Beiträge von Kirutin

    testen :1f914:? ...ich fürchte dazu bin ich (trotzdem) zu feige :1f644:...:grinning_squinting_face:

    Sagte der, der BSD bändigt. 😜

    Mich persönlich reizt MocaccinoOS kaum. Interessantes Konzept, aber für mich fühlt es sich eher wie ein modernes Ü-Ei an: zwei große Teile zusammenstecken, fertig. Praktisch, aber irgendwie unbefriedigend. Ich mag eher die alten Ü-Eier mit vielen kleinen Teilen, die man in der richtigen Reihenfolge zusammensetzen musste, also eher klassische Linux-Distros. 😅

    Nachdem NixOS endgültig deklariert wurde und die Configs mehr oder weniger sicher auf Codeberg liegen, läuft bei mir seit einer Woche stinklangweiliges Kubuntu.

    Und irgendwie ist es gar nicht so schlecht nach den ganzen Monaten voller Input, roter Knöpfe und Experimente mit Arch, Void und NixOS.

    Anscheinend komme ich langsam zur Ruhe. 😅

    Momentan bin ich im Ubuntu-Universum mit Kubuntu unterwegs und hab generell nichts gegen Snap. Ich bevorzuge aber meistens trotzdem apt oder Flatpak.

    Warum? Weil Flatpak und Snap am Ende zwar dasselbe Ziel haben, aber auf unterschiedliche Weise arbeiten: mit anderen Voraussetzungen, anderer Rechteverteilung und anderer Systemintegration.

    Kleines Beispiel:
    Als Snap läuft Discord, klar. Willst du aber den Bildschirm übertragen? Dann heißt es schnell: nö, nicht ohne Rumfummeln.
    Discord als Flatpak dagegen: jo, läuft, Stream los.

    Daher: Aus schlechter Erfahrung lieber apt oder Flatpak, auch wenn ich die Idee von Snap aus unternehmerischer Sicht schon ziemlich genial finde.

    Ich mag es wenn 2 Desktops gleichzeitig installiert sind. Da sind mir oft zuviele Programme doppelt installiert. Also 2 Dateimanager etc. pp

    Ich nehme mal an, du meinst „nicht magst“. 😄

    Und genau da liegt der Reiz an Niri + Noctalia: Es bringt dir keinen kompletten zweiten Desktop mit zig Doppelprogrammen ins System.

    Kein zweiter Dateimanager, kein ganzer DE-Rucksack und keine drei Einstellungsapps – wobei man fairerweise sagen muss, dass Niri dafür auch eher klassisch über die Config-Datei eingestellt wird und nicht bequem per GUI.

    KDE bleibt dann aber installiert, oder?

    Ja, KDE bleibt installiert.

    Niri + Noctalia wird nur zusätzlich daneben installiert. Du bekommst dann im Login-Manager einfach eine weitere Sitzung zur Auswahl.

    Wenn du es später wieder entfernst, fliegt nur Niri/Noctalia plus deren Config raus. Der Login-Manager-Eintrag verschwindet dabei auch automatisch.

    KDE sitzt dabei weiter auf dem Sofa und trinkt geduldig seinen Kaffee. ☕🐧

    Nein. Ich habe mich damit bisher nicht beschäftigt. Wüsste nicht mal, wie ich es installiert bekomme. 😉

    Niri & Noctalia installieren geht fix. Wenn das System schon mit KDE/Wayland läuft, ist das in ein paar Minuten erledigt.

    Damit es nicht nervt:

    Erst Pacman & Yay zum Einkaufen schicken:

    Code
    sudo pacman -Syu
    sudo pacman -S niri qt6-wayland
    yay -S noctalia-shell

    Danach kurz prüfen, ob Noctalia grundsätzlich startet:

    Code
    qs -c noctalia-shell

    Wenn Noctalia startet oder zumindest keine „Befehl nicht gefunden“-Meldung kommt, sieht es schon gut aus.

    Anschließend die Niri-Bauanleitung in die richtige Schublade legen:

    Code
    mkdir -p ~/.config/niri
    cp /usr/share/doc/niri/default-config.kdl ~/.config/niri/config.kdl
    head ~/.config/niri/config.kdl

    Wenn head Inhalt ausgibt, ist die Config korrekt kopiert.

    Jetzt Niri mit Noctalia bekannt machen und Polkit als Vermittler danebenstellen:

    Code
    cat >> ~/.config/niri/config.kdl <<'EOF'
    // Autostart: Noctalia + Polkit
    spawn-at-startup "qs" "-c" "noctalia-shell"
    spawn-at-startup "polkit-kde-authentication-agent-1"
    EOF

    Und das war’s schon. Der Testlauf kann starten.

    Ein Reboot wäre sauber, aber wenn wir ehrlich sind: Wer macht das schon? :grinning_squinting_face:
    Ausloggen reicht meistens. Danach im Session Manager Niri auswählen und Niri mit Noctalia testen.


    Wieder entfernen

    Code
    yay -Rns noctalia-shell
    sudo pacman -Rns niri
    sudo pacman -Rns qt6-wayland
    rm -rf ~/.config/niri
    rm -rf ~/.config/noctalia

    Und damit ist der kleine Niri-Noctalia-Ausflug wieder beendet. KDE bleibt sitzen, trinkt Kaffee und tut so, als wäre nichts gewesen. ☕🐧


    Mach mich nicht schwach...:zany_face::1f643:

    Ach was, ich bin unschuldig! 😇
    Niri & Noctalia sind hier eindeutig die Verführerinnen. :face_with_tears_of_joy:

    Aber ab und zu schätze ich auch einfach die Ruhe von KDE Plasma. Gerade auf Kubuntu fühlt sich das momentan ziemlich entspannt an: einschalten, arbeiten, bisschen basteln, fertig.


    So ich bin mal auf CachyOS mit Niri und Noctalia gewechselt. Was soll ich sagen? bisher ist es echt sehr interessant wie das System läuft und wie gut ich mich im Workflow schlage....was mir echt gut gefällt wie schnell alles läuft und wie flüssig ohne murren.....


    habt ihr schon Erfahrungen mit Niri und Noctalia?


    CachyOS ist verdammt gut, läuft stabil und ist mit Snapper praktisch ein Stehaufmännchen!

    Noctalia benutze ich selbst auf meinem System – eine schöne, schlanke Shell mit richtig angenehmem Gesamtgefühl.

    Und Niri ist ein verdammt guter Window Manager mit starkem Maus- und Tastatur-Workflow, und die Workspace-Übersicht ist wirklich ein Träumchen.

    Alles drei kombiniert ergibt in meinen Augen eine richtig runde Kombination.

    Soweit ich weiß: Mit der aktuellen CachyOS-ISO geht keine echte Offline-Installation mehr, weil der Installer Pakete aus dem Netz zieht.

    Wenn vor Ort wirklich kein Internet da ist:

    Entweder vorher von jemandem mit Internet CachyOS installieren lassen und als Rescuezilla-/Clonezilla-Image mitnehmen,

    oder sich von jemandem mit Internet eine passende eigene ISO bauen lassen.

    Alles andere wie Live-ISO auspacken und per Chroot bootfähig flicken geht theoretisch, ist aber eher Linux-Nekromantie als normaler Installationsweg. 😄

    Ja, ich nutze manchmal auch Mousepad (früher Xed) als Editor für Dateien. Je nachdem, wo ich mich grade rumtreibe. Im Terminal ist es gefühlt manchmal schneller.

    Aber vielleicht wirkt das auch so, weil ich alles voll nerdy ohne Maus und klicken mache. :winking_face:

    Das ist ja echt spannend - ich bin mit hyprland nie wirklich warm geworden. Die Optik ist mega, keine Frage! Aber dieser Tiling Zwang hat mich irre gemacht. :winking_face:

    Ja, im Terminal fühlt sich vieles wirklich schneller an, selbst wenn es objektiv vielleicht nur daran liegt, dass man sich wie der Hacker im Hoodie fühlt. 😄

    Bei Hyprland kann ich dich total verstehen. Wenn man Tiling nicht wirklich will, ist Hyprland wahrscheinlich eher hübsche Folter mit Blur-Effekt. Ich mag dieses automatische Fenster-Ordnen inzwischen total, aber das ist definitiv Geschmackssache. Für viele reicht „zwei Fenster nebeneinander auf Tastendruck“ völlig aus. Wenn Cinnamon das sauber kann, warum sich dann mit einem kompletten Tiling-WM prügeln?

    Bei mir ist es eher andersrum passiert: Nach Hyprland fühlt sich Floating plötzlich chaotisch an. Als hätten meine Fenster keine Erziehung genossen und würden einfach machen, was sie wollen. 😄

    Die Pinguin-ISO scheint bei Void aber wirklich eine starke Arbeit zu sein. Da muss man Herrn Pinguin schon Respekt lassen, gerade weil Void als Basis ja eher konsequent und nüchtern ist. Wenn jemand daraus eine gut nutzbare ISO baut und sich da so reinhängt, ist das schon ziemlich cool.

    Aber genau dieses „konsequent“ trifft Void meiner Meinung nach ziemlich gut. Es wirkt nicht unbedingt bequem im klassischen Sinne, aber dafür ehrlich und logisch. Wenn etwas richtig eingerichtet ist, läuft es sauber und schnell. Wenn nicht, dann wird einem auch nicht vorgegaukelt, dass schon irgendwie alles passt — dann sagt Void einfach trocken: nö!

    Und KI dafür zu nutzen finde ich völlig legitim. Gerade bei neuen Konzepten wie runit, Services, Symlinks oder Templates ist das als Sparringspartner echt praktisch. Man darf ihr nur nicht blind vertrauen, sonst erzählt sie einem mit voller Überzeugung hübsch formatierten Unsinn.

    Devuan-Netinstall mit Netzwerk und i3 von Hand klingt genau nach dieser Sorte „ich wollte Linux installieren und plötzlich baue ich mir ein kleines Betriebssystem aus Zahnstochern und Hoffnung“. 😄

    Hahaha! :grinning_squinting_face: Voll erwischt

    Nice, dann bin ich ja scheinbar nicht der Einzige, dem sowas passiert. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Und ja, der Mittelweg könnte vielleicht sein, bei solchen Sachen einfach nicht auf TUI-basierte Editoren wie nano, micro, vim usw. zu setzen, sondern eher auf GUI-Editoren wie Mousepad, Kate, gedit und Co.

    So würde ich als Laie das Problem wahrscheinlich erstmal stumpf lösen: Wenn sich Terminal-Shortcuts und Editor-Shortcuts gegenseitig beißen, dann nehme ich den Editor halt aus dem Terminal raus. Ob das elegant ist, keine Ahnung — aber es klingt nach weniger Kopfschmerzen. :grinning_face_with_sweat:

    Deine Scripts klingen aber richtig cool. Das scheint ein ziemlich entspannter Workflow zu sein. Genau solche kleinen Helfer finde ich super und im Alltag plötzlich Gold wert!

    Ich versuche mich gerade an einem Tiling-KWin-Script, weil ich aktuell Kubuntu benutze und nach zwei Monaten Hyprland fühlt sich klassisches Floating für mich irgendwie an, als würde ständig jemand meine Fenster quer durch den Raum werfen. :grinning_face_with_sweat:

    Und Respekt dafür, dass du Void so entspannt findest. Mein Fehler war damals wahrscheinlich, dass ich es komplett nackig installiert habe und von runit ungefähr so viel Ahnung hatte wie ein Toaster von Quantenphysik. :face_with_tears_of_joy:

    Aber Hauptsache, dir gefällt das System und du hast Spaß dran! :thumbs-up:

    kangatheroo Danke dir für die ausführliche Erklärung, hab ich wirklich gern gelesen.

    Einige Punkte wie Bevormundung und die komplette ARM-Umstellung kann ich gut nachvollziehen. Bei macOS selbst kann ich zwar nicht wirklich mitreden, weil ich nie Mac genutzt habe, aber dieses Gefühl „mein Rechner gehört mir irgendwie nur noch halb“ kenne ich von Windows leider sehr gut.

    Und bei Strg+C musste ich echt schmunzeln. Ich öffne heute noch regelmäßig aus Versehen den Firefox-Seitenquelltext, wenn meine Finger eigentlich nur irgendwas aus dem Terminal in den Browser werfen wollten. 😄

    Danke dir für die Mühe, war echt interessant zu lesen. Ich hoffe, du lebst dich auf Void gut ein — auch wenn es manchmal ein kleines zickiges Biest sein kann.

    Ich wollte nur mal wieder meinen alten Freund Kubuntu besuchen, aber scheinbar ist er in der neuen Version 26.04 LTS etwas altersschwach geworden, oder vielleicht doch nicht?

    Anfangs lud er mich noch freundlich mit einem hübschen SDDM-Loginfenster ein und zeigte mir mit dem Startscript entspannt, wo alles liegt, damit ich mich wie zu Hause fühle.

    Dann wollte ich mich langsam einrichten, habe die Taskleiste nach rechts verschoben und wollte nur mal kurz ins Terminal schauen.

    Kubuntu fand das offenbar nicht so lustig und bekam direkt einen grafischen Kollaps.

    Na gut, dachte ich, kann ja mal passieren. Also ab ins TTY und SDDM einmal neu starten. Klang logisch, so als erste Hilfemaßnahme.

    Blöd nur: Der Bildschirm war komplett eingefroren.

    Das Schöne daran war, dass die Musik im Browser noch ganz entspannt weiterlief.

    Naja, dann eben kein TTY, sondern Wiederbelebungsmaßnahmen:

    Code
    ALT + Druck + R E I S U B

    Also eine sanfte Herz-Brust-Massage für Linux-Systeme.

    Soweit, so gut. Nach dem mehr oder weniger sanften Reboot kam Kubuntu scheinbar wieder zu sich. Das SDDM-Fenster lächelte mich wieder freundlich an.

    Aber als Kubuntu dann erneut die Augen öffnete, bekam es scheinbar direkt wieder einen Herzkasper.

    Ich meine, ich bin ja nicht besonders hübsch, aber so schlimm, dass man bei meinem Anblick gleich grafisch kollabiert, nun auch wieder nicht.

    Okay, also Versuch Nummer zwei:

    Aufstehen, quer durchs Zimmer zum Rechner gehen und ihn mit der Holzhammer-Methode neu starten.

    Der Reboot lief normal durch, SDDM lächelte wieder freundlich, Kubuntu machte die Tür auf, ich winkte leicht genervt mit dem Holzhammer — und scheinbar verstand Kubuntu, was ich ihm damit sagen wollte.

    Denn dann haben wir uns wieder nett unterhalten.

    Bis ihm wieder schwarz vor Augen wurde.

    Also zum dritten Mal Erste Hilfe leisten.

    Danach habe ich Kubuntu kurzerhand ins CT geschleppt und fachmännisch diagnoszitiert:

    Code
    journalctl -b -1 --no-pager | grep -Ei "kwin|plasma|sddm|drm|nvidia|nouveau|gpu|wayland|x11|segfault|crash|failed|error|xid"

    Befund:

    Nicht Kubuntu war krank.

    Es war mal wieder der Kiru vor dem Monitor, der davon ausging, dass bei Kubuntu die NVIDIA-Treiber automatisch installiert werden wie bei Ubuntu.

    Also Grafikkartentreiber nachinstalliert — und siehe da:

    Kubuntu ist wieder der stabile Kumpel von nebenan.

    Immer wieder herrlich zu sehen, dass der alte Spruch stimmt:

    Nicht immer ist das System schuld. Manchmal sitzt das Problem auch einfach davor... vor allen Dingen, wenn diese Person Kiru heißt!:rolling_on_the_floor_laughing:

    PS: Immer schön darauf achten, die richtigen Grafikkarten-Treiber zu benutzen. :grinning_face_with_sweat:

    mir ging es auch so, dann habe ich angefangen Tools für Distros zu machen, seitdem hält sich der Wechseldrang in Grenzen,

    AAAAAAAAAAber NixOS probiere ich auch zur Zeit und.. wie sollte es anders sein, ich fange schon wieder an mir das einfacher machen zu wollen und bin erstmal am scripte erstellen, funktionieren noch nicht so richtig aber das wird schon noch,

    hier mal zum schauen was kommt:

    https://codeberg.org/Pinguin-Nix

    Ja, das ist wirklich so eine gute kleine Distrohopping-Bremse.
    Leider zündet die bei mir noch nicht so ganz. :grinning_face_with_sweat:

    Und Pinguin, ganz ehrlich: Das, was du da rund um NixOS-Onboarding, Flakes, Hardware-Setup und TUI-Store baust, ist für Leute, die mal reinschnuppern wollen, echt Gold wert. Gerade weil NixOS am Anfang schnell wirkt wie ein Logiktest mit Betriebssystem-Funktion. Respekt dafür!