Beiträge von kangatheroo
-
-
Meine wäre:
VOID + Niri + Noctalia
Das System braucht am Anfang etwas Zeit (bis man gelernt hat, mit Dbus richtig umzugehen
), doch es ist logisch.Und was läuft, läuft auch. Und hört nicht auf einmal damit auf.
Einfaches Beispiel: Mein Laptop hängt an einem externen Monitor mit externer Tastatur und Maus.
VOID ist das erste System, das die Tastatur ohne Meckern in Lightdm erkennt.
Beim Start von Linux Mint - und vorher auch Macos - mußte ich das USB der Tastatur erst einmal trennen und dann wieder einstecken, damit die Tastatur lief.
Void ist am Anfang etwas aufwendiger, dafür auf Dauer zuverlässiger.
Zumindest für mich.

Niri und Noctalia: Weil ich das erste Mal im Leben das Gefühl habe, einen Überblick über meine Fenster zu haben. Keine 38 Apps, durch die ich mich mit Alt-Tab durchklicken muss.
Durch die Anordnung auf der Leiste mache ich Sachen auch einfach wieder zu, wenn ich sie nicht brauche (wildes Konzept, ich weiß, aber ich habe es vorher nie umgesetzt).
Außerdem ist Niri mega schnell. Noctalia ist praktisch - hat easyeffects schon direkt integriert (Ich liebe das!) - und ist einfach nicht im Weg.
Vor 6 Monaten wäre meine DE definitiv noch Cinnamon gewesen. Doch seit ich Void mit Niri und Noctalia hier auf "Bare Metal" habe, will ich nix anderes mehr.

-
Ich nutze ja seit ca. 2 Monaten Void (von Armin) mit Niri und Noctalia als meinen Daily Driver.
Diese Woche hatte ich die Anwandlung, noch ein X11 System als Backup zu haben und habe mir in einer 2. Partition Devuan (Peppermint) mit Cinnamon installiert. Immerhin habe ich fast 2 Jahre auf Mint gearbeitet jeden Tag.
Interessant ist wirklich: Ich finde Cinnamon so "unaufgeräumt":
Alle Fenster liegen wild übereinander. Und ich weiß jetzt, was - ich glaube Kirutin - mal sagte: "Ich fühlte mich wie ein Fensterschubser".

Ständig muss man die Sachen sortieren und so.
Als Backup ist das auf jeden Fall gut, doch ich bleibe in der Hauptsache bei VNN.
Hätte mir vor 4 Monaten jemand gesagt, dass ich mal auf wayland umsteige, den hätte ich ausgelacht.

Aber so ist das Leben oft.
Ansonsten ist aber Cinnamon - für mich - immer noch besser als das xfce, was mitkam. Mich macht das wahnsinnig, wenn ich für eine Einstellungen an 3 Orten suchen muss. Da haben xfce und mate auch noch UIX Hausaufgaben.
Klar ist sowas gewachsen und ja, es sind alles "Freiwilligen-Projekte". Darum ist es mega, dass es sie überhaupt gibt.
Doch vor einem "XFCE Wayland" hätte ich mir ein "XFCE aufgeräumt" gewünscht.
Aber ich bin ja auch speziell ...
Noch einen entspannten Sonntag ihr alle!

-
Hey Armin,
DANKE für alles, was Du bis hier hin getan hast - immerhin ist das von Dir gebaute Void mein Daily Driver!

Ganz viel Gesundheit für Dich, Fülle in allen Bereichen und Gottes Segen.
Es ist schade, dass Du Dich zurück ziehst, doch gesund sein / werden geht immer vor.
Und ich freu mich, weiterhin hier in dieser feinen Community zu sein.
Und wie Du gemerkt hast, wir sind hier "nur" eine kleine verrückte Linux-Community, doch Du bist nie alleine!
Von Herzen alles Liebe!
André
-
Ich habe mir die letzten Wochen Void mit Niri und Noctalia 5 eingerichtet - und bin ziemlich begeistert.
Ja, Niri hat eine Lernkurve, aber - gütige Spaghetti Aglio Olio - was für ein flüssiges und schnelles System. Heidewitzka!

Und ich habe die Noctalia Shell auch farblich so angepasst, dass es mit meinem Hintergrund Bild passt. Also ja, ich glaube, hier fühle ich mich richtig wohl!

-
Aber will ich das? Ich möchte nicht rumfrickeln.
Ich verstehe total, wenn Du nicht rumfrickeln willst. Manchmal will man einfach ein System das läuft.
Nur da hat Dich jemand bei der Auswahl Deiner Distro schlecht beraten (oder Du bist vor den falschen Youtube Kanal gerannt):
Arch ist von Haus aus eine "Frickel-Distro".
Sie nennt sich nicht umsonst "Bleeding edge" - also der Vorsprung so weit vorne, dass es blutet.
Da kommen mit Updates Pakete mit, die Dir das System zersägen können.
Und wenn Du dann nicht weißt, wie Du das zurück frickelst, dann hast Du ein System, das nicht mehr läuft.
Noch mal, es ist okay, nur User zu sein. Bin ich zu 98% auch.
Doch dann machen Distros wie Linux Mint zum Beispiel viel mehr Sinn.
Ich nutze das seit 1,5 Jahren aktiv jeden Tag. Das hat einfach jeden Drucker und Scanner von selbst installiert, den ich da dran geworfen habe. Ich brauchte keine Treiber runterladen, nix. Das läuft einfach.
Du hast das größte Software Archiv ever - Mint ist schon riesig UND Du kannst alle debian Pakete nutzen.
Und: Da gibt es auch keine Updates, die Dir was zerhageln können.
Und wie wir ja einstimming in diesem Beitrag hier festgestellt haben: Am Ende ist die Distro ziemlich egal, wenn Du Dir mal Deine DE eingerichtet hast.
Es gibt im AUR keine Prüfung der hochgeladenen Pakete, weil das AUR kein Teil von Arch ist.
Es ist ein User Repository.
Da kann Onkel Helmut was programmieren und hochladen, wenn er lustig ist.
Du kannst Dir das AUR vorstellen, wie eine Linksammlung von kleinen Internet-Seiten, wo jeder seine eigene Software bastelt.
Und solch kritische Sachen wie 1Password würde ich persönlich IMMER von den Entwickler Seiten runter laden.
Denn Du weißt nie, was jemand da vielleicht noch mit reinprogrammiert.
Klar ist auch offizielle Software nicht immer 100% sicher, aber die Chance ist viel kleiner, dass da jemand zum Beispiel alle Deine Passwörter abgreift.
Darum wäre ja dann Mint - oder auch Fedora die viel bessere Wahl: Es gibt offizielle Pakete.
Denn nicht jeder mag sich eigene Pakete bauen. Verstehe ich total.
Doch wenn wir Anwender sind, sollten wir auch eine Anwender-Distro nehmen.
Sonst fahren wir mit einem F1 Auto zum Supermarkt und fragen uns, warum alle 300km irgendwas im Motor ersetzt werden muss.

Und ansonsten - egal, wie viel hate MacOs bekommt (ich bin ja selbst auch gewechselst von Mac zu Linux):
Was die Sicherheit (nicht die Privatsphäre) angeht, findest Du kaum ein sicheres Betriebssystem. Und da gibt es wirklich ALLE Software. Mit brew dann auch die Nerd-Sachen, wenn man will.
MacOs ist das ultimative "Anwender-OS".
Ansonsten läuft man mit Mint oder auch Fedora als reiner Anwender ziemlich gut.
Und Fedora kann mit wayland ja auch das ganze Chi-Chi, was immer alle so schick finden.

Nicht traurig und ratlos sein - sondern schauen:
Was will ich mit meiner Distro machen - und dann eine wählen, die für Dich Sinn macht.
Und dann ein fröhlicher Linuxer sein!

(Oder ein Mac-User wer weiß)
-
Nicht wegen Optik oder Effekten, sondern wegen diesem Scrolling-/Fließband-Prinzip. Fenster liegen eher auf einer fortlaufenden Arbeitsfläche, durch die man sich bewegt. Das ergibt für mich bis heute Sinn, passt aber nicht ganz zu meinem normalen Workflow.
Danke Dir für Deinen ausführlichen Einblick!
Grade das Thema Workflow fand ich spannend, darum danke für Deinen Einblick.Das heißt, dass KDE für Deinen Workflow mehr Sinn macht, richtig? Also doch das "klassische" Fenstermanagement mit "Einschnappen"?
Ich sehe immer wie hübsch Niri und Noctalia aussehen in Videos - ich frage mich dann immer nur wie der workflow damit aussieht. Ich muss aber auch zugeben, ich bin auch schon an hyperland gescheitert. Mich hat das wahnsinnig gemacht, dass der meine Fenster immer umorganisiert hat.
Was gut war, ich habe da Tastenkürzel für ALLES zu schätzen gelernt - und das dann in meine DE mit übernommen.Ich setze mir vorsichtshalber derweile mal ein zweites Linux System mit Void-Linux und Gnome auf.
Das mit dem Angriff tut mir echt leid - aber VOID aufsetzen ist immer eine gute Idee! Ist meiner Meinung nach eh eine der besten Distros im Moment.
Braucht Einarbeitung klar - aber braucht Arch ja auch. Dafür ist Void so wunderschön "sauber". Alles funktioniert, wie es soll.
Wenn man es richtig eingerichtete hat natürlich. Mit "Gschlamperl" kommt man bei Void nicht durch.
Doch wenn es läuft, läuft es richtig. Mein totaler Favorit UND dann noch frei von systemd.
Das AUR ist nicht die Arch Repo, sondern eher der wilde Westen. Da macht jeder, was er will. Manchmal ist das Bier billig und vielleicht gibt es sogar manchmal auch Gold zu finden. Aber es fliegen halt auch hin und wieder die Kugeln.
Ich persönlich lade zum Beispiel die Chrome basierten Browser Brave Origin und Thorium am Liebsten direkt von den offiziellen Github Seiten runter. Thema opsec und so.

-
Ich habe da mal eine Frage an alle Niri / Noctolia Nutzer (Kirutin ich schaue zu Dir!
)
Was genau ist es, dass Euch hier reizt? Ist es die Optik? Die Effekte? Das Arbeiten am "Fließband"?
Also was macht den Workflow so anders / besser? *neugierig bin* -
Ich bekomme beim Clonen eine Fehlermeldung:
Fehler: RPC fehlgeschlagen; HTTP 500 curl 22 The requested URL returned error: 500
Schwerwiegend: Flush nach Auflistung der Referenzen erwartetÄnderst Du grade was am Store?

Beim letzten Mal hat das super funktioniert. Danke Dir!
-
Ich möchte hier auch noch mal eine Lanze brechen für Bunsenlabs.
Ich habe das auf einem 2011 (!) Macbook Pro, der als Audio-Streamer dient (Tidal) - und man kann damit sogar richtig flott Sachen im Internet erledigen, wenn man will, oder youtube Videos schauen, ohne dass das Macbook abhebt.
Ich fands so gut, dass ich mal versucht habe, die Bunsenlabs Repos auf devuan drauf zu setzen. War von weniger Erfolg gekrönt ...

Aber Bunsenlabs ist die beste Umsetzung von openbox, die ich bis jetzt gesehen habe. Das ganze System ist durchdacht und - läuft einfach. (Bunsenlabs ist ein schlankes debian Derivat)
Vorher hatte ich auf dem Macbook fatdog64, was auch irre schnell ist - nur durch Slackware Basis war das mit dem installieren von zusätzlicher Software nicht ganz so einfach. Zumindest für mich.

-
Welche Plugins denn so zum Beispiel? (Nutze easy effects auch - aber im Moment nur für Kopfhörer Tuning
) -
Ganz doofe Frage, wenn ich das Verzeichnis:
/usr/local/bin/software/
lösche, ist der alte Store ganz weg und ich kann den neuen installieren. Rischtisch?Gibt es irgendwo noch eine config Datei, die sich gemerkt hat, was der Store installiert hat? Wäre ja eigentlich cool, wenn der das noch wüßte? Oder scannt er eh das System?
Und: Wichtige Frage: Kommt eine Update Funktion auch für den Store? Das wäre mega!

Und: Wäre cool, wenn man wählen könnte, ob man das Tray Script auch automatisch haben will - ich habe schon den Octo da oben drin und jetzt 2.

Insgesamt MEGA Arbeit von Dir - DANKE!
-
Du bist doch damit angefangen - von wegen allererste Stunde und so ... Ich habe Dir ja immerhin keine Turing-Maschine untergejubelt.

2 Jahre alter Laptop dürfte für cachy eigentlich kein Problem sein - aber manchmal gibt es Kombinationen, die passen einfach nicht. Doch wenn Du zu Arch zurück willst, mein Tipp: Artix. Denn früher oder später willst Du auch kein Systemd mehr. Und dann bist Du schon direkt richtig abgebogen - anstatt in 4 Monaten noch mal alles zu machen ...

Horido und gute Nacht!
-
Void ist halt ein bisschen anders - mit seinen Systemlinks und auch der Art, wie man Pakete installieren kann - aber es ist ziemlich stabil. Und alles was, was zickt, liegt nicht an Void, sondern entweder an der Nase vor dem Rechner (das wäre dann ich
) - oder an einem echten Bug im Programm.Ich habe Void im Moment noch auf einer externen SSD, die ich an meinen Rechner anhängen kann. So hab ich mein Mint, das stabil läuft, bis ich bereit bin, mein Void dann komplett rüber zu ziehen.
Wenn Du diesen Weg gehen willst, nur Obacht: Mint bootet MIT Secure Boot - Void aber ohne. Und die beiden können auch nicht das jeweils andere.
Ja, man kann Void quasi nach signieren, aber soweit bin ich noch nicht gekommen.
Mit dem Software Store vom Armin (vor allem jetzt mit der Nix Intergration) ist auch der Software Fundus für Void erheblich gewachsen.
Liebe Grüße nach Berlin!
(So alt bin ich noch nicht, hab schon mit nem C64 angefangen. Nicht mit Lochkarten.
) -
Oft liegt es wirklich an der DE, wie das System mit mehreren Monitoren klarkommt. Ich hatte mit Mint Cinnamon nie Probleme - und jetzt ganz neu mit Void Cinnamon auch nicht. Ich nutze statt dem normalen X11 Xlibre. Ob das hilft weiß ich nicht. Es funktioniert auf jeden Fall.
Wenn Du schon Spaß an Arch hast, könnte Void Dir gefallen - ansonsten gibt es natürlich auch noch Artix. Damit habe ich allerdings noch keine Erfahrungen.Allerdings ist die Antwort auf die erste Frage in der FAQ schon ziemlich gut.

-
Ja, ich glaube, er in seiner Begeisterung das Ubuntu bei den RPMs noch nicht ersetzt - was ich aber mega finde, er stellt auch den Source Code zur Verfügung - so dass jeder selbst bauen kann, egal, auf welchem System. Und auf Mint läuft das Ubuntu deb schon mal hervorragend.

-
Ich habe gestern was gefunden und bin total aus dem Häuschen!

Wer in RAW fotographiert, weiß um die Problematik auf Linux - Raw Therapee ist nicht nur Name sondern eine Vorschau auf das, was man braucht ...
und Darktable ist für mich (!) einfach zu Windows.
Darum hab ich mir 2 leckere Hefeweizen gefreut, als ich das hier gefunden habe:GitHub - CyberTimon/RapidRAW: A beautiful, non-destructive, and GPU-accelerated RAW image editor built with performance in mind.A beautiful, non-destructive, and GPU-accelerated RAW image editor built with performance in mind. - CyberTimon/RapidRAWgithub.com
Diese Software ist modern, funktioniert (!) und liefert wirklich gute Ergebnisse!
Meine Linux Welt ist grade wieder ein riesiges Stück besser geworden.
(Luminar 4 war ein Grund, warum ich meinen Mac immer mal wieder angeworfen hab)
Wollte ich unbedingt teilen. -
Ansonsten ist der "Brave Origin" auch sehr zu empfehlen - auf Linux sogar kostenlos!

-
Die Pinguin-ISO scheint bei Void aber wirklich eine starke Arbeit zu sein. Da muss man Herrn Pinguin schon Respekt lassen, gerade weil Void als Basis ja eher konsequent und nüchtern ist. Wenn jemand daraus eine gut nutzbare ISO baut und sich da so reinhängt, ist das schon ziemlich cool.
Ja, das macht es wirklich extrem einfach, Void zu installieren, direkt aus der Live Umgebung. Und man kann während der Installation aus ganz vielen DEs wählen - ob man Pipewire schon möchte, also ja, da steckt wirklich viel Mühe und auch Gedankenenergie drin!
Ja, das mit dem ehrlich und schnell empfinde ich bei Void genau so. Entweder läuft es wirklich - oder eben gar nicht, aber dann hat man die Chance nachzubessern!
Und ohne KI wäre ich bei den Templates wahrscheinlich nie so schnell vorwärts gekommen - wobei Du total Recht hast: Immer das eigene Gehirn eingeschaltet lassen, weil die KI auch gerne Sachen einfach erfindet. Und dann völlig überzeugend so tut, als hätte sie mega recherchiert. 
Devuan-Netinstall mit Netzwerk und i3 von Hand klingt genau nach dieser Sorte „ich wollte Linux installieren und plötzlich baue ich mir ein kleines Betriebssystem aus Zahnstochern und Hoffnung“. 😄
Ja, das trifft es - ich bastel mir was mit Spucke und Tüddeldraht. Ich habe auf diesem alten Macbook jetzt Bunsenlabs drauf - und das ist auch wirklich fix. Und es läuft schon.

-
Warum führt das zu Problemen, wenn man zu viele Flatpaks hat? Ich nutze auch lieber die Sachen aus den Repos - aber ich bin neugierig!
