Beiträge von Kirutin

    Ich mag es wenn 2 Desktops gleichzeitig installiert sind. Da sind mir oft zuviele Programme doppelt installiert. Also 2 Dateimanager etc. pp

    Ich nehme mal an, du meinst „nicht magst“. 😄

    Und genau da liegt der Reiz an Niri + Noctalia: Es bringt dir keinen kompletten zweiten Desktop mit zig Doppelprogrammen ins System.

    Kein zweiter Dateimanager, kein ganzer DE-Rucksack und keine drei Einstellungsapps – wobei man fairerweise sagen muss, dass Niri dafür auch eher klassisch über die Config-Datei eingestellt wird und nicht bequem per GUI.

    KDE bleibt dann aber installiert, oder?

    Ja, KDE bleibt installiert.

    Niri + Noctalia wird nur zusätzlich daneben installiert. Du bekommst dann im Login-Manager einfach eine weitere Sitzung zur Auswahl.

    Wenn du es später wieder entfernst, fliegt nur Niri/Noctalia plus deren Config raus. Der Login-Manager-Eintrag verschwindet dabei auch automatisch.

    KDE sitzt dabei weiter auf dem Sofa und trinkt geduldig seinen Kaffee. ☕🐧

    Nein. Ich habe mich damit bisher nicht beschäftigt. Wüsste nicht mal, wie ich es installiert bekomme. 😉

    Niri & Noctalia installieren geht fix. Wenn das System schon mit KDE/Wayland läuft, ist das in ein paar Minuten erledigt.

    Damit es nicht nervt:

    Erst Pacman & Yay zum Einkaufen schicken:

    Code
    sudo pacman -Syu
    sudo pacman -S niri qt6-wayland
    yay -S noctalia-shell

    Danach kurz prüfen, ob Noctalia grundsätzlich startet:

    Code
    qs -c noctalia-shell

    Wenn Noctalia startet oder zumindest keine „Befehl nicht gefunden“-Meldung kommt, sieht es schon gut aus.

    Anschließend die Niri-Bauanleitung in die richtige Schublade legen:

    Code
    mkdir -p ~/.config/niri
    cp /usr/share/doc/niri/default-config.kdl ~/.config/niri/config.kdl
    head ~/.config/niri/config.kdl

    Wenn head Inhalt ausgibt, ist die Config korrekt kopiert.

    Jetzt Niri mit Noctalia bekannt machen und Polkit als Vermittler danebenstellen:

    Code
    cat >> ~/.config/niri/config.kdl <<'EOF'
    // Autostart: Noctalia + Polkit
    spawn-at-startup "qs" "-c" "noctalia-shell"
    spawn-at-startup "polkit-kde-authentication-agent-1"
    EOF

    Und das war’s schon. Der Testlauf kann starten.

    Ein Reboot wäre sauber, aber wenn wir ehrlich sind: Wer macht das schon? :grinning_squinting_face:
    Ausloggen reicht meistens. Danach im Session Manager Niri auswählen und Niri mit Noctalia testen.


    Wieder entfernen

    Code
    yay -Rns noctalia-shell
    sudo pacman -Rns niri
    sudo pacman -Rns qt6-wayland
    rm -rf ~/.config/niri
    rm -rf ~/.config/noctalia

    Und damit ist der kleine Niri-Noctalia-Ausflug wieder beendet. KDE bleibt sitzen, trinkt Kaffee und tut so, als wäre nichts gewesen. ☕🐧


    Mach mich nicht schwach...:zany_face::1f643:

    Ach was, ich bin unschuldig! 😇
    Niri & Noctalia sind hier eindeutig die Verführerinnen. :face_with_tears_of_joy:

    Aber ab und zu schätze ich auch einfach die Ruhe von KDE Plasma. Gerade auf Kubuntu fühlt sich das momentan ziemlich entspannt an: einschalten, arbeiten, bisschen basteln, fertig.


    So ich bin mal auf CachyOS mit Niri und Noctalia gewechselt. Was soll ich sagen? bisher ist es echt sehr interessant wie das System läuft und wie gut ich mich im Workflow schlage....was mir echt gut gefällt wie schnell alles läuft und wie flüssig ohne murren.....


    habt ihr schon Erfahrungen mit Niri und Noctalia?


    CachyOS ist verdammt gut, läuft stabil und ist mit Snapper praktisch ein Stehaufmännchen!

    Noctalia benutze ich selbst auf meinem System – eine schöne, schlanke Shell mit richtig angenehmem Gesamtgefühl.

    Und Niri ist ein verdammt guter Window Manager mit starkem Maus- und Tastatur-Workflow, und die Workspace-Übersicht ist wirklich ein Träumchen.

    Alles drei kombiniert ergibt in meinen Augen eine richtig runde Kombination.

    Soweit ich weiß: Mit der aktuellen CachyOS-ISO geht keine echte Offline-Installation mehr, weil der Installer Pakete aus dem Netz zieht.

    Wenn vor Ort wirklich kein Internet da ist:

    Entweder vorher von jemandem mit Internet CachyOS installieren lassen und als Rescuezilla-/Clonezilla-Image mitnehmen,

    oder sich von jemandem mit Internet eine passende eigene ISO bauen lassen.

    Alles andere wie Live-ISO auspacken und per Chroot bootfähig flicken geht theoretisch, ist aber eher Linux-Nekromantie als normaler Installationsweg. 😄

    Ja, ich nutze manchmal auch Mousepad (früher Xed) als Editor für Dateien. Je nachdem, wo ich mich grade rumtreibe. Im Terminal ist es gefühlt manchmal schneller.

    Aber vielleicht wirkt das auch so, weil ich alles voll nerdy ohne Maus und klicken mache. :winking_face:

    Das ist ja echt spannend - ich bin mit hyprland nie wirklich warm geworden. Die Optik ist mega, keine Frage! Aber dieser Tiling Zwang hat mich irre gemacht. :winking_face:

    Ja, im Terminal fühlt sich vieles wirklich schneller an, selbst wenn es objektiv vielleicht nur daran liegt, dass man sich wie der Hacker im Hoodie fühlt. 😄

    Bei Hyprland kann ich dich total verstehen. Wenn man Tiling nicht wirklich will, ist Hyprland wahrscheinlich eher hübsche Folter mit Blur-Effekt. Ich mag dieses automatische Fenster-Ordnen inzwischen total, aber das ist definitiv Geschmackssache. Für viele reicht „zwei Fenster nebeneinander auf Tastendruck“ völlig aus. Wenn Cinnamon das sauber kann, warum sich dann mit einem kompletten Tiling-WM prügeln?

    Bei mir ist es eher andersrum passiert: Nach Hyprland fühlt sich Floating plötzlich chaotisch an. Als hätten meine Fenster keine Erziehung genossen und würden einfach machen, was sie wollen. 😄

    Die Pinguin-ISO scheint bei Void aber wirklich eine starke Arbeit zu sein. Da muss man Herrn Pinguin schon Respekt lassen, gerade weil Void als Basis ja eher konsequent und nüchtern ist. Wenn jemand daraus eine gut nutzbare ISO baut und sich da so reinhängt, ist das schon ziemlich cool.

    Aber genau dieses „konsequent“ trifft Void meiner Meinung nach ziemlich gut. Es wirkt nicht unbedingt bequem im klassischen Sinne, aber dafür ehrlich und logisch. Wenn etwas richtig eingerichtet ist, läuft es sauber und schnell. Wenn nicht, dann wird einem auch nicht vorgegaukelt, dass schon irgendwie alles passt — dann sagt Void einfach trocken: nö!

    Und KI dafür zu nutzen finde ich völlig legitim. Gerade bei neuen Konzepten wie runit, Services, Symlinks oder Templates ist das als Sparringspartner echt praktisch. Man darf ihr nur nicht blind vertrauen, sonst erzählt sie einem mit voller Überzeugung hübsch formatierten Unsinn.

    Devuan-Netinstall mit Netzwerk und i3 von Hand klingt genau nach dieser Sorte „ich wollte Linux installieren und plötzlich baue ich mir ein kleines Betriebssystem aus Zahnstochern und Hoffnung“. 😄

    Hahaha! :grinning_squinting_face: Voll erwischt

    Nice, dann bin ich ja scheinbar nicht der Einzige, dem sowas passiert. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Und ja, der Mittelweg könnte vielleicht sein, bei solchen Sachen einfach nicht auf TUI-basierte Editoren wie nano, micro, vim usw. zu setzen, sondern eher auf GUI-Editoren wie Mousepad, Kate, gedit und Co.

    So würde ich als Laie das Problem wahrscheinlich erstmal stumpf lösen: Wenn sich Terminal-Shortcuts und Editor-Shortcuts gegenseitig beißen, dann nehme ich den Editor halt aus dem Terminal raus. Ob das elegant ist, keine Ahnung — aber es klingt nach weniger Kopfschmerzen. :grinning_face_with_sweat:

    Deine Scripts klingen aber richtig cool. Das scheint ein ziemlich entspannter Workflow zu sein. Genau solche kleinen Helfer finde ich super und im Alltag plötzlich Gold wert!

    Ich versuche mich gerade an einem Tiling-KWin-Script, weil ich aktuell Kubuntu benutze und nach zwei Monaten Hyprland fühlt sich klassisches Floating für mich irgendwie an, als würde ständig jemand meine Fenster quer durch den Raum werfen. :grinning_face_with_sweat:

    Und Respekt dafür, dass du Void so entspannt findest. Mein Fehler war damals wahrscheinlich, dass ich es komplett nackig installiert habe und von runit ungefähr so viel Ahnung hatte wie ein Toaster von Quantenphysik. :face_with_tears_of_joy:

    Aber Hauptsache, dir gefällt das System und du hast Spaß dran! :thumbs-up:

    kangatheroo Danke dir für die ausführliche Erklärung, hab ich wirklich gern gelesen.

    Einige Punkte wie Bevormundung und die komplette ARM-Umstellung kann ich gut nachvollziehen. Bei macOS selbst kann ich zwar nicht wirklich mitreden, weil ich nie Mac genutzt habe, aber dieses Gefühl „mein Rechner gehört mir irgendwie nur noch halb“ kenne ich von Windows leider sehr gut.

    Und bei Strg+C musste ich echt schmunzeln. Ich öffne heute noch regelmäßig aus Versehen den Firefox-Seitenquelltext, wenn meine Finger eigentlich nur irgendwas aus dem Terminal in den Browser werfen wollten. 😄

    Danke dir für die Mühe, war echt interessant zu lesen. Ich hoffe, du lebst dich auf Void gut ein — auch wenn es manchmal ein kleines zickiges Biest sein kann.

    Ich wollte nur mal wieder meinen alten Freund Kubuntu besuchen, aber scheinbar ist er in der neuen Version 26.04 LTS etwas altersschwach geworden, oder vielleicht doch nicht?

    Anfangs lud er mich noch freundlich mit einem hübschen SDDM-Loginfenster ein und zeigte mir mit dem Startscript entspannt, wo alles liegt, damit ich mich wie zu Hause fühle.

    Dann wollte ich mich langsam einrichten, habe die Taskleiste nach rechts verschoben und wollte nur mal kurz ins Terminal schauen.

    Kubuntu fand das offenbar nicht so lustig und bekam direkt einen grafischen Kollaps.

    Na gut, dachte ich, kann ja mal passieren. Also ab ins TTY und SDDM einmal neu starten. Klang logisch, so als erste Hilfemaßnahme.

    Blöd nur: Der Bildschirm war komplett eingefroren.

    Das Schöne daran war, dass die Musik im Browser noch ganz entspannt weiterlief.

    Naja, dann eben kein TTY, sondern Wiederbelebungsmaßnahmen:

    Code
    ALT + Druck + R E I S U B

    Also eine sanfte Herz-Brust-Massage für Linux-Systeme.

    Soweit, so gut. Nach dem mehr oder weniger sanften Reboot kam Kubuntu scheinbar wieder zu sich. Das SDDM-Fenster lächelte mich wieder freundlich an.

    Aber als Kubuntu dann erneut die Augen öffnete, bekam es scheinbar direkt wieder einen Herzkasper.

    Ich meine, ich bin ja nicht besonders hübsch, aber so schlimm, dass man bei meinem Anblick gleich grafisch kollabiert, nun auch wieder nicht.

    Okay, also Versuch Nummer zwei:

    Aufstehen, quer durchs Zimmer zum Rechner gehen und ihn mit der Holzhammer-Methode neu starten.

    Der Reboot lief normal durch, SDDM lächelte wieder freundlich, Kubuntu machte die Tür auf, ich winkte leicht genervt mit dem Holzhammer — und scheinbar verstand Kubuntu, was ich ihm damit sagen wollte.

    Denn dann haben wir uns wieder nett unterhalten.

    Bis ihm wieder schwarz vor Augen wurde.

    Also zum dritten Mal Erste Hilfe leisten.

    Danach habe ich Kubuntu kurzerhand ins CT geschleppt und fachmännisch diagnoszitiert:

    Code
    journalctl -b -1 --no-pager | grep -Ei "kwin|plasma|sddm|drm|nvidia|nouveau|gpu|wayland|x11|segfault|crash|failed|error|xid"

    Befund:

    Nicht Kubuntu war krank.

    Es war mal wieder der Kiru vor dem Monitor, der davon ausging, dass bei Kubuntu die NVIDIA-Treiber automatisch installiert werden wie bei Ubuntu.

    Also Grafikkartentreiber nachinstalliert — und siehe da:

    Kubuntu ist wieder der stabile Kumpel von nebenan.

    Immer wieder herrlich zu sehen, dass der alte Spruch stimmt:

    Nicht immer ist das System schuld. Manchmal sitzt das Problem auch einfach davor... vor allen Dingen, wenn diese Person Kiru heißt!:rolling_on_the_floor_laughing:

    PS: Immer schön darauf achten, die richtigen Grafikkarten-Treiber zu benutzen. :grinning_face_with_sweat:

    mir ging es auch so, dann habe ich angefangen Tools für Distros zu machen, seitdem hält sich der Wechseldrang in Grenzen,

    AAAAAAAAAAber NixOS probiere ich auch zur Zeit und.. wie sollte es anders sein, ich fange schon wieder an mir das einfacher machen zu wollen und bin erstmal am scripte erstellen, funktionieren noch nicht so richtig aber das wird schon noch,

    hier mal zum schauen was kommt:

    https://codeberg.org/Pinguin-Nix

    Ja, das ist wirklich so eine gute kleine Distrohopping-Bremse.
    Leider zündet die bei mir noch nicht so ganz. :grinning_face_with_sweat:

    Und Pinguin, ganz ehrlich: Das, was du da rund um NixOS-Onboarding, Flakes, Hardware-Setup und TUI-Store baust, ist für Leute, die mal reinschnuppern wollen, echt Gold wert. Gerade weil NixOS am Anfang schnell wirkt wie ein Logiktest mit Betriebssystem-Funktion. Respekt dafür!

    Ich verstehe die "Neugier" - auf der anderen Seite ist es aber auch unglaublich schön, einfach etwas zu haben, das läuft. Dann kann man nämlich einfach arbeiten. Darum war ich fast 20 Jahre bei Apple. Man konnte einfach arbeiten.

    Was ich aber verstehe, dass man - neben dem laufenden System - noch andere Dinge probieren mag. Das mach ich auch ganz gerne - hab mal versucht, mir ein Devuan Bunsenlabs zu basteln - oder eine Zeitlang einen reinen Netinstall nur mit i3 gemacht. Also ich verstehe den Spaß, aber das ist dann mehr "Hobby".

    Eine produktive Maschine muss einfach laufen. Find ich. :winking_face:

    Ja, den Standpunkt verstehe ich vollkommen. Wenn man auf die Maschine produktiv angewiesen ist, muss sie einfach laufen. Da gibt es für mich auch keine Diskussion.

    Darf ich fragen, was dich nach fast 20 Jahren Apple dann zu Linux rübergezogen hat? Das finde ich tatsächlich spannend.

    Nein, du bist nicht alleine damit. Ich installiere eine Distro, richte alles nach meinem Geschmack ein, finde danach alles super, besser geht nicht und dann zerstöre ich alles wieder weil mich das erreichte langweilt und fange wieder von vorne an.

    Ja, genau das! Genau so geht es mir auch immer.

    Sobald alles läuft und eigentlich perfekt ist, wird es plötzlich gefährlich ruhig. Dann kommt dieser Gedanke: „Was wäre, wenn ich es nochmal ganz anders mache?“ — und schon liegt das System wieder auf dem OP-Tisch. 😄


    Hi,

    wo kann man denn Anfänger freundlich nachlesen, wie man Nix richtig konfiguriert und alles einbindet etc. wie du beschrieben hast. Ich habe vielleicht vor, das ganze auch mal anzugehen. Aber wollte mich vorher etwas einlesen.

    Leider ist NixOS beim Thema „anfängerfreundlich einlesen“ ziemlich trocken, vor allem im deutschsprachigen Raum. Da gibt es nicht diese eine gemütliche Anleitung, die einen komplett an die Hand nimmt — zumindest habe ich keine gefunden.

    Ich bin aber auch eher der Typ: Live-ISO in eine VM werfen, Desktop auswählen und erstmal schauen, was als Erstes explodiert. 😄
    Trotzdem respektiere ich Leute sehr, die sich erstmal einlesen wollen, bevor sie in die Praxis springen. Das ist definitiv das sinnvollere Vorgehen.

    Meine ersten Anlaufstellen wären daher:

    Learn Nix | Nix & NixOS | Nix & NixOS
    NixOS Manual
    NixOS Search
    NixOS Search
    https://nixos.wiki/wiki/Main_Page

    Preface | NixOS & Flakes Book
    nixos-and-flakes.thiscute.world

    https://nix-community.github.io/home-manager/index.xhtml

    Vor allem die Options- und Paketsuche sind extrem hilfreich, wenn einem beim Blick in diese beiden Dateien die ersten Fragezeichen ins Gesicht springen:

    Code
    /etc/nixos/configuration.nix
    /etc/nixos/hardware-configuration.nix

    Die beiden Dateien sind am Anfang praktisch der wichtigste Einstieg in die „Magie“ von NixOS. Wenn man die langsam versteht, wird vieles deutlich weniger mystisch.

    Und keine Sorge: NixOS sieht am Anfang deutlich schlimmer aus, als es eigentlich ist. Wenn man sich langsam rantastet und nicht direkt alles auf einmal verstehen will, wird es Stück für Stück deutlich greifbarer.

    Moin zusammen,

    ich benutze jetzt seit ungefähr einer Woche NixOS.

    Die ersten Tage waren noch richtig spannend: System kennenlernen, configuration.nix aufräumen, Module bauen, Flakes aktivieren, Git einrichten, Aliases basteln, Hyprland/Noctalia sauber einbinden und nebenbei herausfinden, ob NixOS eigentlich ein Betriebssystem oder ein sehr gut getarnter Logiktest ist.

    Aber jetzt?

    Jetzt läuft das Ding einfach.

    Kernel-Update? Läuft.
    NVIDIA? Läuft.
    Hyprland? Läuft.
    Upgrade? Neue Generation gebaut, getestet, gebootet, fertig.
    Und falls doch mal was kaputtgeht, liegt daneben einfach die alte Realität im Bootmenü und wartet entspannt darauf, wieder benutzt zu werden.

    Und genau das ist irgendwie mein Problem:

    Es brennt nichts.
    Es explodiert nichts.
    Kein spontaner TTY-Bossfight.
    Kein „Warum ist mein Desktop weg?“-Morgenritual.

    Bei anderen Systemen fühlt sich ein kaputtes Update manchmal an wie ein kleiner Wohnungsbrand.
    Bei NixOS ist es eher:

    Zitat

    „Diese Realität war doof. Ich nehme die davor.“

    Und ja, objektiv ist das natürlich großartig.
    Subjektiv sitze ich aber davor und denke mir:

    Zitat

    „Das ist ja sterbenslangweilig. Wo ist das Drama? Wo ist das Feuer? Wo ist diese fiese Linux-Schadensfreude?“

    Ich weiß, ich bin noch ziemlich neu in der Linuxwelt und finde die ganzen verschiedenen Distros, Konzepte und Möglichkeiten immer noch mega spannend. Vielleicht liegt es auch genau daran, dass ich ein funktionierendes Linux-System auf Dauer irgendwie langweilig finde. Da ist plötzlich kein Kampf mehr, sondern nur noch Betrieb.

    Also meine ernsthaft halb-ernste Frage:

    Bin ich einfach GAGA im Kopf, oder gibt es noch andere Menschen, die ein funktionierendes Linux-System auf Dauer auch irgendwie langweilig finden? 😅

    Falls euch solche halb-chaotischen Erfahrungs-/Gedankenposts im Forum nerven, sagt es ruhig. Dann lasse ich sowas künftig lieber. 😄