Beiträge von Kirutin

    VOID ist wie ein Hund aus dem Tierschutz der geschlagen:thumbs-down: wurde...


    Ja, der Vergleich passt erschreckend gut 😄

    Ich glaube, mein Problem ist, dass ich immer direkt versuche, dem Tierschutz-Hund ein Raketenrucksack-Geschirr mit Hyprland und Noctalia anzuziehen. Dass er mich dann erstmal in die Hand beißt, ist vermutlich nicht völlig überraschend. 😅

    Was macht man, wenn das Auto einen neuen Zahnriemen und neue Stoßdämpfer braucht, deshalb in der Werkstatt hockt und man sich frei genommen hat, weil man keine Lust hat, 90 Minuten mit den Öffentlichen zu fahren, obwohl man mit dem Auto gerade mal 17 bis 20 Minuten braucht?

    Richtig.

    Man startet ein kleines Nebenprojekt.


    Ich habe mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, auf meinem alten Laptop von 2011 statt Debian mal Void zu installieren. Irgendwie erschien mir das sinnvoller: lieber langsam rollend unterwegs sein, als den Kleinen alle paar Jahre mit einem größeren Versionssprung zu quälen.

    Also habe ich erstmal auf dem Main-Rechner Void auf eine externe Platte geklatscht, ganz klassisch mit der offiziellen Void-ISO mit XFCE. Soweit so gut. Die Installation lief brav durch, danach wurde Void entspannt aktualisiert.

    Und da war ich tatsächlich erstmal baff: Die ISO ist gefühlt fast anderthalb Jahre alt, ich habe sogar erst die lokale Version installiert und danach aktualisiert — und es lief einfach problemlos durch. Keine Explosion. Kein Paketmanager, der in Flammen aufgeht. Einfach Update. Frech.

    Da war ich natürlich erstmal hochmotiviert.

    Das Problem: Bei meinen letzten Void-Ausflügen bin ich öfter mal auf die Schnauze gefallen, weil Hyprland nicht offiziell in den Void-Repos liegt. Mit Fremdrepos hatte ich dann öfter das Vergnügen, dass normale Void-Updates plötzlich schwierig wurden, weil der Hyprland-Stack gerne mal Mischmasch macht. Vielleicht bin ich auch einfach zu dämlich für Paketmanager, will ich gar nicht ausschließen.

    Jedenfalls kam ich auf die glorreiche Idee:

    Bauste dir den Scheiß halt selber zusammen.

    Wie gesagt: Ich war noch motiviert.

    Also Hyprland-Repo geklont und angefangen zu basteln. Nur baut man bei Hyprland eben nicht „mal eben Hyprland“. Da hängen gefühlt 37 kleine Hypr*-Puzzleteile dran, die alle gerne in genau der richtigen Reihenfolge, mit genau den richtigen Versionen, genau den richtigen Patches und genau der passenden Laune gebaut werden möchten.

    Ein bisschen wie IKEA, nur dass die Anleitung aus CMake-Fehlern besteht.

    Zwischendurch durfte ich mich dann mit Dingen wie GCC-/libstdc++-Eigenheiten, fehlenden Funktionen, kleinen Source-Patches und dem üblichen „warum zur Hölle findet er diese Library jetzt wieder nicht?“-Ballett beschäftigen.

    Nach fast jedem Puzzleteil war irgendwo Handarbeit nötig. Ich bin dabei nur leicht wahnsinnig geworden.

    Aber naja: Was man anfängt, muss man auch zu Ende bringen.

    So oder so ähnlich.

    Ganz ehrlich: Es ist ein Wunder, wenn ich mal etwas zu Ende bringe. Passiert ungefähr so oft wie ein wirklich entspannter Kernel-Build bei Vollmond.

    Nach ungefähr fünf Stunden Hin und Her stand der Hyprland-Stack dann endlich. Fehlte nur noch eine einigermaßen vernünftige hyprland.lua.

    Zum Glück habe ich davon gefühlt eine Massentierhaltung. Also irgendeine genommen, etwas angepasst, in ~/.config/hypr/ geworfen und siehe da: Es funktionierte halbwegs.

    Aber ich sage es euch: Void hasst mich, glaube ich.

    Was bei Ubuntu ungefähr eine Stunde gedauert hat, hat bei Void fünf Stunden gedauert. Gut, sei’s drum. Ich wollte es ja so.

    Dann fehlte natürlich noch Noctalia.

    Und weil ich Hyprland ja schon selbst gebaut hatte, dachte ich mir: Wenn quälen, dann richtig.

    Also Noctalia auch noch selbst gebaut. Das war gar nicht mal so nervig wie Hyprland, aber gut, da hängen auch weniger Einzelteile dran. Trotzdem gab es wieder kleine Nettigkeiten: fehlende Qt-Abhängigkeiten, QuickShell/Noctalia-QS-Gedöns und dieses typische „ach, das Binary heißt jetzt hier anders als erwartet“-Gefühl.

    Danach kam noch der Runtime-Kleinkram. Portale, Polkit-Agent, PipeWire, LightDM-Session und dieser schöne Moment, wenn man von XFCE Richtung Hyprland wechseln will und plötzlich merkt: alte Sitzungsreste sind auch nur Geister mit Prozess-ID.

    Nach rund acht Stunden — nein, nicht komplett am Stück, um Gottes willen, dann wäre ich endgültig durchgedreht — hatte ich am Ende einen reproduzierbaren Hyprland-&-Noctalia-Baukasten für Void.

    Mit Build-Skripten, Runtime-Wrappern, LightDM-Session, Dotfiles, generischer Hyprland-Konfig und einer Kiru-NVIDIA-Konfig. Also nicht nur „läuft irgendwie lokal“, sondern eher „könnte man tatsächlich nochmal nachbauen“.

    Aber den Nerv, das Ganze heute noch auf den alten Laptop zu schaufeln, habe ich nicht mehr.

    Warum schreibe ich das alles?

    Wahrscheinlich, um mich abzureagieren und mir den Build-Frust von der Seele zu tippen. Funktioniert bei mir ganz gut.

    Wenigstens ist es mir gelungen, den XFCE- und Void-Geist farblich irgendwie nach Hyprland und Noctalia mitzunehmen. Dieses dunkle, grünlich-tealige Void-Gefühl ist geblieben, nur jetzt mit schickerer Shell und deutlich mehr selbstverschuldetem Schmerz im Hintergrund.

    Danke und sorry, falls ihr euch das wirklich bis zum Ende durchgelesen habt.

    Ich habe PikaOS auch mal kurz angeschaut, natürlich die Hyprland-Version. Leider hat mich der Installer schon am Anfang ziemlich genervt, sodass ich danach nicht mehr wirklich motiviert war, mich tiefer mit dem System zu beschäftigen. Am Ende hat es deshalb keine zwei Stunden auf meiner Platte überlebt. 😅.

    Hoffe du hast da mehr Spaß dran als ich HerrRossi 🙏

    Okay, da ich ja bekanntlich Ubuntu-User bin, gehöre ich dann wohl zur dunklen Seite von Open Source. :grinning_face_with_sweat:

    Oder wie Yoda sagen würde:

    „Kiru, der dunklen Macht du dich verschrieben hast. Kein gutes Ende das nehmen wird.“

    Ich spüre schon, wie irgendwo ein Debian-Jedi traurig den Kopf schüttelt. :1f644:

    Die Frage war mit einem Hintergrund von mir, mich hat ein Entwickler von Neko Void angeschrieben ob ich nicht Lust hätte bei ihnen mit zu machen. Das ist für mich zum überlegen, denn dann müsste ich selber keine ISO's mehr bauen, keine Webseite ständig anpassen und könnte mich ganz um meine Tools kümmern.

    zusätzlich gibt es ja von denen auch einiges was ich brauchen könnte

    Uff, das kann schon eine ziemlich harte Überlegung sein, bei der man verdammt viel berücksichtigen muss. :exploding_head:

    Ich wünsche dir einen klaren Kopf, damit du für dich die richtige Entscheidung triffst.

    Ich habe Neko-Void selbst noch nicht ausprobiert, aber dein Video dazu gesehen.

    Mein Eindruck ist: Das ist im Grunde Void Linux mit grafischem Installer, Software-Installer und etwas vorkonfiguriertem Komfort. Also schon irgendwie ähnlich wie deine Projekte, die versuchen, eine eher sperrige Basis etwas zugänglicher zu machen — nur hier eben auf die Otaku-/Katzen-Art.

    Und der Name ist mir als Katzenliebhaber natürlich direkt sympathisch. 😄

    Ich bin mir auch nicht ganz sicher, aber so wie ich das herausgelesen habe, gibt es neben der Xorg-Variante wohl auch eine XLibre-Edition. Das wäre für mich wahrscheinlich der interessanteste Teil dieser Distro, weil es zumindest etwas vom reinen „Void mit Komfortschicht“-Eindruck wegführt.

    Wirklich spannend finde ich das Projekt persönlich aber trotzdem nicht unbedingt, nützlich wirkt es aber schon. Die MATE-Version könnte ganz gut zu meinem alten Laptop passen. Vielleicht schaue ich mir das ja im Urlaub mal an.

    Insgesamt wirkt Neko-Void für mich daher wie ein nettes Nischenprojekt für Leute, die Void interessant finden, aber nicht direkt in den nackten Installer-Keller steigen wollen. Als Alternative zu deinen Sachen ist es auf jeden Fall einen Blick wert.

    Yay 13.0 bringt sinnvolle Neuerungen für Arch-Nutzer, besonders nach den letzten AUR-Sicherheitsdiskussionen.

    Das AUR wird dadurch natürlich nicht plötzlich zum Hochsicherheitstrakt mit Paket-Türsteher. Wer blind alles bestätigt, kann sich weiterhin einen kleinen Paketkobold ins System holen.

    Praktisch ist vor allem, dass Yay nun in Suchergebnissen und Upgrade-Menüs das Änderungsdatum von PKGBUILDs anzeigt. So fallen frisch geänderte AUR-Pakete schneller auf.

    Dazu kommen Lua-Konfigurationen über init.lua und neue Hooks wie UpgradeSelect, AURPreInstall und AURPostDownload, mit denen sich eigene Prüfungen oder Filter einbauen lassen.

    Den vollständigen Artikel von Arindas mit weiteren Details gibt es hier:

    Yay 13.0 für Arch Linux: Mehr Kontrolle nach AUR-Sicherheitsvorfällen - fosstopia
    Technik-Blog für Linux, Unix, Open Source, Cloud Computing, Nachhaltigkeit und Co.
    fosstopia.de

    joo...hab ich auch gemacht* :grinning_squinting_face:: *gemeint ist hier Desktop gestalten...rumspielen...Unfug treiben^^

    Dann bin ich ja wenigstens nicht der Einzige, der Blödsinn im Kopf hat 😁

    Man erkennt zwar nicht viel, aber es sieht definitiv nach Spaß aus. :thumbs-up:

    Oh das ist schon viel Arbeit. Und so ganz von null anfangen? Da wüsste ich jetzt nicht wie es am Besten funktioniert.

    Falls du Ubuntu 26.04 benutzt, warte noch ein bis zwei Wochen. Dann gibt es die erste Alpha der hybruntalia-desktop.deb, die dir den ganzen Kram bequem per Doppelklick über das Ubuntu Software-Center installiert.
    Ansonsten bleibt nur der klassische Weg: GitHub-Repos von Hyprland und Noctalia ziehen und nach Anleitung bauen. Die Anleitungen sind mehr oder weniger brauchbar 😅

    Gestern kam mein neues, na ja eher gebrauchtes Spielzeug an:
    Ein kleines feines Lenovo ThinkPad T14 Gen 2 AMD.

    Damit ich auch mal den Sommer genieße und draußen im Garten Linux-Unsinn treiben kann. :grinning_face_with_sweat:

    Da ich ja jetzt scheinbar Canonical-Anhänger geworden bin ... fiese Sekte, sag ich euch. :face_with_hand_over_mouth:
    Aber die funktioniert für mich halt. :face_savoring_food:

    Also momentan als Projekt-Knecht:

    Ubuntu 26.04 LTS mit Hyprland & Noctalia.


    PS: Kubuntu lebt jetzt schon seit vier Wochen auf meinem Rechner. Definitiv ein neuer Rekord, seitdem ich Linux nutze. :partying_face:

    Eigentlich wollte ich RegataOS einem zweiwöchigen Test unterziehen.

    Weil ich solche Nischen-Distros grundsätzlich sehr mag.

    Nicht, weil sie immer perfekt sind.
    Sondern weil sie sich oft trauen, Dinge anders zu machen.

    RegataOS gehört genau in diese Kategorie.

    Eine brasilianische Linux-Distribution auf openSUSE-Basis, mit eigener Systemidee, eigenem Gamecenter, eigenem App Store und dem Versuch, openSUSE Tumbleweed und Leap irgendwie miteinander zu verheiraten.

    Und ganz ehrlich:

    Das hebt sich so angenehm von der Masse ab, dass es ziemlich genau meinen Spieltrieb trifft.

    Ich mag solche Projekte.
    Ich mag es, wenn jemand nicht einfach nur „noch ein Ubuntu mit anderem Wallpaper“ baut, sondern versucht, etwas Eigenes daraus zu machen.

    Die Installation war auch komplett schmerzlos.

    ISO gebootet, installiert, erster Start: flott.
    Alles wirkte erstmal rund.

    Ein paar Sekunden später kam dann auch schon eine kleine, unauffällige Meldung:

    Updates verfügbar.

    Und wer mich kennt, weiß:
    Bei Updates kann ich nur schwer Nein sagen.

    Also draufgeklickt.

    Das erste Update lief durch. Kein Reboot nötig.

    Okay, dachte ich, dann schaue ich mir erstmal das System etwas genauer an.

    Dann ploppte das zweite Update auf.

    Und natürlich wurde auch das angeklickt.

    Ihr kennt die Leier.

    Danach wurde ich aber etwas misstrauisch und dachte:

    Zitat

    Komm, mach lieber mal einen Neustart.

    Schwerer Fehler.

    Die mache ich bekanntlich gerne.

    Nach dem Reboot landete ich nämlich nicht gemütlich auf dem Desktop, sondern direkt im TTY. RegataOS hatte sich nach dem Update den NVIDIA-Stack ein wenig kunstvoll verknotet.

    Kurzfassung:

    Der neue Kernel war da, aber die passenden NVIDIA-Kernelmodule und Userspace-Pakete waren nicht sauber zusammengeführt. Erst fehlte das NVIDIA-Modul, dann passten Kernelmodul und NVML-Bibliothek nicht zusammen, zusätzlich stolperte dracut über eine fehlerhafte NVIDIA-Konfiguration.

    Also: klassische Treiber-Kobold-Kellerführung.

    Mit etwas Handarbeit ließ sich das reparieren: passende Kernel-Devel-Pakete installieren, NVIDIA-KMP nachziehen, Userspace-Pakete auf dieselbe Version bringen, dracut-Konfiguration korrigieren und den Treiber manuell laden.

    Als Daily-Erlebnis war das ein klarer Minuspunkt.

    Als Linux-Lernmoment war es dagegen fast schon wieder ein kleines Geschenk.

    Ich habe dabei wieder einmal ein paar echte Schichten angefasst, die man im normalen Desktop-Alltag lieber nie sehen möchte: Kernel-Versionen, Kernel-Devel-Pakete, NVIDIA-KMP, Userspace-Bibliotheken, NVML, dracut, modprobe und zypper-Konfliktlösung.

    Und genau da liegt für mich der Unterschied:

    Für mich war das ein kleiner Bosskampf zwischendurch. Nervig, aber auch spannend.

    Für einen Einsteiger wäre es vermutlich einfach nur das Ende des Tests gewesen.

    Und an dieser Stelle muss ich fairerweise sagen:

    So sehr ich zypper manchmal nervig finde, weil es gerne sehr ausführlich redet und einen mit Lösungsvorschlägen bewirft — in diesem Fall war ich froh, dass zypper da war.

    Nicht apt.
    Nicht pacman.

    Zypper hat mir sehr genau gezeigt, welche Pakete kollidieren, welche Lösungen möglich sind und wann ich kurz davor war, mir das halbe System aus Versehen wegzuoperieren.

    Das war nervig.
    Aber hilfreich nervig.

    So eine Art Paketmanager mit Klemmbrett und Warnweste.

    Joa.

    Jetzt läuft scheinbar wieder alles.

    nvidia-smi zeigt wieder meine RTX 4070, der Desktop ist zurück und RegataOS tut erstmal so, als wäre nichts gewesen.

    Aber der nächste Update-Hinweis steht schon wieder da.

    Und ganz ehrlich:

    Ich weiß noch nicht, ob ich mir das zwei Wochen lang antun möchte.

    Das ist schade, weil ich die Idee hinter RegataOS wirklich mag.

    Liebe RegataOS-Entwickler aus Brasilien:

    Eure Idee ist super. Originell. Mutig. Sympathisch. Genau die Art von eigenständigem Linux-Projekt, die ich eigentlich gerne teste.

    Aber zumindest auf meinem NVIDIA-System wirkt es nach dem ersten Update noch nicht ganz ausgereift genug, um das Versprechen von „anfängerfreundlich“ wirklich einzulösen.

    Denn wenn ein Nutzer nach dem ersten Update im TTY landet, NVIDIA von Hand reparieren muss und plötzlich dracut-Konfigurationsdateien anfässt, dann ist das vieles.

    • Spannend.
      Lehrreich.
      Sehr Linux.

    Aber nicht anfängerfreundlich.

    Und genau deshalb bin ich gerade unsicher, ob aus meinem geplanten Zwei-Wochen-Test wirklich zwei Wochen werden.

    Nicht, weil RegataOS uninteressant wäre.
    Im Gegenteil.

    Gerade weil die Idee dahinter spannend ist, tut dieser erste harte Stolperer ein bisschen weh.

    Vielleicht schaue ich später nochmal rein, wenn der NVIDIA-/Update-Stack runder wirkt.

    Für heute bleibt mein Eindruck:

    RegataOS ist eine mutige, sympathische und angenehm eigenständige Idee.

    Aber auf meinem System ist es im Moment noch eher ein spannendes Bastelabenteuer als ein Desktop, den ich einem Einsteiger guten Gewissens hinstellen würde.

    Vielleicht nächstes Jahr.

    Einige "selbsternannte" Linux-Streamer (international) bringen im Moment Content zum Thema - Arch ist gefährlich / ich verlasse Arch u.ä. :1f922:

    Was soll das bitte - WO bleibt der Respekt vor der Arbeit...der Idee: Für Mich - für Andere - für ALLE ?!!

    Ich schäme mich für diese Ignoranz und diese "dümmliche Kurzsichtigkeit" (sorry). :1f621:

    Da bin ich voll bei dir.

    Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass sich manche Streamer ihrer Verantwortung gar nicht richtig bewusst sind. Wenn man Reichweite hat, bleibt von solchen Aussagen bei vielen am Ende eben nur hängen: „Arch ist gefährlich“ oder „AUR böse“.

    Und ja, viele erwarten bei Open Source am liebsten Enterprise-Niveau, sofortige Updates, perfekte Sicherheit und am besten noch persönlichen Support — aber bitte kostenlos.

    Sobald es dann aber um Eigenverantwortung geht, steigen viele leider aus.

    Vielleicht ist es dann sogar besser, wenn manche Arch verlassen und zu einer Distribution wechseln, die besser zu ihren Erwartungen passt.

    Die Leute, die Arch dafür schätzen, was es ist, bleiben dann eben. Und vielleicht ist das auch völlig ausreichend.

    Danke für die ausführliche Antwort.

    Kann ich gut nachvollziehen. Wenn zu viele kleine Dinge direkt in deinen Alltag reingrätschen, wird's ungemütlich.

    Wenn man wegen AUR von Arch/EOS weg will, dann aber unter Fedora direkt wieder Copr braucht, verschiebt man sein Problem am Ende nur von A nach B, da hast du vollkommen recht. 😅

    Du sagst ja selbst: AUR einfach mit ein bisschen Vorsicht genießen, dann sollte das auch kein Problem darstellen.

    Danke nochmal für den ausführlichen Einblick.