Kubuntu 26.04: Ich wollte nur kurz Hallo sagen

  • Ich wollte nur mal wieder meinen alten Freund Kubuntu besuchen, aber scheinbar ist er in der neuen Version 26.04 LTS etwas altersschwach geworden, oder vielleicht doch nicht?

    Anfangs lud er mich noch freundlich mit einem hübschen SDDM-Loginfenster ein und zeigte mir mit dem Startscript entspannt, wo alles liegt, damit ich mich wie zu Hause fühle.

    Dann wollte ich mich langsam einrichten, habe die Taskleiste nach rechts verschoben und wollte nur mal kurz ins Terminal schauen.

    Kubuntu fand das offenbar nicht so lustig und bekam direkt einen grafischen Kollaps.

    Na gut, dachte ich, kann ja mal passieren. Also ab ins TTY und SDDM einmal neu starten. Klang logisch, so als erste Hilfemaßnahme.

    Blöd nur: Der Bildschirm war komplett eingefroren.

    Das Schöne daran war, dass die Musik im Browser noch ganz entspannt weiterlief.

    Naja, dann eben kein TTY, sondern Wiederbelebungsmaßnahmen:

    Code
    ALT + Druck + R E I S U B

    Also eine sanfte Herz-Brust-Massage für Linux-Systeme.

    Soweit, so gut. Nach dem mehr oder weniger sanften Reboot kam Kubuntu scheinbar wieder zu sich. Das SDDM-Fenster lächelte mich wieder freundlich an.

    Aber als Kubuntu dann erneut die Augen öffnete, bekam es scheinbar direkt wieder einen Herzkasper.

    Ich meine, ich bin ja nicht besonders hübsch, aber so schlimm, dass man bei meinem Anblick gleich grafisch kollabiert, nun auch wieder nicht.

    Okay, also Versuch Nummer zwei:

    Aufstehen, quer durchs Zimmer zum Rechner gehen und ihn mit der Holzhammer-Methode neu starten.

    Der Reboot lief normal durch, SDDM lächelte wieder freundlich, Kubuntu machte die Tür auf, ich winkte leicht genervt mit dem Holzhammer — und scheinbar verstand Kubuntu, was ich ihm damit sagen wollte.

    Denn dann haben wir uns wieder nett unterhalten.

    Bis ihm wieder schwarz vor Augen wurde.

    Also zum dritten Mal Erste Hilfe leisten.

    Danach habe ich Kubuntu kurzerhand ins CT geschleppt und fachmännisch diagnoszitiert:

    Code
    journalctl -b -1 --no-pager | grep -Ei "kwin|plasma|sddm|drm|nvidia|nouveau|gpu|wayland|x11|segfault|crash|failed|error|xid"

    Befund:

    Nicht Kubuntu war krank.

    Es war mal wieder der Kiru vor dem Monitor, der davon ausging, dass bei Kubuntu die NVIDIA-Treiber automatisch installiert werden wie bei Ubuntu.

    Also Grafikkartentreiber nachinstalliert — und siehe da:

    Kubuntu ist wieder der stabile Kumpel von nebenan.

    Immer wieder herrlich zu sehen, dass der alte Spruch stimmt:

    Nicht immer ist das System schuld. Manchmal sitzt das Problem auch einfach davor... vor allen Dingen, wenn diese Person Kiru heißt!:rolling_on_the_floor_laughing:

    PS: Immer schön darauf achten, die richtigen Grafikkarten-Treiber zu benutzen. :grinning_face_with_sweat:

    Grüße aus der Kommandozentrale ✨
    in der NixOS schnurrt, Hyprland Fenster jongliert, Noctalia alles in hübsches Licht taucht — und irgendwo ein alter Build nervös Kaffee trinkt, sobald ich das Terminal öffne und „ich teste nur kurz was“ murmel.

    Meine Hardware

    Main Rig (2020): Ryzen 7 3700X · 32 GB RAM · RTX 4070 · 1 TB NVMe + 2 TB WD Extern SSD · NixOS · Hyprland/Noctalia
    Oldguy Lappy (2011): AMD A8-3510MX · 8 GB RAM · Radeon HD 6620G/66xxM · 750 GB HDD · Debian 13 · Hyprland/Noctalia

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