zu basteln - oder eine Zeitlang einen reinen Netinstall nur mit i3 gemacht. Also ich verstehe den Spaß, aber das ist dann mehr "Hobby".

    Eine produktive Maschine muss einfach laufen. Find ich. :winking_face:

    Ja, den Standpunkt verstehe ich vollkommen. Wenn man auf die Maschine produktiv angewiesen ist, muss sie einfach laufen. Da gibt es für mich auch keine Diskussion.

    Darf ich fragen, was dich nach fast 20 Jahren Apple dann zu Linux rübergezogen hat? Das finde ich tatsächlich spannend.

    Nein, du bist nicht alleine damit. Ich installiere eine Distro, richte alles nach meinem Geschmack ein, finde danach alles super, besser geht nicht und dann zerstöre ich alles wieder weil mich das erreichte langweilt und fange wieder von vorne an.

    Ja, genau das! Genau so geht es mir auch immer.

    Sobald alles läuft und eigentlich perfekt ist, wird es plötzlich gefährlich ruhig. Dann kommt dieser Gedanke: „Was wäre, wenn ich es nochmal ganz anders mache?“ — und schon liegt das System wieder auf dem OP-Tisch. 😄


    Hi,

    wo kann man denn Anfänger freundlich nachlesen, wie man Nix richtig konfiguriert und alles einbindet etc. wie du beschrieben hast. Ich habe vielleicht vor, das ganze auch mal anzugehen. Aber wollte mich vorher etwas einlesen.

    Leider ist NixOS beim Thema „anfängerfreundlich einlesen“ ziemlich trocken, vor allem im deutschsprachigen Raum. Da gibt es nicht diese eine gemütliche Anleitung, die einen komplett an die Hand nimmt — zumindest habe ich keine gefunden.

    Ich bin aber auch eher der Typ: Live-ISO in eine VM werfen, Desktop auswählen und erstmal schauen, was als Erstes explodiert. 😄
    Trotzdem respektiere ich Leute sehr, die sich erstmal einlesen wollen, bevor sie in die Praxis springen. Das ist definitiv das sinnvollere Vorgehen.

    Meine ersten Anlaufstellen wären daher:

    Learn Nix | Nix & NixOS | Nix & NixOS
    NixOS Manual
    NixOS Search
    NixOS Search
    https://nixos.wiki/wiki/Main_Page

    Preface | NixOS & Flakes Book
    nixos-and-flakes.thiscute.world

    https://nix-community.github.io/home-manager/index.xhtml

    Vor allem die Options- und Paketsuche sind extrem hilfreich, wenn einem beim Blick in diese beiden Dateien die ersten Fragezeichen ins Gesicht springen:

    Code
    /etc/nixos/configuration.nix
    /etc/nixos/hardware-configuration.nix

    Die beiden Dateien sind am Anfang praktisch der wichtigste Einstieg in die „Magie“ von NixOS. Wenn man die langsam versteht, wird vieles deutlich weniger mystisch.

    Und keine Sorge: NixOS sieht am Anfang deutlich schlimmer aus, als es eigentlich ist. Wenn man sich langsam rantastet und nicht direkt alles auf einmal verstehen will, wird es Stück für Stück deutlich greifbarer.

    Moin zusammen,

    ich benutze jetzt seit ungefähr einer Woche NixOS.

    Die ersten Tage waren noch richtig spannend: System kennenlernen, configuration.nix aufräumen, Module bauen, Flakes aktivieren, Git einrichten, Aliases basteln, Hyprland/Noctalia sauber einbinden und nebenbei herausfinden, ob NixOS eigentlich ein Betriebssystem oder ein sehr gut getarnter Logiktest ist.

    Aber jetzt?

    Jetzt läuft das Ding einfach.

    Kernel-Update? Läuft.
    NVIDIA? Läuft.
    Hyprland? Läuft.
    Upgrade? Neue Generation gebaut, getestet, gebootet, fertig.
    Und falls doch mal was kaputtgeht, liegt daneben einfach die alte Realität im Bootmenü und wartet entspannt darauf, wieder benutzt zu werden.

    Und genau das ist irgendwie mein Problem:

    Es brennt nichts.
    Es explodiert nichts.
    Kein spontaner TTY-Bossfight.
    Kein „Warum ist mein Desktop weg?“-Morgenritual.

    Bei anderen Systemen fühlt sich ein kaputtes Update manchmal an wie ein kleiner Wohnungsbrand.
    Bei NixOS ist es eher:

    Zitat

    „Diese Realität war doof. Ich nehme die davor.“

    Und ja, objektiv ist das natürlich großartig.
    Subjektiv sitze ich aber davor und denke mir:

    Zitat

    „Das ist ja sterbenslangweilig. Wo ist das Drama? Wo ist das Feuer? Wo ist diese fiese Linux-Schadensfreude?“

    Ich weiß, ich bin noch ziemlich neu in der Linuxwelt und finde die ganzen verschiedenen Distros, Konzepte und Möglichkeiten immer noch mega spannend. Vielleicht liegt es auch genau daran, dass ich ein funktionierendes Linux-System auf Dauer irgendwie langweilig finde. Da ist plötzlich kein Kampf mehr, sondern nur noch Betrieb.

    Also meine ernsthaft halb-ernste Frage:

    Bin ich einfach GAGA im Kopf, oder gibt es noch andere Menschen, die ein funktionierendes Linux-System auf Dauer auch irgendwie langweilig finden? 😅

    Falls euch solche halb-chaotischen Erfahrungs-/Gedankenposts im Forum nerven, sagt es ruhig. Dann lasse ich sowas künftig lieber. 😄

    OMG!!! Ich feier diesen Bericht gerade abgöttisch! 🤣

    BSD ist jetzt zwar nichts, was mich persönlich direkt anfixt — wobei, FreeBSD-DNA steckt ja eh schon in meiner PS5. xD
    Und da läuft’s scheinbar sogar besser als auf manchem Desktop-PC. :grinning_face_with_sweat:

    Aber Fehlermeldungen gibt’s halt überall. Vor allem, wenn Kiru irgendwo die Finger dran hat. Dann ist das kein Betriebssystemtest mehr, sondern ein Belastungstest für die Realität. :exploding_head:

    Spaß beiseite: Genau solche Erfahrungsberichte liebe ich. Nicht trocken runtergeschrieben nach dem Motto „Installation lief, Paketmanager macht Paketmanager-Dinge“, sondern mit echten Eindrücken, kleinen Stolperfallen, Humor und diesem schönen „ich hab’s einfach mal ausprobiert“-Gefühl.

    Danke für diesen herrlich erfrischenden Eindrucksbericht zu GhostBSD.
    Hat richtig Spaß gemacht zu lesen. Love it! 👍

    finde das hat nix mit Neu oder Umsteiger zu tun, ist hat so bei mir, mach zwar viel oder gut fast alles mit den bordeigenen Mitteln ......find ich das nicht mach ich mich halt mal so auf die Suche....:grinning_squinting_face::grinning_squinting_face:

    Ja, da habe ich mich am Ende wohl etwas zu sehr auf Ein- bzw. Umsteiger fixiert, weil ich in Sachen Linux selbst noch ziemlich grün hinter den Ohren bin. 😅

    Am Ende ist es wahrscheinlich einfach persönlicher Workflow. Der eine macht fast alles mit Bordmitteln, der nächste nutzt extra Tools, und wieder jemand anderes schaut eben lieber mal klassisch im Browser nach.

    Nein, natürlich nicht. Ich habe mal einem Linux eingerichtet, der hatte ausschliesslich Windows Software drauf und war glücklich. Warum nicht? Der fand das total toll, dass er so ziemlich alles seiner Software einfach weiter betreiben konnte.

    Es ist ja auch eigentlich bequem, sich die Software auf diesem Weg zu laden. So macht man das ja auch beim AmigaOS. Ich finde es einfach schön, wenn ich da eine Zeile eintippe oder in Pamac schaue und es direkt installieren kann. Gerade in den offiziellen Repositories wo man relativ sicher sein kann, dass man das bekommt, was man auch haben will (Chip *hust*). Aber prinzipiell sehe ich darin keinen wirklichen Nachteil.

    Ja, da bin ich voll bei dir.

    Viele Wege führen nach Rom. Die einen sind schön gepflastert, die anderen etwas holpriger, aber am Ende kommt man meistens trotzdem an.

    Gerade als Umsteiger hat man halt noch alte Routinen drin. Wenn es funktioniert und man grob weiß, was man da tut, sehe ich da auch kein Drama.

    Arch und Anime … Irgendwie sieht man das so oft zusammen.

    Ja, Arch und Anime sind irgendwie so eine natürliche Linux-Unterart geworden. :grinning_squinting_face:

    Arch zieht Bastler und Ricing-Leute an, Anime liefert die Optik, und irgendwo zwischen AUR, Hyprland, Fastfetch und Waifu-Wallpaper entsteht dann sowas wie Nyarch.

    Eigentlich hat Nyarch nur laut ausgesprochen, was bei vielen Arch-Setups sowieso schon heimlich passiert.

    Wenn man meine eigenen Setups sieht, merkt man wahrscheinlich auch recht schnell, dass ich optisch nicht gerade weit weg von Anime-/Otakukram bin. :grinning_squinting_face:

    Ich mag diesen Stil einfach: Wallpaper, Farben, Bootscreen, Terminaloptik, kleine Details im Desktop — wenn das zusammenpasst, fühlt sich ein System für mich direkt mehr nach „meins“ an.

    Was ich aber spannend finde: Distros, die diesen Anime-/Weeb-/Otaku-Vibe wirklich von Haus aus leben, kenne ich gar nicht so viele.

    Spontan fallen mir eigentlich nur ein:

    Nyarch – ganz klar Arch für Weebs.

    PikaOS – eher Gaming-/Debian-Schiene, aber vom Vibe her für mich irgendwo in der Ecke.

    Ultramarine – Fedora-basiert, nicht direkt Anime-Distro, aber mit genug Meme-/Community-Charakter.

    Wenn jemand noch mehr Distros kennt, die sowas wirklich von Haus aus mitbringen: immer her damit. :grinning_squinting_face:

    Ich finde solche Projekte irgendwie charmant, auch wenn ich sie am Ende meistens nicht dauerhaft nutzen würde.

    Was heisst rückständig? Wenn es doch für dich funktioniert, ist doch alles prima. Ich finde es bei Umsteigern aber so witzig, wenn die Windows Like auf die Homepages gehen, sich die exe oder msi ziehen und sich dann wundern, warum es nicht geht. Oder schlimmer, wenn da von Hause aus schon Wine installiert ist, wenn es dann eben doch geht. Besonders schön, wenn sie etwas über Chip laden und dann noch deren hauseigenen Installer nutzen, der ja so gerne noch extra Zeugs installiert.

    Ich denke, man kann es diesen Usern gar nicht verdenken. Solche Routinen brennen sich einfach irgendwann ins Muskelhirn ein. 😅

    Früher war das unter Windows ja völlig normaler Alltag: Webseite auf, ".exe" oder ".msi" laden, installieren, fertig. Das hat lange genug auch einfach funktioniert. Heute hast du, wie du schon sagst, leider oft noch irgendeinen Beifang/Bloatware-Kram dabei. Wieder ein Punkt mehr gegen Windows. 😅

    Ich war selbst noch bis Anfang Januar Windows-Nutzer, seit ungefähr 97, angefangen mit Win95. Vielleicht lande ich genau deshalb bei Linux auch immer wieder im Browser auf der Repository-Seite. Alte Gewohnheiten sterben langsam. 🤣

    Für mich persönlich ist Secure Boot eher nervig als hilfreich, weil ich auf meinem privaten Rechenknecht ständig Distros teste, externe Systeme boote und mit Bootloadern herumspiele. Wichtige Daten liegen da auch nicht wirklich drauf, also ist der praktische Nutzen für mich überschaubar.

    Deshalb bei mir: kein Secure Boot. 😅

    Ich verstehe aber völlig, warum es gerade bei mobilen Geräten auch privat sinnvoll sein kann. Wenn ein Laptop öfter unterwegs ist oder man generell möglichst wenig Angriffsfläche beim Booten haben will, sieht die Sache schon wieder anders aus.

    langsam werde ich schwach - mit NixOS komme ich immer besser zurecht


    mit Software-Store

    Ja, wenn NixOS erstmal klick macht, wird’s plötzlich richtig spannend. 😅

    Man kann es sauber über Config, Flakes und Home Manager bauen — oder erstmal ganz normal nutzen.

    Gerade praktisch finde ich:

    "nix profile install nixpkgs#paketname" → wenn etwas bleiben soll

    "nix run nixpkgs#paketname" → wenn man es einfach mal starten will

    "nix shell nixpkgs#paketname" → wenn man ein Tool nur kurz testen möchte.

    Das macht NixOS für mich so interessant: Man muss nicht alles sofort fest ins System nageln, sondern kann viel ausprobieren, ohne sich direkt das System vollzumüllen. Man sollte nur ab und zu die Garage aufräumen — Garbage Collection lässt grüßen. 😄

    Dazu kommen noch Software-App und Flatpaks, wenn man es bequem mag. Man muss also nicht erst den ganzen Maschinenraum verstehen, nur um den Lichtschalter zu benutzen.

    Ich bin gestern über eine Distro gestolpert, bei der ich gleichzeitig lachen und nicken musste:

    Nyarch Linux

    Kurz gesagt:

    Arch Linux, aber für Weebs. :grinning_squinting_face:

    Ja, das Ding gibt es wirklich. Und ja, es nimmt den Anime-/Otaku-Winkel ziemlich ernst. Nyarch ist im Kern natürlich keine komplett neue Linux-Welt, sondern eine Arch-basierte Distribution mit eigener Optik, eigenen Tools und sehr klarer Zielgruppe.

    Also nicht:

    Zitat

    „Wir sind die seriöseste Enterprise-Lösung für produktive Arbeitsumgebungen.“

    Sondern eher:

    Zitat

    „Hier ist Arch, aber mit Catgirls, Anime-Optik und Nyaa-Energie.“

    Und ganz ehrlich? Als kleiner Otaku-kun mit Linux-Schaden hat mich das natürlich direkt angesprochen. :grinning_squinting_face:


    Was direkt auffällt: das GRUB-Theme

    Was mir sofort positiv aufgefallen ist, war das GRUB-Theme. Das ist wirklich hübsch gemacht. Nicht nur irgendein Wallpaper ins Bootmenü geklatscht, sondern es wirkt schon wie Teil des Gesamtkonzepts. Wenn man schon eine Weeb-Distro baut, dann bitte auch konsequent ab Bootloader.


    Der Nyarch Assistant

    Der spannendere Punkt ist für mich aber der Nyarch Assistant.

    Das ist kein komplett neu erfundener KI-Assistent, sondern ein Fork von Newelle. Newelle ist ein Linux-AI-Assistent, der ursprünglich nicht speziell für Nyarch gebaut wurde. Nyarch hat daraus eine eigene Version gemacht, optisch und funktional stärker auf das Anime-/Weeb-Konzept angepasst. Auf GitHub wird NyarchAssistant auch ziemlich direkt als „Nyarch Linux Assistant (Newelle Fork)“ beschrieben.

    Und das finde ich eigentlich ziemlich interessant.

    Weil die Idee dahinter nicht nur ist:

    Zitat

    „Hier ist ChatGPT, aber mit Animebild.“

    Sondern eher:

    Zitat

    „Wir bauen einen Linux-Assistenten ins System ein, der zu dieser Distro passt.“

    Der Nyarch Assistant wirkt also wie eine Mischung aus Linux-Helfer, Chatbot, Systembegleiter und Anime-Maskottchen. Je nach Version und Setup kann er mit lokalen oder externen Modellen arbeiten, Ollama wird erwähnt, es gibt Erweiterungen, Websuche, Dateiverwaltung, teilweise sogar Dinge wie VRM-/3D-Modell-Support, Call Mode, Wakeword, Memory/RAG-Kram und solche Spielereien.

    Natürlich muss man da realistisch bleiben.

    Das ist nicht plötzlich Jarvis.
    Und es ersetzt auch nicht eigenes Denken, Terminal, Wiki oder Fehlersuche.

    Aber als Konzept finde ich das schon ziemlich cool. Gerade weil Linux-Anfänger oft vor dem Problem stehen:

    Zitat

    „Ich weiß nicht mal, was ich fragen soll.“

    Ein eingebauter Assistent kann da zumindest eine Einstiegshilfe sein. Nicht perfekt, nicht magisch, aber als Begleiter im System schon irgendwie charmant. Vor allem, wenn er nicht trocken wie ein Enterprise-Support-Bot wirkt, sondern komplett in diese Anime-Distro-Identität eingebettet ist.

    Gleichzeitig gibt es natürlich bessere und flexiblere Wege, wenn man ernsthaft lokale KI nutzen will. LM Studio, Ollama direkt, Open WebUI, eigene Distrobox-Setups und so weiter. Der Nyarch Assistant ist für mich weniger der technisch beste KI-Weg, sondern eher ein Teil des Gesamterlebnisses.

    So nach dem Motto:

    Zitat

    „Wir bauen nicht nur Arch mit Anime-Wallpaper, wir geben der Distro gleich noch eine kleine digitale Begleiterin mit.“

    Und ja, das ist irgendwo absurd.

    Aber auch ziemlich passend. :grinning_squinting_face:


    Catgirl Downloader und andere Eigenheiten

    Dazu kommen noch andere eigene Tools, zum Beispiel ein Nyarch Updater und sogar ein Catgirl Downloader.

    Braucht man das?

    Nein.

    Ist das fragwürdig?

    Natürlich.

    Passt es zur Distro?

    Leider ja. :grinning_squinting_face:

    Und genau das ist für mich der Punkt: Nyarch weiß ziemlich genau, was es sein will. Es versucht gar nicht erst, die perfekte Distribution für alle zu sein. Es ist eine Nischendistro für Leute, die Arch mögen oder ausprobieren wollen und gleichzeitig Anime-/Meme-Optik feiern.


    Unter der Haube bleibt es Arch

    Unter der Haube bleibt es aber natürlich Arch. Das heißt: Rolling Release bleibt Rolling Release. Wenn etwas kaputtgeht, hilft einem am Ende nicht das Catgirl, sondern trotzdem Terminal, Wiki und ein bisschen Hirn.

    Als ernsthaftes Hauptsystem würde ich Nyarch persönlich eher nicht nehmen. Dafür ist es mir zu speziell und zu sehr Spaßprojekt. Mein Daily bleibt da eher CachyOS beziehungsweise langfristig vielleicht NixOS.

    Aber als Kuriosität, Spielwiese oder einfach als „Ich will mal sehen, wie weit man Arch in Richtung Anime drehen kann“-Experiment finde ich Nyarch ziemlich cool.


    Mein Fazit

    Braucht die Welt Nyarch?

    Wahrscheinlich nicht.

    Ist es trotzdem schön, dass es sowas gibt?

    Irgendwie ja.

    Linux muss nicht immer nur ernst, trocken und vernünftig sein. Manchmal darf eine Distro auch einfach sagen:

    Nyaa. :grinning_squinting_face:

    Das sieht schon ziemlich nice aus.

    Vor allem in Verbindung mit Bazzite in der KDE-Version oder allgemein mit Systemen, die eher für Handhelds, oder den Betrieb am heimischen Fernseher gedacht sind, finde ich so einen Bigscreen-/TV-Modus ziemlich spannend.

    Für einen normalen Desktop ist das vielleicht eher nice to have, aber für Couch-Betrieb mit Controller ergibt das für mich richtig Sinn. Steam Big Picture deckt natürlich schon viel ab, aber wenn die Oberfläche selbst stärker auf große Bildschirme ausgelegt ist, wirkt das Gesamtpaket gleich deutlich runder.

    Ich stelle mir das ziemlich gut vor: kleiner Mini-PC am Fernseher, Bazzite KDE drauf, Controller verbunden und dann Steam, Streaming, Emulatoren oder Medienkram bequem vom Sofa aus nutzen.

    Ich glaube, ich brauche langsam doch einen Mini-PC, der meiner PS5 Gesellschaft leistet. :grinning_squinting_face: